Abnehmen

Effektiv & gesund abnehmen ohne Mythen

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Abnehmen ist eigentlich sehr simpel. Aber schwer umzusetzen! Du musst nur wenige Dinge beachten, aber es dauert oft lange, bis du Resultate siehst – und wir wollen alle unsere Resultate – jetzt und sofort.

Unter anderem deswegen findest du eine absurde Zahl von Mythen und unsinnigen Modediäten, wenn du dich über das Thema informierst. Bei uns bist du sicher davor. Hier erfährst du genau, wie Fettverlust wirklich funktioniert und was nur deine Zeit und Energie verschwendet. abnehmen_guide

Dieser Guide zeigt dir genau, wie Abnehmen funktioniert. Du wirst:

  • Typische Irrtümer und Fehler beim Abnehmen kennenlernen.
  • Konkrete Tipps zur Ernährung und dem richtigen Training bekommen.
  • Die besten Diäten und Gewohnheitsänderungssysteme kennenlernen, mit denen du am effektivsten abnimmst.

🔥 Tipp: Mach zusätzlich zum Lesen dieses Guides immer den kostenlosen „No Bullshit“-Fitness Kurs. In 10 täglichen Lektionen bekommst du dort einen perfekten Einstieg in die Zusammenhänge von Training, Ernährung & Körper.

Damit wirst du wesentlich effektiver abnehmen und bekommst die besten Werkzeuge dafür an die Hand. Natürlich alles *sciencebased*.

 

1. Was tun, um abzunehmen / Fett zu verlieren?

Was muss man machen, um abzunehmen? „Weniger essen, mehr bewegen“ ist zwar faktisch korrekt, aber viel zu vage, als dass du damit alleine Erfolg haben wirst. Was genau willst du beim Abnehmen verlieren? Muskelgewebe oder Fett? Was kannst du machen, um nicht an Hunger „zu sterben“? Kurzum: Wie kannst du sicher erfolgreich Fett verlieren?

Auf biologischer/physikalischer Ebene ist Abnehmen eine sehr einfache Angelegenheit: Du musst einfach mehr Energie (kcal) verbrauchen als du deinem Körper zuführst. In der Praxis ist die Umsetzung dieser einfachen Wahrheit oft gar nicht so einfach. Du kannst …

  • … weniger essen & trinken (kcal-Zufuhr senken), oder
  • … dich mehr bewegen (kcal-Verbrauch steigern) – ohne die verbrauchten kcal wieder zuzuführen, oder
  • … beides gleichzeitig.

Das Ziel ist am Ende des Tages ein kcal-Defizit (Kaloriendefizit) zu erzeugen. So ist dein Körper gezwungen, Energie aus seinen Reserven zu mobilisieren und zu verbrennen.

Genau das ist das Ziel beim Abnehmen: deinen Körper in einen katabolen (=abbauenden Zustand) zu versetzen. Aha, also musst du einfach nur wenig essen und dann wird das schon? Nicht ganz …

1.1 Abnehmen ist nicht immer dasselbe wie Fettverlust!

Dein Körpergewicht besteht aus Muskeln, Wasser, Fett, Knochen, Mageninhalt, Blut etc. Nur weil auf der Waage der Zeiger nach unten geht, heißt das nicht automatisch, dass du Fett abgenommen hast! Gerade viele schlechte Diäten wecken Hoffnung mit schnellem Gewichtsverlust. Dass am Ende 2/3 davon Wasser- und Muskelverlust sind, interessiert dort niemanden. Aber so wirst du keinen Erfolg haben. Zudem siehst du noch schlechter aus und schadest deiner Gesundheit (Muskelgewebe ist wichtig für den Zuckerstoffwechsel).

Hier bei FE geht es um wirklichen Fettverlust bei gleichzeitigem Muskelerhalt, nicht um reinen Gewichtsverlust. Egal, ob du einfach nur besser aussehen willst oder als Athlet deine Performance erhöhen willst. Reiner Fettverlust ist das richtige Ziel. Nichts anderes!

Gewichtsabnahme vs. Fettabnahme vs. Muskelabnahme

Ein weiteres Problem beim Abnehmen ist der Fokus auf kurzfristige Gewichtsänderungen auf der Waage. Kurzfristige Änderungen des Gewichts sind kein guter Indikator dafür wie es mit deinem Fettverlust vorangeht. Mit einer intelligenten Diät nimmst du oft Fett ab, obwohl du auf der Waage keine Veränderung siehst. Schau dir folgendes Bild an mit einem Diätverlauf einer intelligenten Diät (ohne Muskelabbau durch richtiges Training, genügend Eiweiß und regelmäßige Refeeds).

Diätverlauf einer intelligenten Diät ohne Muskelabbau. Erklärungen: Glykogenverlust=Abbau von Kohlenhydratspeicher in Muskeln & Leber. Rebound-Effekt = Wiederzunahme von ersten schnellen Wasserverlusten. Plateau = Gewicht bleibt unverändert. Refeed=Hohe Kohlenhydratzufuhr. Wooosh = großer Wasserverlust.

Merke: Gewichtsabnahme ist nicht immer gleich Fettabnahme. Andersherum heißt Stillstand auf der Waage nicht, dass du kein Fett verlierst. Solange du im Kaloriendefizit bist wirst du Fett verlieren.

1.2 Zählen wirklich nur die Kalorien (kcal)? Was ist mit Kohlenhydraten, Protein und Fett?

Die Studienlage ist eindeutig: Unter dem Strich sind es die eingesparten Kalorien, die deinen Diäterfolg ausmachen. Egal, wie man Kohlenhydrate und Fett miteinander kombiniert. Sofern man dieselbe Menge an kcal zu sich nimmt, verliert man gleich viel Fett.1Golay, A., Allaz, A.F., Morel, Y., de Tonnac, N., Tankova, S., and Reaven, G. (1996). Similar weight loss with low- or high-carbohydrate diets. Am. J. Clin. Nutr. 63, 174–178. Link2Golay, A., Allaz, A.F., Ybarra, J., Bianchi, P., Saraiva, S., Mensi, N., Gomis, R., and de Tonnac, N. (2000). Similar weight loss with low-energy food combining or balanced diets. Int. J. Obes. Relat. Metab. Disord. 24, 492–496. Link3Heilbronn, L.K., Noakes, M., and Clifton, P.M. (1999). Effect of energy restriction, weight loss, and diet composition on plasma lipids and glucose in patients with type 2 diabetes. Diabetes Care 22, 889–895. Link4Leibel, R.L., Hirsch, J., Appel, B.E., and Checani, G.C. (1992a). Energy intake required to maintain body weight is not affected by wide variation in diet composition. Am. J. Clin. Nutr. 55, 350–355. Link5Luscombe-Marsh, N.D., Noakes, M., Wittert, G.A., Keogh, J.B., Foster, P., and Clifton, P.M. (2005a). Carbohydrate-restricted diets high in either monounsaturated fat or protein are equally effective at promoting fat loss and improving blood lipids. Am. J. Clin. Nutr. 81, 762–772. Link6Noakes, M., Keogh, J.B., Foster, P.R., and Clifton, P.M. (2005). Effect of an energy-restricted, high-protein, low-fat diet relative to a conventional high-carbohydrate, low-fat diet on weight loss, body composition, nutritional status, and markers of cardiovascular health in obese women. Am. J. Clin. Nutr. 81, 1298–1306. Link

Protein muss man dabei herausgreifen. Wird dieses zu wenig zugeführt, verlierst du noch schneller Gewicht, allerdings nur, weil deine Muskulatur aufgelöst wird (Muskeln sind die größten Proteinspeicher). Das ist kein wirklicher Fettverlust. Fazit: Sofern gleich viel Protein zugeführt wird, ist es für’s Abnehmen egal, wieviel Kohlenhydrate oder Fett du zu dir nimmst.

Aber, aber, aber … nicht so schnell! Während diese Tatsache unter gut kontrollierter kcal-Zufuhr Gültigkeit hat, geht es in der Praxis oft um ganz andere Themen:

  • Wie hast du am wenigsten Hunger und Appetit in einer Diät?
  • Wie kannst du trotz Diät beim Training leistungsfähig sein?
  • Wie geht es dir psychisch in einer Diät (Stimmung, Motivation)? Kannst du sie bis zu deinem Ziel durchhalten?
  • Wie kannst du wenig essen – ohne kcal zählen zu müssen?

Wer ein wenig Ahnung von den echten Problemen beim Abnehmen hat weiß, dass das elementare Fragen sind. Genau bei diesen Fragen, spielen die Makronährstoffe (= Kohlenhydrate, Protein, Fett) nämlich durchaus eine sehr wichtige Rolle! Gleiches gilt übrigens auch für die Qualität der Lebensmittel.

1.3 Sind Diäten nicht schlecht? Funktionieren Diäten gar nicht?

Stimmt es, dass „Diäten nicht funktionieren“? Nein, das ist Unsinn. Die meisten Diäten „funktionieren“, vorausgesetzt sie schaffen ein Energiedefizit und werden für eine ausreichend lange Zeit durchgeführt. Du wirst im Energiedefizit immer Gewicht verlieren.

