Als Vegetarier / Veganer Muskeln aufbauen? Gibt es Nachteile?
Schließen sich Muskelaufbau und Vegetarismus/Veganismus kategorisch aus? – Nein, das ist ein weitverbreiteter Irrtum! Allerdings solltest du als Vegetarier / Veganer dein Augenmerk auf häufige Probleme legen und bei Bedarf deine Ernährung entsprechend anpassen.
Hinweis: Wir diskutieren hier nicht den ethischen Aspekt der vegetarischen oder veganen Ernährungsform. Das ist nicht Thema dieses Artikels. Auch Kommentare dazu werden nicht zugelassen.
Muskelaufbau als Vegetarier / Veganer – Ist es möglich oder gibt es Nachteile?
Aus Sicht des Muskelaufbaus interessieren den Körper nur die zugeführte Energiemenge (kcal) und die zugeführte Proteinmenge. Mit welchen Nahrungsmitteln dies bewerkstelligt wird, ist absolut zweitrangig.
Für das Training gilt bei Vegetariern und Veganern natürlich dasselbe wie für Allesesser. Alles dazu findest du in unserem Muskelaufbau Guide.
Häufiges Problem Nummer 1: Energiezufuhr bei Vegetariern / Veganer
Oft (nicht immer!) haben Vegetarier und vor allem Veganer Probleme, einen Energieüberschuss durch die Ernährung zu erzeugen. Das kann passieren, wenn man eine komplette Gruppe von Nahrungsmitteln aus der täglichen Ernährung streicht. Wer komplett auf tierische Produkte verzichtet, vermeidet damit neben tierischem Protein auch energiereiches tierisches Fett.
Für den Muskelaufbau ist es wichtig, dem Körper genügend Energie zur Verfügung zu stellen (vor allem im Fortgeschrittenen Stadium). Als Anfänger kannst du auch eine Zeit lang ohne Energieüberschuss Muskeln aufbauen.
Häufiges Problem Nummer 2: Proteinzufuhr bei Vegetariern / Veganern
Eine ausreichende Proteinzufuhr ist bei Vegetariern, aber vor allem Veganern, oft nicht gegeben. Das ist auch völlig logisch, wenn man eine Vielzahl von Proteinquellen aus der Ernährung streicht.
Für den Muskelaufbau empfehlen wir idealerweise ca. 2 g Protein / kg Körpergewicht. Das macht für eine 70 kg schwere Person 140 g Protein pro Tag. Theoretisch würden auch 1,6-1,8 g/kg reichen, allerdings empfehlen wir einen gewissen Puffer. Wenn du Vegetarier oder Veganer bist, solltest du einfach mal nachrechnen, ob du auf diesen Wert kommst.
Mehr dazu unter: Wie viel Protein/Eiweiß brauche ich pro Tag? Die optimale Menge
Die Lösung: Bewusstheit, Dokumentieren, Nahrungsmittel wählen
Als Vegetarier oder Veganer besteht relativ einfach die Gefahr, zu wenig Kalorien und/oder zu wenig Protein für optimalen Muskelaufbau zu sich zu nehmen.
Wenn man sich diesen Punkt jedoch bewusst macht, kann man aktiv dagegen steuern. Um einen Überblick zu bekommen, wie es für dich persönlich wirklich aussieht, hilft es deine Ernährung für einige Tage zu dokumentieren.
Benutze dafür entweder Stift & Papier oder Ernährungstagebücher wie http://fddb.info. Nach 3-4 Tagen hast du ein Gefühl dafür entwickelt, wie es um deine Ernährung bestellt ist.
Sofern du Probleme mit einer ausreichenden Kalorien- oder Proteinzufuhr hast, musst du dir Proteinquellen suchen, die in deine Ernährungsform passen.
Energiezufuhr steigern als Vegetarier / Veganer
Sofern du Probleme hast, genügend Kalorien zu dir zu nehmen, solltest du bewusst mehr hochverarbeitete Lebensmittel in deine Ernährung integrieren. Einfache Kohlenhydrate am besten kombiniert mit Fett, Zucker und Salz. Mit diesen Nahrungsmitteln ist es einfacher, viel Energie zuzuführen. Gerade flüssige Lebensmittel wie Saft, Vollmilch, Sojamilch oder Sahne sättigen bei weitem nicht so gut und können deshalb leichter in größerer Menge aufgenommen werden.