Für eine kurze Phase kannst du selbst die schlechteste Diät oder das verrückteste Training mit einer guten Portion Willenskraft durchhalten. Aber mit der Willenskraft verhält es sich ähnlich wie mit einem Muskel: Lange Beanspruchung führt zur Erschöpfung. Mit der Aussage, dass „Diäten nicht funktionieren“, ist oft der sogenannte „Jojo-Effekt“ gemeint. Nach einer Diät nehmen sehr viele Leute schnell wieder das gerade verlorene Gewicht zu. Es geht also vor allem darum, ob der Erfolg dauerhaft gehalten werden kann.

Dazu muss man sich fragen: „Was kommt nach der Diät?“ Bei den Meisten folgt der Rückfall in alte Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten und damit sehr schnell auch der Rückfall auf das alte Gewicht (oder noch etwas mehr). Diesen Jojo-Effekt kann man aber komplett verhindern.

1.4 Ist langsam abnehmen wirklich besser?

Überall wird langsames Abnehmen als die einzige Lösung angepriesen. Aber das ist nicht der einzige erfolgreiche Weg.

Es gibt keine Hinweise, dass eine langsame Fettabnahme immer besser sei als eine schnelle Fettabnahme. Es gibt sogar Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass eine schnelle Herangehensweise vorteilhaft sein kann.7Nackers LM, Ross KM, Perri MG. The association between rate of initial weight loss and long-term success in obesity treatment: does slow and steady win the race? Int J Behav Med. 2010 Sep;17(3):161-7. doi: 10.1007/s12529-010-9092-y. PubMed PMID: 20443094; PubMed Central PMCID: PMC3780395. In einer Studie zeigen Astrup et al., dass ein großer Gewichtsverlust in den ersten 2 bis 4 Wochen zu einem langfristig erfolgreicheren Gewichtserhalt nach 1 bis 5 Jahren führt.8Astrup A, Rössner S. Lessons from obesity management programmes: greater initial weight loss improves long-term maintenance. Obes Rev. 2000 May;1(1):17-9. Review. PubMed PMID: 12119640. Dein dauerhafter Erfolg hängt letztendlich davon ab, ob du langfristig deine Gewohnheiten änderst (Ernährung, Bewegung, Schlaf). Ob deine Gewichtsabnahme bis zu diesem Punkt schnell oder langsam geschieht, ist sehr wahrscheinlich zweitrangig.

Auf psychologischer Ebene helfen große anfängliche Erfolge sehr dabei, neue Gewohnheiten beizubehalten. Sie setzen Verhaltensänderung und körperliche Veränderung in einen direkten, greifbaren Zusammenhang. Der große Vorteil einer schnellen Gewichtsabnahme liegt also vor allem im mentalen Bereich. Du wirst vielleicht auch schon den unglaublichen Motivationsschub kennen, der sich einstellt, wenn die Waage zum ersten Mal 2 kg weniger anzeigt, oder sich das Spiegelbild in kurzer Zeit positiv verändert. Schnelle und sichtbare Ergebnisse wirken verstärkend auf das aktuelle Verhalten und erhöhen damit die Erfolgswahrscheinlichkeit der gesamten Diät.

Mehr dazu ⇨ „Warum schnelles Abnehmen NICHT schlecht ist

1.5 Musst du deine Fettverbrennung anregen? Was ist das überhaupt?

Sehr oft liest und hörst du, wie du deine Fettverbrennung anregen oder gar „ankurbeln“ kannst. Dabei ziehen viele den Schluss, dass eine höhere Fettverbrennung automatisch mehr Körperfett zum Verschwinden bringt. Das ist Unsinn! Die Fettverbrennung gibt nur Auskunft darüber, wie viel Fett verbrannt – oder besser gesagt – „oxidiert“ wird.

Ob du allerdings wirklich Fett verlierst, hängt von deiner „Netto-Fettbilanz“ ab. Kommt über deine Ernährung mehr Fett in deinen Körper als du verbrennst, lagerst du Fett am Körper ein. Da kann deine Fettverbrennung noch so hoch sein. Angenommen, du würdest deine Kohlenhydratzufuhr bei gleicher Energie- und Proteinzufuhr (!) auf einmal von 50% auf 20% zurückfahren. Auch dann stiege deine Fettverbrennung stark an. Gleichzeitig würdest du aber auch mehr Fett über die Nahrung zu dir nehmen. Deine Netto-Fettbilanz bliebe dann gleich. Es kommt also wieder einmal – weit vor allen anderen Aspekten – auf die kcal-Bilanz an. Sofern diese negativ ist, ist auch deine Fettbilanz negativ.

1.6 „Kann ich nicht einfach Supplemente zum Abnehmen einnehmen?“

Wie wäre das? Einfach ein paar Tabletten nehmen und das Fett schmilzt dir nur so vom Körper. Egal was du isst, egal wie du trainierst. Das wäre toll! Leider ist es reine Fantasie. Aber genau diese Hoffnung wird schamlos ausgenutzt von dubiosen Supplement-Herstellern. Auf der anderen Seite kannst du mit einigen Supplementen eine intelligente Diät unterstützen. Am besten startest du mit unserem Supplement-Guide. Darin findest du auch die wenigen Nahrungsergänzungsmittel, die wirklich funktionieren.

2. Was genau tun um abzunehmen?

2.1 Erziele ein Kaloriendefizit

Um abzunehmen, musst du weniger Energie zu dir nehmen als du verbrauchst. Wie du das anstellst, ist zweitrangig. Die größte Einflussgröße ist bei praktisch allem die Ernährung. Deshalb ist es am effektivsten dort anzusetzen. Dafür werden in der Regel Diäten verwendet, die mit entsprechenden Regeln das Erreichen eines Kaloriendefizits gewährleisten.9Rachel Freire, Scientific evidence of diets for weight loss: different macronutrient composition, intermittent fasting and popular diets, Nutrition, 2019, ISSN 0899-9007, https://doi.org/10.1016/j.nut.2019.07.001.

Wie hoch ist dein kcal-Verbrauch? Als erstes solltest du wissen, wie viel Energie dein Körper pro Tag verbraucht. Zumindest wenn du vorhast kcal zu zählen. Bei Bürojob und ohne großen Sport kommst du mit der Formel 30-33* kg Körpergewicht der Realität sehr nahe. Je höher dein KFA, je älter du bist und je weniger du dich bewegst, desto eher ist dein Verbrauch am unteren Ende anzusiedeln.

Wenn du es genauer berechnen willst, verwende den exakten Kalorienrechner. Jede sportliche Aktivität kannst du je nach Intensität und Gewicht mit 5-10 kcal / Minute berechnen. Eine Stunde im Kraftraum nimmt selten mehr als 300 kcal in Anspruch – vor allem, wenn du die meiste Zeit redest.

2.2 Iss genügend Protein

Während eines Kaloriendefizits geht der Proteinbedarf deines Körpers nach oben. Wenn du Interesse daran hast, deine Muskelmasse nicht zu verlieren, solltest du genügend Protein zu dir nehmen.

Wieviel Protein genau? Ein guter Richtwert in der Diät sind ~2 g/kg Körpergewicht. Je nach Körperfettanteil (KFA) und körperlicher Aktivität sollte die Proteinzufuhr angepasst werden. Je höher der KFA und je niedriger die sportlichen Leistungen, desto niedriger kann die Proteinzufuhr sein (bis zu <1g/kg). Je niedriger der KFA und je höher das sportliche Niveau, desto wichtiger wird eine hohe Proteinzufuhr (bis zu 3 g/kg).

Warum ist eine hohe Proteinzufuhr so wichtig beim Abnehmen?

  1. Es schützt deine Muskelmasse vor dem Abbau.10Gordon, M.M., Bopp, M.J., Easter, L., Miller, G.D., Lyles, M.F., Houston, D.K., Nicklas, B.J., and Kritchevsky, S.B. (2008). Effects of dietary protein on the composition of weight loss in post-menopausal women. J Nutr Health Aging 12, 505–509. [Link]11Josse, A.R., Atkinson, S.A., Tarnopolsky, M.A., and Phillips, S.M. (2011). Increased consumption of dairy foods and protein during diet- and exercise-induced weight loss promotes fat mass loss and lean mass gain in overweight and obese premenopausal women. J. Nutr. 141, 1626–1634. [Link]12Layman, D.K., Boileau, R.A., Erickson, D.J., Painter, J.E., Shiue, H., Sather, C., and Christou, D.D. (2003). A reduced ratio of dietary carbohydrate to protein improves body composition and blood lipid profiles during weight loss in adult women. J. Nutr. 133, 411–417. [Link]13Treyzon, L., Chen, S., Hong, K., Yan, E., Carpenter, C.L., Thames, G., Bowerman, S., Wang, H.-J., Elashoff, R., and Li, Z. (2008). A controlled trial of protein enrichment of meal replacements for weight reduction with retention of lean body mass. Nutr J 7, 23. [Link]
  2. Reduziert häufig „automatisch“ die Kalorienaufnahme 14Weigle DS, Breen PA, Matthys CC, Callahan HS, Meeuws KE, Burden VR, Purnell JQ. A high-protein diet induces sustained reductions in appetite, ad libitumcaloric intake, and body weight despite compensatory changes in diurnal plasmaleptin and ghrelin concentrations. Am J Clin Nutr. 2005 Jul;82(1):41-8. PubMedPMID: 16002798.
  3. Verhindert dadurch ein Absinken des Grundumsatzes.
  4. Sorgt für eine gute Sättigung (was ist bitteschön wichtiger in einer Diät?).
  5. Hat den höchsten TEF-Wert (~30%) – D.h. ein Drittel der Eiweißkalorien musst du nicht anrechnen.
  6. Vermindert die Anfälligkeit für einen Jojo-Effekt.

Aber zu viel Protein ist doch schlecht für die Nieren? Auch wenn du das ständig von irgendwelchen Gurus oder in den Medien hörst, es gibt für diese Aussage keine Evidenz. So lange du keine bestehenden Nierenschäden hast, ist für eine gesunde athletische Population die Warnung vor zu viel Protein unbegründet.

It is the position of the International Society of Sports Nutrition that exercising individuals need approximately 1.4 to 2.0 grams of protein per kilogram of bodyweight per day. (..) Concerns that protein intake within this range is unhealthy are unfounded in healthy, exercising individuals.15Campbell B, Kreider RB, Ziegenfuss T, La Bounty P, Roberts M, Burke D, Landis J, Lopez H, Antonio J. International Society of Sports Nutrition position stand: protein and exercise. J Int Soc Sports Nutr. 2007 Sep 26;4:8. PubMed PMID: 17908291; PubMed Central PMCID: PMC2117006. Link In summary, for individuals with normal renal function, the risks of high-protein weight loss diets are minimal and must be balanced against the real and established risk of continued obesity. 16Manninen AH. High-protein diets are not hazardous for the healthy kidneys. Nephrol Dial Transplant. 2005 Mar;20(3):657-8; author reply 658. PubMed PMID: 15735253. Link

2.3 Zusammenfassung: Was tun um abzunehmen?

Bei allen erfolgreichen Diäten hängt der Erfolg nicht daran, welche spezielle, neue Methode du ausprobierst. Alle erfolgreichen Diäten basieren auf den gleichen Prinzipien:

  • Kaloriendefizit
  • hohe Eiweisszufuhr
  • größtenteils sättigende und unverarbeitete Lebensmittel

Der Erfolg deiner Diät hängt vor allem davon ab, wie gut eine Diät in deinen Alltag passt. Diäten sind ein wochen- bis monatelanger Marathon – kein Sprint. Auch Crashdiäten (selbst intelligente Crashdiäten wie eine PSMF oder unsere HSD) sind fast immer langsamer als du es gerne hättest.

Damit ist die längerfristige „Adherence“ (wie gut du dich daran halten kannst) der entscheidende Faktor. Diese Adherence wird dadurch bestimmt, wie gut du mit der Diät klarkommst. Wenn du Quark nicht ausstehen kannst, aber dein Plan dir (unsinnigerweise) 3x täglich 250 g Magerquark vorschreibt, ist deine Diät zum Scheitern verurteilt.

3. Training beim Abnehmen

Bezüglich Training beim Abnehmen gibt es viele Mythen. Einige behaupten, ohne Training könne man gar nicht abnehmen. Das ist natürlich Unsinn. Jedoch hat Training viele Vorteile beim Abnehmen. Sport an sich ist keinesfalls ein Muss, um Fett zu verlieren. Auch ohne jegliches Training oder auch ohne jegliche zusätzliche Bewegung kannst du Fett (und damit Gewicht) verlieren. Ernährung ist viel wichtiger als körperliches Training. Die bei Bewegung verbrannte Energie lässt sich in wenigen Sekunden wieder aufnehmen. Allerdings hilft jede Form von Bewegung, um Muskulatur zu erhalten.

3.1 Ist Training nötig, um abzunehmen?

Die Antwort ist ein klares “Nein!“. Um Körpermasse zu verlieren, benötigt man ausschließlich ein kcal-Defizit. Ausreichende Eiweißzufuhr ist jedoch essenziell, um den einhergehenden Muskelverlust zu bremsen. 1h im Kraftraum oder 30min Joggen verbrauchen kaum mehr als 200-400kcal. Das ist so viel, wie ein belegtes Brötchen an Energie liefert. Das Brötchen wegzulassen, ist in der Regel wesentlich einfacher als mühsam Energie zu verbrauchen.

Ganz davon abgesehen ist die Fähigkeit, viele kcal durch Sport zu verbrauchen, beim Trainingsanfänger stark eingeschränkt. Er erschöpft viel schneller und ist es zudem nicht gewohnt (und damit nicht in der Lage) sich maximal anzustrengen. Man kann davon ausgehen, dass je nach Sportart ca. 5-10 kcal/min verbraucht werden17Zelasko CJ. Exercise for weight loss: what are the facts? J Am Diet Assoc.1995 Dec;95(12):1414-7. Review. PubMed PMID: 7594144. Link, wobei Untrainierte und Leichtgewichte sich eher am unteren Ende dieser Spanne orientieren sollten.

„Aber Muskelmasse erhöht doch den Kalorienverbrauch?“ Zusätzliche Muskelmasse verwandelt den Körper in eine Fettverbrennungsmaschine, richtig? Falsch! Dahinter steht der Glaube, dass Muskelgewebe viele Kalorien verbraucht. In wissenschaftlichen Studien wurde der Energieverbrauch von 1 kg Muskeln jedoch nur mit 13 kcal/ Tag beziffert.18McClave SA et al. Dissecting the energy needs of the body. Curr Opin Clin Nutr Metab Care. (2001) 4(2):143-7. Link Während Muskelmasse eine Reihe von positiven Auswirkungen mit sich bringt, ist sie für das Erreichen des kcal-Defizits in den meisten Fällen insignifikant. Das Argument, erst mal einige kg Muskeln aufzubauen, um danach viel einfacher abnehmen zu können, entzieht sich somit jeglicher Grundlage.

3.2 Ist Training sinnvoll um abzunehmen?

Dies kann eindeutig mit “Ja!” beantwortet werden, obwohl man jetzt genauer differenzieren muss. Kraft- und Ausdauertraining haben genau zwei Funktionen während einer Diät:

  1. Schutz vor Muskelverlust (Krafttraining)
  2. Vergrößerung des Kalorienverbrauchs (Ausdauer- und Krafttraining)

Vor allem der erste Punkt ist ein wichtiges Instrument, wenn man besser aussehen will. Denn dabei ist die Senkung des Körperfettanteils bei gleichzeitigem Erhalt der Muskulatur von enormer Bedeutung.

Ein Sonderfall sind sehr leichte und kleine Personen (v.a. Frauen), die ohnehin nur einen Tagesverbrauch von etwas über 1000kcal haben. Versuchen sie weniger zu essen, bleibt fast nichts mehr übrig. Eine Erhöhung des Kalorienverbrauchs um einige 100 kcal schlägt in diesem Fall relativ wesentlich mehr zu Buche.

Zwischenfazit

Training ist also nicht nötig um abzunehmen. Man kann auch komplett ohne Sport abnehmen, so lange man ein Kaloriendefizit hält. Sinnvoll ist jedoch der Einsatz von Krafttraining, um dem Muskelverlust während einer Diät entgegenzuwirken. Weiterhin vergrößert sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining den Kalorienverbrauch.

3.3 Warum trainieren beim Abnehmen (Funktionen des Trainings)?

Während Kraft- und Ausdauertraining nicht zwingend nötig sind, um Fett abzunehmen, ist es durchaus sinnvoll, je nach Situation, körperliche Aktivität zu integrieren. Beim Abnehmen ist die körperliche Betätigung für genau zwei Aufgaben zuständig. Zum einen dient Krafttraining dem Erhalt von Muskulatur und schützt somit die fettfreie Körpermasse. Zum anderen erhöht jede Form von Sport den Energieverbrauch. Dabei ist Ausdauertraining oft das Mittel der Wahl.

1.) Schutz vor Muskelverlust (Kraft- bzw. Widerstandstraining) Bei trainierten Athleten ist Krafttraining ein unverzichtbares Mittel um Muskelverlust vorzubeugen – für einen trainierten Kraftsportler oder anderen Athleten also absolute Pflicht. Durch die verminderte Energiezufuhr während einer Diät ist die Regenerationsfähigkeit eingeschränkt (in Abhängigkeit der Größe des Kaloriendefizits), was eine Anpassung des Trainings erforderlich macht. Weniger Trainingseinheiten und dabei weniger Sätzen mit schweren Gewichten sind das Mittel der Wahl. (Kürzung von Frequenz und Volumen, bei hoher Intensität).