Deine komplette Ernährung sollte sich natürlich nicht nur auf diese Nahrungsmittel beschränken.
Du kannst auch mit anderen Nahrungsmitteln einen Energieüberschuss erzeugen. Wichtig ist nur, dass am Ende wirklich ein Überschuss entsteht.
Eiweißquellen für Vegetarier
Als Vegetarier kannst du auf Eier, Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Käse, Sojaprodukte, Eiweißpulver oder auch Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen etc.) zurückgreifen.
Gerade als Vegetarier solltest du ohne größere Schwierigkeiten auf die gewünschte Eiweißmenge pro Tag kommen können. Wenn du eine Vielzahl der oben genannten Nahrungsmittel in deine Ernährung integrierst und dazu noch ein hochqualitatives Proteinpulver wie Whey Protein vor und nach dem Training einnimmst, sollte nichts mehr schief gehen.
Eiweißquellen für Veganer
Als Veganer wird es schon viel schwieriger. Du kannst bspw. Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen etc.), Nüsse und Sojaprodukte essen und dir pflanzliche Proteinpulver besorgen (Soja-, Erbsen-, Reisproteinpulver etc.).
Durch den Ausschluss aller tierischen Produkte ist es nicht einfach, auf eine hohe Proteinzufuhr zu kommen. Wenn du allerdings immer ein Auge auf deinen Proteinkonsum hast, ist es durchaus machbar.
Allerdings gibt es da noch das Problem mit der biologischen Wertigkeit von pflanzlichen Proteinquellen.
Pflanzliche Proteinquellen haben eine geringere biologische Wertigkeit
Das Protein aus pflanzlichen Quellen besitzt eine geringere biologische Wertigkeit. Das bedeutet, der Körper kann das Protein aus Pflanzen weniger gut verwerten.
Bei einer normalen Mischkost musst du dir keinen Kopf darüber zerbrechen. Denn so lange die Gesamtmenge an zugeführtem Protein hoch genug ist, bekommst du automatisch genügend BCAAs (und darunter vor allem Leucin ab). Die Aminosäure Leucin ist die entscheidenste Aminosäure, um die Muskelproteinsynthese (Aufbau von Muskelgewebe) anzuregen. Weitere Artikel dazu auf Englisch: hier und hier.
Als Vegetarier bekommst du genügend Leucin und BCAAs ab, so lange du tierisches Protein (außer Fleisch/Fisch) zu dir nimmst. Wenn du als Veganer komplett auf alle tierischen Erzeugnisse verzichtest, wird es schon kritischer.
Viele pflanzliche Proteinquellen besitzen nur etwa die Hälfte an Leucin im Vergleich zu tierischen Proteinquellen:
Pflanzlicher Proteinquellen: Leucin Anteil pro 100 g
- Sojaproteinisolat (Eiweißpulver): 6,8 g Leucin / 100 g
- Reisproteinpulver (Eiweißpulver): 6,7 g Leucin / 100 g
- Kidney Bohnen (gekocht): 0,7 g Leucin / 100 g
- Tofu (natur): 0,7 g Leucin / 100 g
- Linsen (gekocht): 0,6 g Leucin / 100 g
- Quiona: 0,8 g Leucin / 100 g
- Erbsen (gekocht): 0,3 g Leucin / 100 g
Tierische Proteinquellen: Leucin Anteil pro 100 g
- Whey Protein 10 g / 100 g
- Hähnchenbrust: 1,7 g Leucin / 100 g
- Rotes Fleisch (Rind): 2 g Leucin / 100 g
- Hüttenkäse: 1,3 g Leucin / 100 g
- Ei 1,1 g Leucin / 100 g
Wenn du dich als Veganer für den Muskelaufbau optimal ernähren willst (ohne tierisches Protein), müsstest du ca. die doppelte empfohlene Proteinmenge (3,2 – 3,6 g/kg Körpergewicht) zu dir nehmen. Da dies mit “echten Nahrungsmitteln” nur relativ schwierig zu bewerkstelligen ist, solltest du als Veganer ein pflanzliches Proteinpulver in Betracht ziehen, sofern du optimale Bedingungen für den Muskelaufbau erzeugen willst.