Das sogenannte “Definitionstraining” mit hohen Wiederholungszahlen und niedrigen Gewichten ist für den Erhalt des Muskelgewebes nicht geeignet. Der Sinn dieser Art von Training kann höchstens die Erhöhung des Kalorienverbrauchs sein (siehe unten). Eine völlig untrainierte Person wird ohne Krafttraining während einer Diät ebenfalls Muskelmasse verlieren – natürlich weniger als der trainierte Athlet.

Minimale Betätigung reicht jedoch schon aus, um die Muskelmasse zu halten. Selbst Ausdauertraining kann bei völlig Untrainierten dem Verlust von Muskelmasse vorbeugen. Darüber hinaus können sich Neulinge einen tollen Effekt zunutze machen: Durch den Beginn von Krafttraining können sie ihre Muskelmasse locker halten und für eine begrenzte Zeit sogar Muskeln aufbauen und gleichzeitig Fett abnehmen. Wir nennen das die sogenannten Bodyrecomposition (Körper”re”komposition). Die Kombination einer geeigneten Diät mit intelligentem Krafttraining bringt dabei beste Ergebnisse.

2.) Erhöhung des Kalorienverbrauchs (Ausdauer-/, Krafttraining) Da für eine erfolgreiche Fettabnahme die Erzeugung eines Kaloriendefizits von Nöten ist, hat man mit jeder Form von Sport die Möglichkeit, den Kalorienverbrauch zu erhöhen. Leichte Ausdauereinheiten sind auch während einer Diät von trainierten Athleten gut tolerierbar. Seit Jahren benutzen trainierte Athleten mehrere leichte Cardioeinheiten pro Woche, um ihr Fett schmelzen zu lassen. Bei fünf Einheiten mit jeweils einer Stunde pro Woche sind das immerhin ~2000 zusätzlich verbrauchte kcal proWoche. Für einen Körper, der viel Training gewohnt ist und gut regeneriert, eine gute Möglichkeit den Kalorienverbrauch zu erhöhen.

Untrainierte Personen jedoch können ein solches Volumen nicht ohne Weiteres verkraften. Schon gar nicht während eines Kaloriendefizits. Bei ihnen ist weniger oft mehr. Die Erfahrung zeigt, dass es ihnen leichter fällt, das Kaloriendefizit über die Ernährung zu schaffen und nur das Nötigste an (Kraft-)Training zu implementieren. Sehr leichte Aktivitäten wie flottes Spazierengehen, Tanzen oder leichte spielerische Sportarten sind jedoch fast immer zu empfehlen.

Natürlich verbrennt auch hochintensives Training wie Krafttraining oder Sprint-Intervalle ordentlich Kalorien. Pro Minute sogar mehr als bei leichtem Laufen. In der Regel kann man dieses Training jedoch nicht so lange ausführen wie leichte Aktivitäten, was den Verbrauch pro Minute relativiert. Weiterhin benötigt hochintensives Training eine gute Regenerationsfähigkeit, die bei Diäten eingeschränkt ist. Zu viel und zu hartes Training kombiniert mit einem großen Kaloriendefizit führt erfahrungsgemäß recht schnell zum Abbruch der Diät. Deshalb ist hochintensives Training während einer Diät mit Vorsicht zu genießen.

Erwähnenswert ist noch Krafttraining mit hohen Wiederholungszahlen (>15-20) bei niedrigen bis mittleren Gewichten (~30-50% des 1RM). Da diese Art von Training überwiegend die Energieversorgungssysteme beansprucht, kann dieses Training ein Mittel sein, um den Kalorienverbrauch zu erhöhen. Hohe Wiederholungszahlen mit kurzen Pausen gehen massiv auf die Glykogenspeicher.

Diäten wie beispielsweise die 4/3 Methode in der BURN-Diät benutzen deshalb diese Art von “Entleerungs-Training” um Muskelglykogen aufzubrauchen und die Fettverbrennung anzukurbeln. Der Reiz dieser Belastung ist jedoch nur bedingt geeignet, um dem Muskelabbau während des Abnehmens vorzubeugen. Du solltest schweres Krafttraining also nicht komplett durch „Entleerungs-Training“ ersetzen.

Zwischenfazit

  • Krafttraining mit hohen Gewichten: Muskelerhalt
  • Krafttraining mit hohen Wiederholungszahlen: Erhöhung des Kalorienverbrauchs, kein Muskelerhalt
  • Ausdauertraining: Erhöhung des Kalorienverbrauchs

Dies sind die Funktionen des Trainings während des Abnehmens im Überblick. Je nach Trainingsstand kann es sinnvoll sein, verschiedene Arten von Training einzeln oder in Kombination anzuwenden, um das Ziel Fettabnahme ohne Muskelverlust zu erreichen.

3.4 Fazit Training

Mache Krafttraining, um Muskeln zu erhalten Neben der ausreichenden Proteinzufuhr ist ein Krafttraining ein wichtiger Stimulus für den Erhalt der Muskulatur. So kann sogar im Kaloriendefizit Muskelmasse aufgebaut werden – zumindest bei Trainingsanfängern.

Wenn du bisher noch keine Erfahrung mit Krafttraining gemacht hast, dann starte behutsam. Ein Ganzkörpertrainingsplan 2x pro Woche ist erst einmal völlig ausreichend. Es muss nicht Krafttraining sein – jede Form von Reiz ist besser als nichts. Training mit dem eigenen Körpergewicht (Liegestütze, Klimmzüge und co.) ist auch eine Alternative zum Krafttraining – aber leider mit vielen Nachteilen verbunden. Je höher die Intensität desto mehr Muskelmasse wirst du erhalten bzw. sogar aufbauen (sofern du noch sehr untrainiert bist).

Du hast noch nie richtig trainiert, aber willst das Maximum rausholen? Dann starte mit den ersten Phasen des FEM-Trainingsplans . Damit legst du die Basis für dein Training nach der Diät. Wichtig: Steigere dich behutsam. Eine Diät (=ein Kaloriendefizit) ist nicht die Zeit, in der man im Training ans absolute Limit geht.

Als erfahrener Kraftsportler mit viel antrainierter Muskelmasse erfährst du in „Muskelmasse halten bei Diät“ wie du deinen aktuellen Trainingsplan modifizieren kannst, um deine Muskelmasse in der Diät zu erhalten. Alle Programme von FE beinhalten selbstverständlich feste Trainingspläne, die perfekt auf die jeweilige Situation abgestimmt sind.

Ausdauertraining (Cardio) ist eine Möglichkeit – kein Muss! Der Volksmund empfiehlt Ausdauertraining zum Abnehmen. Tatsächlich ist das einzig Entscheidende eine negative Energiebilanz. Wie diese erreicht wird (ob über die Ernährung oder das Training) ist zweitrangig. 30 Minuten „Cardio“ verbrauchen selten mehr als 200 – 300 kcal. Dein Verbrauch hängt natürlich von deinem Trainingsstand, der Geschwindigkeit und der Form des Ausdauertrainings ab. Dies kann ein Schritt in Richtung negativer Energiebilanz sein, muss es aber nicht. Ein Brötchen zusätzlich hat diesen Energieverbrauch schnell wettgemacht. Wer sich nach dem Ausdauertraining mit Essen belohnt, neutralisiert den Energieverbrauch sehr schnell. Deshalb der Spruch: „Abgenommen wird in der Küche“ (engl. „Abs are made in the Kitchen“).

4. Die richtige Diät finden – Was ist eine gute Diät?

Willst du abnehmen, fragst du dich natürlich welche Diät am besten funktioniert. Schließlich soll das Abnehmen so einfach und schnell wie möglich vonstattengehen. Gleichzeitig ist der maximale Erfolg bei deinem Energie- und Zeitaufwand von Interesse.

4.1 Die 3 Strategien, um erfolgreich abzunehmen

Grundsätzlich gibt es 3 Strategien die Fettabnahme anzugehen:

  1. Schnell abnehmen (großes kcal-Defizit),
  2. Langsam und kontinuierlich abnehmen (mittleres/kleines kcal-Defizit),
  3. Dauerhafte Gewohnheitsänderung (unbewusstes kcal-Defizit).

Keiner dieser Strategien ist die beste oder die schlechtest. Je nach Situation sind unterschiedliche Strategien die richtige Wahl. Sie lassen sich außerdem alle miteinander kombinieren (nacheinander) und schließen sich daher keineswegs aus..

Jede Strategie hat Vor- und Nachteile. Alle Diäten sind lediglich Werkzeuge.

Vorteile Nachteile
Schnell abnehmen (großes kcal-Defizit) Schnelle Resultate, kurze Diätdauer, sehr motivierend, geeignet als Kickstart. Anstrengend, weniger Training möglich, ungeeignet bei niedrigem KFA.
Langsam abnehmen (kleines kcal-Defizit) Weniger Diätnebenwirkungen. Viel Training möglich. Für niedrige KFA-Bereiche. Längere Diätdauer, langsamere Fortschritte.
Dauerhafte Gewohnheitsänderung Langfristige Resultate, Einübung hilfreicher Verhaltensweisen. Oft geringe, langsame Abnahme.

Man kann mit fast allen Diäten abnehmen, sofern ein kcal-Defizit erreicht wird. Ob eine Diät “funktioniert” ist also weniger die Frage. Du musst vielmehr eine gute Diät finden, die zu dir passt und deinen Zielen entspricht. Eine gute Diät kombiniert folgende Punkte:

  1. Sie erzeugt ein Kaloriendefizit, damit Fett abgebaut und verbrannt wird. Kalorien kann man zählen, muss man aber nicht immer.
  2. Sie liefert ausreichend Eiweiß, damit deine Muskelmasse geschützt wird und du satt bist.
  3. Intelligentes Training, das den Muskelabbau verhindert, deine Fettverbrennung unterstützt und dabei nicht deine Regeneration überfordert (ansonsten gibt man oft auf).
  4. Ist in deinem Alltag durchführbar. Du kannst die Diät über den geplanten Zeitraum durchhalten.

Im folgenden Abschnitt zeigen wir gute Diäten auf, die die eben genannte Punkte optimal miteinander vereinen. Schau dir genau an, welche Diät zu dir passt. Für jede der drei beschrieben Diät-Strategien gibt es optimal geeignete Diäten.

4.2 Hocheffektive und intelligente Diäten

Extrem schnell Fett verlieren? Einfach nur möglichst wenig essen oder nur fasten wird zu einem großen Jojo-Effekt führen, weil du deine Muskelmasse verlierst und danach zusammen mit Fett wieder zunimmst.

  • Willst du sehr schnell abnehmen, dann mache es mit der besten Diät, die es dafür gibt: die High-Speed-Diät (eine Weiterentwicklung der PSMF).

Langsamer und kontinuierlich abnehmen? Willst du lieber langsamer mit einem moderaten Defizit abnehmen und dabei mehr trainieren, benötigst du andere Programme. Du kannst mit jedem KFA „langsam abnehmen“ (es gibt keine Pflicht zu schnellstmöglichen Fortschritten). Hast du allerdings einen KFA von < 15%+ als Mann, < 25% als Frau, solltest du unbedingt mit einem moderaten Defizit abnehmen!

  • Wenn du das Optimum herausholen willst, schau dir die „BURN-Diät” an. Es ist ein völlig neues System (und das gibt es wirklich selten!). Mit einer fein abgestimmten Kombination aus Training und Ernährung wirst du so einfach wie nie zuvor einen niedrigen KFA erreichen.

Langsam Fett schmelzen lassen?

Die BURN-Diät ist nicht eine einzige Diät, sondern vielmehr ein Konzept. Sie zeigt dir verschiedene zyklische Diät-Strukturen auf – du bestimmst, welche davon am besten zu dir und deinen Lebensumständen passt.

Das Ziel ist dabei stets eines: Langsam Fett schmelzen lassen mit einer Gewichtsabnahme von ca. 0,3 – 0,5 kg pro Woche bei möglichst geringen Stoffwechselanpassungen und hoher Trainingsleistung trotz Diät.

Welche Vorteile bietet dir das Ebook zur BURN-Diät?

  • Klare Angaben zur Ernährung: Du weißt genau, was du wann zu dir nehmen sollst.
  • 1-5x Training pro Woche: Du bestimmst, wie häufig du trainierst.
  • Flexibles Training: Du bestimmst, ob du Kraft, Ausdauer oder Spiel- und Kampfsport trainierst. Lockeres Cardio optional bis zu 3x wöchentlich.
  • Refeeds & Diätpausen: Du hast genügend Erholung und Power für eine hohe Trainingsleistung.


Schnellstmöglich Fett abnehmen?

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Mit der High Speed Diät sind 1-2 kg pro Woche Fettabnahme möglich. Schnelle Erfolge sorgen für einen großen Motivationsboost!

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  • Klare Regeln & Anleitung zum schnellen Abnehmen: Du machst ganz sicher alles richtig.
  • Beachtung individueller Faktoren: Die HSD passt sich dir an.
  • Training Zuhause UND im Fitnessstudio möglich: Du hast die Wahl.
  • 3 HSD-konforme Trainingspläne: Die Trainingspläne garantieren optimales Training beim schnellen Abnehmen.
  • 60 HSD-konforme Rezepte: Das zusätzliche HSD-Kochbuch garantiert dir optimale Rezepte für schnelles Abnehmen.

  • Ausführliche Erklärungen: Du verstehst, warum du was beim schnellen Abnehmen machen sollst.
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Dauerhafte Gewohnheitsänderung / langfristig Ergebnisse halten

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Alternative Wege:

  • Grundsätzlich ist eine simple Basisdiät immer eine Möglichkeit.
  • Eine einfache Low Carb Diät ist für viele Anfänger eine Möglichkeit, ein Kaloriendefizit ohne Kalorien zu zählen zu erreichen. Low Carb bietet sich an, wenn du einen höheren KFA hast (15%+ als Mann, 25%+ als Frau), über eine schlechte Insulinsensitivität verfügst und wenig intensiven Sport treibst.

Du weißt anhand der Beschreibung noch nicht, welche Diät die Beste für dich ist? Antworten gibt es in „Welches Programm ist das Richtige für dich?„.

Erfahrungsberichte mit unseren Diäten

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4 kg weniger Fett nach 4 Wochen HSD

Kein Muskelabbau, -4 kg Fett: Louisas Erfahrungsbericht. Mehr lesen.

 
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-12 kg und mehr Kraft

Raphael, HSD, -12 kg abgenommen & Kraftwerte gesteigert! Mehr lesen.

5. Nach der Diät ist vor der Diät? Erfolg dauerhaft halten!

5.1 Wie Jojo-Effekt verhindern?

Nach der Diät ist vor der Diät, oder? Wer kennt es nicht: Kaum ist die Diät beendet, kommen die kg wieder zurück (und oft noch etwas mehr). Aber das muss nicht sein! Der Jojo-Effekt Der Jojo-Effekt – wenn du intelligent vorgehst, ist er kein Problem. Natürlich ist es kein Wunder, dass dich der Jojo-Effekt „trifft“, wenn du nach der Diät das gleiche machst wie vor der Diät. Aber es gibt noch einige Gründe mehr, die es dem Jojo-Effekt sehr einfach machen:

  1. Schlechte Diäten mit zu geringer Eiweißzufuhr (führt zu Muskelverlust mit anschließender Wiederzunahme + Fett „Overshoot“)
  2. Kein Krafttraining während der Diät (führt ebenfalls zu Muskelverlust mit anschließendem Fett „Overshoot“).
  3. “Überfressen” direkt nach Diätende (unnötige Fettzunahme, weil man zu lange zu streng war).
  4. Rückfall in alte Ernährungsgewohnheiten (daran solltest du arbeiten).
  5. Kein regelmäßiger Sport nach der Diät (Sport ist ein guter Schutz gegen den Jojo-Effekt).

Mehr Details und Tipps gibt es hier:

Weitere Themeguides auf FE:

Weitere Detailartikel zum Abnehmen:


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Trainingspläne

Xplode #ONE – Als Anfänger optimal Muskeln aufbauen. 3x Training pro Woche. Alternierender Ganzkörperplan.
Fitladies #ONE – Speziell für Frauen. 3x Training pro Woche. Alternierender Ganzkörperplan.

Diäten

So schnell wie möglich Fett verlieren. Als Kickstart und für schnelle Ergebnisse. Wissenschaftlich fundiert, Anti-Jojoeffekt, kein Muskelverlust. 2x Krafttraining pro Woche. Inkl. 3 Trainingspläne. Kein Cardio. Fest integrierte Refeeds und kontrolliertem Diätende.
Langsam aber hocheffizient abnehmen. Mit allen Formen von zyklischen Diäten. Regelmäßige Refeeds & Diet Breaks. Optinal mit Intermittent oder Protein Fasting.

Rekomposition

Muskeln aufbauen & Fett abbauen – gleichzeitig! Als Anfänger/in musst du dich nicht mit langen Masse- oder Diätphasen herumquälen.

Welches Ziel/Programm ist das Richtige für dich?


Inhalt

Über den Autor

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Johannes Steinhart ist Master of Science (M.Sc.) in Biomedizin & Ernährungswissenschaften sowie Fitnesstrainer der Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung (DFLV). Seine Passion ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zu Abnehmen, Muskelaufbau und Gesundheit unabhängig, verständlich und praxisnah darzustellen und verbreitete Unwahrheiten zurückzudrängen. Johannes ist Gründer von science-fitness.de (SF). Jedes Jahr erreicht er über 2 Mio. Leser. Außerdem ist er Autor von aktuell 6 Büchern. Mehr.