Ohne tierische Nahrungsmittel können Mangelzustände entstehen
Tierische Produkte liefern eine Reihe von Nährstoffen, die du sonst kaum über andere Nahrungsmittel bekommen kannst.
Das geht weit über die typischen (bekannten) Mangelnährstoffe wie Vitamin B12 und Eisen hinaus.
Zum Beispiel bekommen Vegetarierer / Veganer sehr wenig Kreatin und L-Carnitin über die Ernährung. Dadurch kann es zu Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten oder zu einer Behinderung der Fettverbrennung kommen.
Deshalb empfehlen wir einige spezielle Supplements für Vegetarier / Veganer.
Zusammenfassung
Wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst, musst du nicht zwingend Nachteile beim Muskelaufbau befürchten. Du kannst genau so gut Muskeln aufbauen wie Allesesser, sofern du eine ausreichende Kalorien- und Proteinzufuhr gewährleistest. Als Veganer solltest du auch auf die Qualität (BCAA / Leucin Anteil) des zugeführten Proteins achten.
Wenn du deine Ernährung während einiger Tage genau dokumentierst, siehst du schnell, ob du deine Ernährung optimieren solltest.
Wir empfehlen, typische Mangelnährstoffe von Vegetariern / Veganern durch Supplementierung vorzubeugen. Ob Supplementierung Sinn macht, ist abhängig vom Anteil tierischer Produkte in deiner Ernährung.
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Hallo
Wie schaut es denn aus wenn ich Morgens nüchtern ins Gym fahre und Zb während des Workout einen Whey Shake mit Wasser zu mir nehme ?
Hallo,
ich mache gerade (seit 6 Monaten) eine Ernährugnsumstellung einen Tag essen einen Tag gar nichts essen (kein Fett, Eiweis, Zucker) nur trinken. Heißt also 30 Std. keine Nahrung. Ich bin sportlich ziemlich unterwegs. pro Woche: 2 x Fitness, 1 x Fußball, 3 x Laufen; lege natürlich die harten Trainingstage (Laufen/Fitness) auf meine Esstage und an den 0er Tagen mache ich nur leichtes Training. Nun meine Frage: Baue ich an den ruhigen 0er Tagen Muskelmasse ab bzw. beeinträchtige ich damit signifikant meinen Muskelaufbau?
Fragen dieser Art, die nicht auf den Artikel bezogen sind, bitte im Forum stellen.
Hallo ihr Lieben :D
Angenommen ich esse 1,5 Stunden vor dem Training eine Mahlzeit mit 108g Kohlenhydrate 35g Eiweiß und 17g Fett. Habe ich dann etwa 4 Stunden später wenn mein Training (2,5h) beendet ist immernoch einen erhöhten Insulinausstoß um die Proteinanreicherung maximal zu fördern?
Nein, hast du vermutlich nicht.
Deshalb sollst du nach deinem Training einen Post-Workout-Shake oder eine feste Mahlzeit mit Kohlenhydraten und Eiweiß zu dir nehmen.
Tach,
Dem ersten Kommentar nach, ist das hier zwar fast ein Jahr zu spät, dennoch wollte ich auch noch paar Fragen loswerden. Nach vielen rum recherchieren wird man im Bereich Fitness (bzw Muskelaufbau) eher verwirrt, als das man klare Antworten kriegt.
Da ich Keiner bin, der täglich seine zugenommenen KH oder EW zählt wollte ich fragen ob mein gleich aufgeführter Plan inordung ist.
Zum orientieren: ich bin 173cm groß und wiege etwa 79kg
Morgens (vor der Schule) : 250g Magerquark mit aufgetauten Beeren
Während der Schule: Nur Wasser (halben Liter)
Nach der Schule (gegen 16-17 uhr): Das was meine Muddi kockt ^^ (da habe ich keinen großen Einfluss drauf) mit Wasser
Anschließend: ja ich weiß, dass Vitamintabletten eigentlich unnötig sind, da bei zu hoher Vitaminaufnahme eher schäden entstehen können, deswegen nehme ich immer 1/2 Vitamintablette und am nächsten Taq 1/2 Mineraltablette.