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Kommentare (54)

  1. Ana sagt:

    Hallo Johannes,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Ich glaube, er beinhaltet so ziemlich alles, was man zum Thema Abnehmen wissen muss. Ich bin aktuell bei einem KFA von 17% und habe auch schon einige Diäten ausprobiert. Diese waren leider nicht nachhaltig und als ich aufgehört habe damit, kamen die verlorenen Pfunde immer wieder zurück. Nun tracke ich seit zwei Monaten Kalorien und versuche es über einen Kaloriendefizit von 200 kcal. Meinen Kalorienbedarf habe ich mir über diese Seite berechnen lassen: httpx://www.yazio.com/de/kalorienbedarf-berechnen
    Zwar habe ich so bereits 4 kg in diesen zwei Monaten abgenommen, aber mein KFA ist dabei nicht heruntergegangen.. Kannst du mir da einen Tipp geben, wie ich den senken kann oder dauert das einfach seine Zeit bis der nachzieht?
    Viele Grüße
    Ana

  2. Peter sagt:

    Peter
    Mein Problem ist,das ich Querschnittgelähmt bin und im Rollstuhl sitze.
    Ich kann nur ein leichtes Hanteltraining mit 2 Kg Gewichten machen, was ich 3x die Woche mache.Meine Ernährung habe ich auf 800 bis 1000 kcal beschränkt.
    Doch mein Bauchfett wird trotzdem nicht weniger. Was mache ich falsch?

  3. Anita Fröhlich sagt:

    Hallo, ich hab eine Frage zu den Makronährstoffen. Ich möchte 25 – 27 kg mit einem hohen Kaloriendefizit abnehmen. Ab 01.07. beginnt mein Vertrag im Fitnessstudio, wo ich Cardio und Kraftsport machen werde.
    Komme mit meiner Diät auch sehr gut zurecht, habe in einem Monat bereits 6 kg abgenommen. Ich achte darauf, dass mein Eiweißbedarf täglich gedeckt ist. Bei Fett komme ich höchstens auf 30 Gramm, meistens weniger. Nun wurde mir gesagt, das wäre zu wenig, ich müsste 1 Gramm pro Kilo Körpergewicht zu mir nehmen, es wäre sonst dauerhaft nicht gut für meine Gesundheit. Stimmt das?

    1. Johannes sagt:

      Ich empfehle mindestens 0,7 g / kg Körpergewicht für eine längere Diätphase. Bei kürzeren Diätphasen kann man dieses Level auch mal unterschreiten. Aber eben nur für begrenzte Zeit!

  4. Silvio Willner sagt:

    guten tag ich möchte bis ende des jahres von 114 auf 100 kilo kommen habe vot 2 wochen angefangen sport machen und ernährung umgesellt kann ich diese ziel erreichen wenn ja was ist der beste weg für mich danke

  5. Jan sagt:

    Hallo Fitness Experts Team,
    Hätte eine Frage.
    Habe einen KFA von Ca 13-14 % und möchte möglichst schnell auf 10 kommen, sodass ich in den Aufbau starten kann. Habe jetzt 1,5 Wochen ein relativ hohes Defizit gefahren, sodass ich mit nem Refeed auf 0,9 kg in der Woche komme. Jetzt hab ich gelesen, dass ihr ein niedriges Defizit bei diesem KFA vorgebt.
    Habt ihr einen Plan für mich wie ich am besten Vorgehen soll ? Lg

    1. Johannes sagt:

      Hallo Jan,

      schau mal im Text unter „2.4 Hocheffektive und intelligente Diäten“. Unser eigenes Diätkonzept für langsameres Abnehmen ist die Sub10/20 Diät: http://fitness-experts.de/sub10-20

      „Hallo Fitness Experts Team, Hätte eine Frage. Habe einen KFA von Ca 13-14

  6. Jan sagt:

    Hallo Fitness Experts Team,
    Hätte eine Frage.
    Habe einen KFA von Ca 13-14 % und möchte möglichst schnell auf 10 kommen, sodass ich in den Aufbau starten kann. Habe jetzt 1,5 Wochen ein relativ hohes Defizit gefahren, sodass ich mit nem Refeed auf 0,9 kg in der Woche komme. Jetzt hab ich gelesen, dass ihr ein niedriges Defizit bei diesem KFA vorgebt.
    Habt ihr einen Plan für mich wie ich am besten borgen soll ? Lg

  7. Gossy sagt:

    Würde es sind voll sein kreatin einzunehmen. Mir ist es wichtig Fett abzubauen und nicht Gewicht zu verlieren

  8. Rasgaar sagt:

    Wie kann ich meinen Körperfettanteil messen? Ich befürchte, durch die Jahre ist der ziemlich hoch. Bin Anfang Jahr 98 Kg gewesen und da ist mir der Schalter zumindest mal halb geswitcht und seit Februar esse ich nur noch 3x täglich mit 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten (Angeblich gut für den Insulinspiegel). Ich verzichte auf Snacks und Zwischenmahlzeiten wie Gebäck, Chips, Süssgetränke, Weissbrot, Schokolade, etc… und esse nun regelmässig zum Frühstück und Mittagessen gesundes Brot (mit Frischkäse), hartgekochte Eier, Joghurt, Früchte und Wurstwaren / Aufschnitt (Salami, Pute, Schinken, etc..). Nur Abends esse ich „normal“, was meine Frau gerade kocht. Durch die Umstellung bin ich nun bei knapp 95 Kg. Das ist schon mal ein guter Motivator, jedoch bin ich mir bewusst, dass dies wohl nur Wasser ist.
    Nur die Bewegung will noch nicht wirklich. Da ist mein innerer Schweinehund wirklich ein zäher Bastard.
    Wie schaffe ich es, mich da zu motivieren?

    1. Johannes sagt:

      Egal, was und wie du isst. Am Ende kommt’s drauf an, dass du ein kcal-Defizit erzielst.

      KFA berechnen geht hier:
      http://fitness-experts.de/grundlagen/kfa-koerperfettanteil

      Bzgl. Motivation kommt in Zukunft ein eigener Artikel.

  9. Sercan sagt:

    Eine Frage: Ich habe einen Kfa von c.a. 19% bei 95kg und 183cm und bin 20jahre alt, bin von mein Traings Level zwischen Anfänger und Fortgeschritten (Bankdrücken 115Kg 1RM Kniebeugen 120 1RM) nach ca. drei Monaten Training. Ich habe vor auf 12 proznet KFA zugehen und will dabei keine Muskelmasse verlieren, sollte ich dafür eine Kurze intensive diät oder eine längere moderate Diät ausüben, oder wäre es soagr von vorteil statt ein wenig zu essen einfach mehr Sport zu betreiben (z.b. Basketball)? Vielleicht in dem Kontext noch relevant wäre untrainiert eher als ektomorph kategorisieren also relativ hoher Kcal Grundumsatz und sehr dünn.

    1. Johannes sagt:

      Generelles Vorgehen: Bis zu 15% KFA als Mann (bei Frauen ca. 25%) kannst du ruhig mit einem größeren Defizit abnehmen. Ab 15% und darunter, solltest du es eher moderat und langsamer angehen. In beiden Fällen immer ausreichend trainieren um den Stimulus für den Muskelerhalt zu haben.

      Die meisten machen das mit einem Kickstart aus der PSMF/HSD, gefolgt von moderateren Ansätzen wie bspw. die Sub10/20.
      > http://fitness-experts.de/high-speed-diaet
      > http://fitness-experts.de/sub10-20

      Du kannst auch von Beginn an eine moderate Diät machen. Geht aber ziemlich lange.

  10. laura sagt:

    Hallo liebes Team ich habe eine wichtige Frage: ich mache von euch dieses Ganzkoerpertraining und mir ist bewusst welche grosse rolle die ernaehrung dabei nimmt. Mein problem in dem ganzen: muss ich nicht noch Kohlenhydrate nehmen, damit die Muskeln auch wachsen? mein bruder sagt mir ich soll wirkliche VIEL kohelhydrate nach krafttraining essen, sonst bringt das training nix. Ist das korrekt? wieviel reis und nudeln soll ich essen? ich moechte es shcon genau wissen. DANKE Laura

    1. Johannes sagt:

      Generell sind Kohlenhydrate nicht das Wichtigste für dein Muskelwachstum. Ausreichende Protein & kcal-Zufuhr sind die wichtigste Basis.

      Wenn du jedoch schon sehr fortgeschritten bist kann eine geringe KH-Zufuhr deine Leistungsfähigkeit im Training beeinflussen und damit den Muskelaufbau. Als Anfänger (was du wahrscheinlich bist?), ist das aber alles sekundär.

  11. Annerl sagt:

    Ich finde das Thema Schlaf sehr spannend, das kommt eigentlich beim Abnehmen immer zu kurz. Das wäre sicherlich auch eine eigene Seite wert…
    Lese auch gerade folgenden empfehlenswerten Artikel dazu: http://jamesclear.com/better-sleep?hvid=4efDS

    1. Dr. med. Dominik Dotzauer sagt:

      Der Schlafen Guide ist schon fast fertig ;) James lese ich auch. Einiges gutes dabei.

  12. Grid sagt:

    Guten Abend
    Habe amm 5.März’14 begonnen mich fast ohne Kohlenhydrate und Zuckerfrei zu ernähren.
    Dafür Eiweißreiche Kost in form von Gemüse,Salate,Fisch,Hühner- und Putenfleisch.Über 20kg verschwanden in rasendem Tempo.Es sollen aber noch 25kg verschwinden.
    Der innere Schweinehund verlangt aber langsam nach Süßem.
    Lese jetzt hier auf den Seiten von Süßlupinenschrot,kann ich das in Naturjoghurt/Magerquark geben.

    1. Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) & Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V. sagt:

      If it fits your macros
      > https://fitness-experts.de/grundlagen/iifym

  13. Stephan sagt:

    LG. Stephan

  14. Stephan sagt:

    Guten Abend!
    Ich habe stark abgenommen, von 145kg auf 120kg und will nun noch auf 100kg runter, bis ich aktiv mit dem Krafttraining beginne.Würde dann mit dem FE Muskelaufbau Trainigsplan starten um aber nicht nur einen Aufbau der Muskeln, sondern auch eine verringerung des Körperfetts zu erreichen.Würde auch unter 100kg mit der Abnahme gehen doch befürchte ich das da die Haut nicht ganz mitmacht! Nun stellt sich mir aber die Frage, ob es nun doch sinnvoller ist erst Muskelmasse aufzubauen und dann noch einmal in eine kurze Diätphase zu treten(natürlich eine wobei die Muskelmasse erhalten bleibt). Selbstverständlich habe ich auf eurer Seite schon gelesen ,dass wenn man nur ein Ziel verfolgt also Fettabbau oder Muskelaufbau das gesonderte Ziel schneller erreicht wird. Nun ist aber meine Befürchtung, wenn ich rein auf Muskelmasse gehe, dass ich dann nach einer weile wieder als Michelin Männchen rumlaufe da ja Muskeln + ein wenig Fett durch das Kcalplus, was ja nötig ist für den optimalen Muskelaufbau, dazukommen. Ich will ungern meine Haut weiter nerven und immer wieder auf und eingehen. Deshalb wäre mir dann ein Plan mit Fettabnahme und „gleichzeitigem“ Muskelaufbau lieber, nur konnte ich mir bisher noch kein richtiges Bild darüber machen, wie Erfolgsversprechend diese Methode ist! Weil hierbei handelt es sich ja um 2 Prozesse (anabolischer und katabolischer)die stattfinden müssen.Da muss doch das Essen genau getimed sein oder ? Falls es möglich ist und ich weiss, es ist bei jedem Menschen anders aber mit wieviel Fettabnahme und Muskelzunahme kann man denn dann innerhalb eines Jahres rechnen(Bei einem totalen Anfänger)?

    1. Dr. med. Dominik Dotzauer sagt:

      Nein, nimm weiter ab. „Bulken“ wäre die ganz falsche Entscheidung.

      Fang sofort mit Krafttraining an. Es gibt überhaupt keinen Grund zu warten. Einfach anfangen zu trainieren. Beide Prozesse passieren IMMMER gleichzeitig – die Frage ist welche überwiegen. Als Anfänger bist du so untrainiert, dass du gleichzeitig Muskeln aufbauen und Fett verlieren kannst. Da muss gar nix getimed sein. Sofort anfangen und stärker werden.

      Welche Resultate man im Schnitt erreichen kann ist nicht wichtig. Du willst ja wissen was du erreichen kannst. Aber das variiert massiv basierend auf deiner Genetik – kann dir also niemand vorhersagen. Fang an zu trainieren. Lern die richtige Übungsausführung!

      1. Stephan sagt:

        Vielen Dank für deine schnelle Antwort!(Ihr seid mir echt eine große Hilfe)
        Das macht einem Mut was du sagst ;-).Jetzt hätte ich noch ein paar kleine Frragen, wenn es nicht stört! Wie ist es dann mit der Kcal-Zufuhr, wenn ich mit eurem FE Muskelaufbau Plan starte? Zu Beginn ist das Trainingsvolumen nicht so hoch und ich weiss nicht so recht wieviel Kcal ich meinem Körper zuführen sollte. Ihr habt zwar den https://fitness-experts.de/praeziser-kalorienverbrauch-rechner, nur welchen Aktivitätsfaktor soll ich dann nehmen weil die Kcal zwischen den einzelnen Faktoren schon um einiges schwanken! Welchen Faktor sollte ich denn nehmen wenn ich trainiere, sonst aber kaum in Bewegung bin, also eher sitzend oder liegend? Wie sieht es mit der Kcal-Zufuhr während der Ruhetage aus? Hatte bei euch nicht wirklich etwas dazu gefunden.
        Agesehen von den Basis-Supps die ich von Beginn an zu mir nehmen werde, was haltet ihr denn von den Muskelaufbau-Supps, lohnt es sich sie von Anfang an zu konsumieren oder erst wenn ich ein bissel im Saft bin?

        LG. Stephan

      2. Stephan sagt:

        Danke, bin gerade dabei. :-)

  15. Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) & Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V. sagt:

    Hallo Mariah,

    melde dich einfach in unserem no Bullshit Kurs an: https://fitness-experts.de/no-bullshit-kurs

    Dort lernst du alles, was du wissen musst.

  16. Mariah sagt:

    Hallo!:) erstmal tolle Seite! ich habe seit Februar diesen Jahres angefangen ins Fitnesstudio zu gehen und einen geringen Körperfettanteil anzustreben und möglichst muskelmasse aufzubauen. es hat extrem geschwankt und wie immer hat mir jeder etwas anderes erzählt und jetzt ist es Dezember und ich stehe hier und weis nicht weiter. Habe das gefühl meine antrainierten Muskeln unter einem Kpörperfettanteil von ca 25% zu verstecken und das nervt gewaltig! Ich kann mich mittlerweile nicht mehr sehen du weiss nicht welvher weg nun der richtige ist.

    allgeeine Infos:
    ich wiege 59kg bei einer größe von 171cm und betreibe seit über 6 Monaten Krafttraining wobei der traininsplan variiert hat.

    Ich bekomme mein Fett einfach nicht weg und brauche dringend eure Hilfe!

    vielen dank im Voraus!:)

  17. Anna sagt:

    Hallo
    Ich brauche Hilfe!
    Ich bin kleine 1.57m und wiege derzeit um die 47kg herum,. Ich bin schon einen weiten Weg richtung Normalgewicht gekommen (5kg zugenommen), ich dachte ich würde es eigentlich richtig machen und Muskelmasse aufbauen und nun stellte es sich heraus, dass mein KFA bei etwa 28% liegt während ich gleichzeitig um die 6kg an Muskelmasse zunehmen sollte. Mir ist bewusst, dass meine Ernährung komplett falsch gewesen sein muss, obwohl ich mich eigentlich gesund ernährt habe, habe halt nicht so auf die Kalorien geachtet. Ich bin mit diesen Informationen leicht überfordert und würde gerne wissen welche Diät ihr empfehlen würdet?

    1. Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) & Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V. sagt:

      Hallo Anna,

      wenn du von den Informationen überfordert bist, könnte der FE Lifestyle die richtig Lösung für dich sein: https://fitness-experts.de/fitness-experts-lifestyle

      Ansonsten kannst du versuchen dich auf unserer Seite einzulesen. Hier gibt es unzählige Infos, die dich weiter bringen sollten.

  18. Sina sagt:

    Hallo :-)
    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und vielleicht finde ich hier etwas Hilfe ;-)
    Ich versuche seit längerer Zeit meine angefutterten 8kilo wieder abzunehmen und nix funktioniert.*schmoll*
    Ich treibe viel Sport , bzw.bewege ich mich fast täglich!
    Nun habe ich auf verschiedenen Seiten meinen Kcalverbrauch berechnet ( 2082 kcal ) und hier habe ich einen Bedarf von (2200kcal)
    Ich arbeite im Büro & sitze dementsprechend lange ;-)
    Ich weiss nicht ob ich zuviel zuwenig esse, was richtig ist oder was falsch?!
    Ich esse täglich zwischen 1600kcal-2000kcal.
    Vielleicht nehme ich die falschen lebensmittel zu mir?

    Ich bin 176m und wiege wieder 68kg. Ich weiss das es nicht zuviel ist , jedoch fühle ich mich unwohl so :-)

    Hoffentlich bekomm ich ein paar gute Tipps :-)
    Viele Grüsse Sina

    1. Dr. med. Dominik Dotzauer sagt:

      Du brauchst keine Tipps, sondern ein Gesamtkonzept – du machst keinen Kraftsport?

      Wiegst du ganz genau ab was du isst?

      1. Sina sagt:

        Oder so! :)
        Doch ich mache 3x die Woche Kraftsport
        Jedoch nur in Form von Kursen (Bodypump)
        und gehe an 4 Tagen morgens schwimmen .
        Ich wiege alles genau ab und notiere es.

      2. Dr. med. Dominik Dotzauer sagt:

        Solche Kurse sind besser als nichts, aber richtiges Krafttraining wäre besser. Es klingt allerdings insgesamt nach zu viel Sport. Lies dir das mal durch:https://fitness-experts.de/abnehmen/funktionen-von-training-beim-abnehmen

        Hast du den Guide mehrmals durchgelesen und wendest ALLES an? Wie hoch ist deine Eiweißzufuhr? Wie viel schläfst du? Wie lange hast du schon deine Kalorien reduziert? Bei dem Defizit brauchst du vermutlich so um die 14-30 Tage um 1kg zu verlieren.