Gegen 19 Uhr: Training (Momentan ist es noch intensives Ganzkörper-Training, welches etwa 2 Stunden geht. Das mach ich jeden zweiten Tag, in einpaar wochen fange ich jedoch mit Splittraining an, da will ich dann jeden Tag trainieren.) Etwa 1 Liter Wasser.
Direkt nach dem Training: 2 Scheiben Vollkornbrot mit Senf, Hähnchen-/Putenbrust und Gemüse. (wieder Wasser als Getränk)
Eine Stunde nach dem Training (22 Uhr): 250g Magerquark mit gefrorene Beeren.
Ich würd gern wissen, was ich da noch ändern könnte :)
danke im voraus.
mfg Artur
Solche Anfragen bitte hier stellen: https://fitness-experts.de/forum/index.php?/forum/19-community-beratung/
In den Stickies schauen, was du noch angeben musst!
Hallo,
ich bin 176cm groß und wiege 88 kg und mein körperfettanteil beträgt ungefair 25-30 %. Ich habe relativ viel fett an der hüfte am bauch und an der brust, aber habe dünne arme. Mein ziel ist es ein muskolösen körper zu kriegen ( dickere arme, eine schöne brust zu kriegen / ein sixpack ist mir nicht so wichtig) und jetzt kommt meine frage soll ich eine definitionsphase oder eine massephase beginnen? Es verwirrt mich weil bei der definitionsphase wird man ja dünner verbrennt man sein körperfett und nimmt nicht an den armen zu jedoch bei der massephase werden die armen auch breiter aber man nimmt ja auch an körperfett zu… Wird dass dann ein problem sein wenn ich eine massephase beginne ,weil ich jetzt schon so viel kfa hab ?
Hi Kortas, das hat nichts mit dem Thema hier zu tun. Bitte stelle deine Frage im Forum: https://fitness-experts.de/forum
Liebe Fitness-Experts:
jetzt habe ich DIE Frage an euch, die meine tagelange Recherche zur für mich optimalen Makronährstoffverteilung zu einem Ende bringen könnte. Meine Frage ergab sich aus diesem Zitat in eurem Artikel:
Hinweis: Lyle McDonald rechnet mit einem KH-Verbrauch während des Krafttraining von ~5g für 2 Sätze à 30-45 Sekunden (18).
Meine Frage: Reichen ca. 100g Kohlenhydrate an trainingsfreien Tagen und 150g Kohlenhydrate an Trainingstagen aus, um bei ausreichender Proteinzufuhr (bei mir mindestens 2g/Kg Körpergewicht täglich) und einem Kalorienüberschuss von ca. 350 kcal täglich Muskelmasse aufzubauen?
Mein Hintergrund (falls von Interesse): Ich frage, weil ich mit einer strengen LowCarb-Diät (immer knapp über 50g KH pro Tag) 13 Kg in 8 Wochen abgenommen habe und ich mich noch nie so gut gefühlt habe in meinem Leben. Bis 150g KH am Tag vertrage ich, alles darüber verursacht starke Blähungen und das Gefühl, jederzeit Durchfall bekommen zu können. Deswegen möchte ich mein Lebensgefühl aus der LowCarb-Diät ungern aufgeben, um Muskeln aufzubauen. Ich bin männlich, 29, 177cm groß und wiege zurzeit 72Kg.
Falls ihr meine Frage mit „JA“ beantworten könnt, macht ihr mich zu einem sehr glücklichen (Wieder-)Einsteiger :) Danke im Voraus!
Sascha
Klar!
Bzgl. KH Quellen solltest du schauen ob z.B. Reis, Obst und Kartoffeln andere Auswirkungen haben.
Traumhaft! Vielen herzlichen Dank. Lynn McDonald sagt in ihrem Artikel sogar, dass man nur 110g bräuchte. Der Artikel ist bahnbrechend, wie ich finde. Ich werde es testen. Auch werde ich einen Refeed-Day 1x die Woche testen, in der ich dann nur Reis und Kartoffeln als zusätzliche Kohlenhydratquellen verwende, um die Speicher wieder aufzufüllen. Kartoffeln bekommen mir, das weiß ich schon. Reis wird man sehen.
Ich glaube, ich habe mich noch nie so auf mein Training gefreut, wie heute :)
Sehr interessanter Artikel.
Wenn man sich in einer kalorienreduzierten Diät mit dem Ziel KFA-Reduzierung befindet, wie schaut es dann mit der unmittelbaren Trainingsernährung aus?
Können dort die PWO-Shakes ( Whey+Kohlenhydrate )komplett gestrichen werden, um dann ca. 1 Stunde nach dem Training eine feste Mahlzeit zu sich zu nehmen? Hatte immer Angst vor dem bösen Katabolismus und dem Cortisol nach dem Training, wenn ich nicht direkt danach einen Shake zu mir nehme ;)
LG,
Matt
In einer Diät versucht man mehr Nährstoffe um das oder vor allem nach dem Training zu sich zu nehmen. In Zeiten weiter entfernt des Trainings versucht man eher ein Defizit zu kreieren. Stichwort: Zyklische Diätformen.
Ein Möglichkeit wäre es bspw. etwas Whey vor dem Training zu sich zu nehmen und dann 1-2h nach dem Training eine feste Mahlzeit. In einer Diät musst du dir überlegen wie du mit wenig Kalorien am meisten für den Muskelerhalt tust. Da Eiweiß allein für die maximale Stimulation der Proteinsynthese ausreicht, kannst du die Kohlenhydrate verzichten. Und auch immer daran denken: Das Timing ist viel unwichtiger als die Gesamtzahl an Kcals oder Makronährstoffen.
Katabole Phasen nach dem Training oder Cortisolspiegel sind unwichtige Details. Lieber auf das Wesentliche konzentrieren.
Wow, toller Artikel mit wertvollen Informationen, danke!
Eine Frage zum Thema Traubenzucker + Whey:
Wenn ich während des Trainings (Ab der Hälfte) einen Shake mit ca. 3g/kg Traubenzucker und 3g/kg Whey trinke, habe ich das Gefühl, dadurch eine Art „Energieschub“ zu bekommen.
Einen Pre-Workout-Shake nehme ich bisher nicht zu mir und der Traubenzucker/Whey-Shake wird nur durch eine KH+Protein Mahlzeit 1-2 Stunden nach dem Training ergänzt.
Ist an diesem „Energieschub“ etwas dran oder entspringt das meiner Fantasie?
Vielen Dank :)
Luke
Wenn du dadurch eine bessere Leistung erzielst bleib dran. Selbst wenn es nur der Placebo Effekt sein wollte ist das irrelevant, sofern du mehr leisten kannst.
Interessant ist in dem Zusammenhang auch dass Glucosegabe zu mehr Selbstkontrolle/Willenskraft zu verhelfen scheint: http://en.wikipedia.org/wiki/Self-control#Physiology_of_behavior
Du meinst 0,3 g/k Traubenzucker und 0,3g/kg Whey, oder?
Es könnte sein, dass du damit deinen Blutzuckerspiegel nach oben bringst und das dir ein Gefühl von mehr Energie verleiht. Könnte aber auch was ganz anderes sein wie bspw. gesteigerte Spiegel bestimmter Hormone durch die körperliche Belastung.
Musst du einfach mal testen. Und am Ende das machen, was für dich gut funktioniert.
Grüße
Johannes
Hi Dominik, hi Johannes,
entschuldigt, es sollte natürlich 0,3g/KG sein. Dann vertraue ich mal meinem Gefühl :)
Vielen Dank für die Tipps, freue mich schon eure Hinweise in meinen Ernährungsplan einzubauen!
Grüße
Luke
Ich glaube euch ist ein Fehler im Absatz wieviel Protein? unterlaufen. Statt 0,7g/kg BCAA sollten es 0,07g/kg BCAA sein. Würde keinen Sinn machen, mehr BCAA als Nahrungseiweiß zu konsumieren.
lg Raphael
Danke für den Hinweis. Wurde korrigiert.
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