        Am besten du meldest dich im Forum: https://fitness-experts.de/forum/index.php?/forum/19-community-beratung/

  19. Georg sagt:

    Hallo miteinander,

    seit Anfang dieser Woche mache ich die HSD und notiere alles in einem fddb.info Tagebuch. Ich stelle mir die Frage, ob man auch zu wenig Kalorien zu sich nehmen kann oder ob hier weniger mehr ist solange die Eiweißzufuhr stimmt?

    Gruß Georg

    1. Dr. med. Dominik Dotzauer sagt:

      Sofern du die Eiweißzufuhr einhälst und Fette und KH soweit wie möglich minimierst ist alle genau richtig. Du kannst nicht zuwenig einnehmen, wenn du dich an unsere Vorgaben hälst.

  20. Lima sagt:

    Hallo,
    erst einmal vielen Dank für diese gut gestaltete und informative Seite.
    Ich habe eine Frage.
    Erstmal zu mir ich bin weiblich, 175 groß, 60 kg schwer und 22 Jahre alt.
    Ich bin Lacto-ovo-Vegetarierin und außerdem ein Fan der Vollwertküche, bereite also so gut wie alles selbst zu und achte auf eine Low-Carb und mit ungesättigten Fettsäuren basierende Ernährung.
    Mein Eiweiß beziehe ich bis jetzt aus Harzer Käse, Hülsenfrüchten und Ei, Fisch und Milchprodukten letztere allerdings gezwungenermaßen laktosefrei.
    Ich komme auf so ca 1300-1500 kcal pro Tag.
    Sport. 3 Mal die Woche Krafttraining mit wenig Wiederholungen, Kniebeugen mit Gewichten und Tabatatraining.
    Außerdem schwimmen und joggen als Ergänzung.
    Ich bin mit meiner Figur abgesehen von der Hüfte sehr zufrieden und möchte nur damit die Muskeln noch mehr sichtbar sind meinen Körperfettanteil reduzieren, habe den noch nie gemessen denke auch nicht dass er sehr hoch ist aber eben noch zu minimieren. Dabei soll es nicht zu einem Abbau der Muskeln kommen.
    Insofern dachte ich daran meine Ernährung teilweise durch Proteinshakes in Wasser zu ersetzen statt so viel Milchprodukte mit gesättigten Fettsäuren als Proteinlieferant zu nutzen. Ich habe durch einige Recherche auch auf eurer Seite nach Shakes mit wenig Carbs und Fett geguckt und Lactosearm und wenn es geht nicht sehr künstlich.
    Dabei bin ich auf die Produkte: von Myprotein : Total Protein und Sojaproteinisolat gekommen oder eben Golden Standard Whey. Alle mit Geschmack Schoko.
    Frage wenn ich sowohl nach dem Training als auch abends sie nutzen will ist whey muss? Außerdem ist Soja wirklich so viel schlechter in der Proteinquali als auch im Geschmack und Löslichkeit im Wasser? Welches ist bezogen auf KFA senken und Muskeln erhalten bzw aufbauen am geeignetsten ?
    Ganz lieben Dank für jede Hilfe. :) Lima

    1. Dr. med. Dominik Dotzauer sagt:

      Nimm das was dir preislich passt; generell würde ich zu einem simplen Wheyprotein raten. Es ist nicht wichtig, sofern die Eiweißzufuhr stimmt UND es dir (!) schmeckt. Viel wichtiger ist die richtige Übungsausführung und viel Gemüse bzw. Ballaststoffreiche Ernährung (nicht aus Getreideprodukten, sondern Gemüse!). Gesättigte Fettsäuren sind kein Problem, entscheidend ist die Kcal Zufuhr.

  21. Jana sagt:

    Hallo
    Ihr schlagt hier viele Supps von Myprotein vor. Wisst ihr vielleicht, ob die auch in die Schweiz liefern? auf ihrer Webside habe ich leider keine Infos dazu gefunden…

    1. Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) & Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V. sagt:

      Ja die liefern auch in die Schweiz. Siehe Delivery Information.

  22. Clarissa sagt:

    Eine Frage zu dem High Speed Diät:
    Als Supplements soll ich wirklich 10 g Fischöl täglich nehmen, d.h. 1,8 g EPA und 1,2 g DHA?
    Ich mache mich nur Sorge, da auf einer Verpackung 180 mg EPA und 120 mg DHA als Höchstdosis eingetragen wird :-(
    Wenn Ihr sagt, ich soll doch die 10 Kapseln (statt 1 Kapsel) pro Tag nehme, dann glaube ich an Euch ;-) wollte nur eine kleine Bestätigung haben!
    Vielen Dank ;-)

    1. Dr. med. Dominik Dotzauer sagt:

      Das ist wahrscheinlich nicht die Höchstdosis, sondern soviel wie in 1g bzw. (bei 1 g großen) Kapseln drin ist.
      10g sind bei einer derartig harten Diät empfehlenswert!

  23. Juli sagt:

    Kohlenhydrate meine ich mit KH und das mit den refeeds bezog sich darauf, dass man die ja auch mit Kohlenhydrate gestaltet also kann man für die Profis ja dannnochmal darauf hinweisen, dass die sich daran halten sollen in dem Artikel. War bloß ein Vorschlag ;)

  24. Juli sagt:

    Hallo :)
    Genau so in der Richtung. Wie gesagt mit ist durchaus bewusst, dass lc sehr effektiv ist und man könnte natürlich sagen ich muss mich halt mehr disziplinieren, aber wenn das abnehmen ein ständiges Gefühl der Unzufriedenheit mit sich bringt, dann ist das zum einen sehr demotivierend und zum anderen wahrscheinlich auch nicht auf Dauer bzw. mit Jojo-Effekt, wenn ich spätestens nach der Abnahme wieder so wie vorher esse. Einen sinnvollen „Umgang“ mit KH lernt man ja bei lc nur bedingt. Und wenn es dann etwas langsamer geht mit der Abnahme ist das ok, es geht bei mir bloß um Kosmetik sozusagen.
    Also wäre echt sehr hilfreich für mich und vielleicht ein paar andere, die nicht auf KH verzichten können/wollen.
    Ich gedulde mich selbstverständlich auch bis das Stoffwechsel-Thema durch ist ;)

    (PS: habe gehört man darf auf keinen Fall unter den Grundumsatz und naja zwischen Gesamtumsatz und Grundumsatz liegen dann eigtl nur noch 500 kcal, was ja als Defizit gut wäre oder?)

    1. Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) & Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V. sagt:

      Ab einem gewissen Stand nur noch mit Low Carb durchzuhämmern ist auch nicht schlau. Das hat nichts mit disziplinieren zu tun. Mit hohem KFA kann man noch gut LC fahren, aber irgendwann bekommt man zunehmend Probleme.
      Was du meinst gibt es eventuell schon: https://fitness-experts.de/abnehmen/eod-refeeds-fett-abnehmen-muskeln-fettfrei-aufbauen-oder-beides-gleichzeitig

      Regelmäßige Refeeds wären ein anderer Weg.
      Manche wählen auch gleich ein moderaten Ansatz mit 100-150g KHs pro Tag und erzielen trotzdem ein Defizit. Das ist am Ende entscheidend. Sowas meinst du vermutlich.

      Dass man auf keinen Fall unter dem Grundumsatz liegen darf ist klassischer Bulls***. Es gibt keinen magischen Schalter der am Grundumsatz aktiviert wird. Außerdem ist das viel zu indifferenziert betrachtet. Ein stark übergewichtiger Mensch kann ein riesen Defizit fahren, ein Mensch nahe am genetischen Limit sollte das nicht tun.

      1. Juli sagt:

        Also der Artikel ist schon ansatzweise in die Richtung, allerdings bin ich Anfängerin und nur an Muskelerhalt bzw. wenn dann leichten Aufbau und hauptsächlich an Fettabnahme interessiert. Ist ja nach diesem Prinzip auch möglich, allerdings wie gesagt muss es bei meiner fettmenge glaub ich gar nicht so kompliziert sein. Hätte anhand der vergleichsbilder so ca. auf 28% KFA geschätzt bei BMI 21,5 ;)
        Ich habe mir neulich eine App (You are your own gym) runtergeladen, bei der nach Anleitung nur mit dem Körpergewicht ohne Geräte trainiert wird. Ausdauer mache ich nur ab und zu nach Lust und Laune.
        Also wenn ihr die Möglichkeiten zur Abnahme mit KH mal in einem Artikel (der Mann ja dann auch zu den EOS Refeeds verweisen an geeigneter stelle) beschreiben würdet wär toll:)

      2. Dr. med. Dominik Dotzauer sagt:

        Abnahme mit KH? Kurzhanteln? Kohlenhydrate?

        (der Mann ja dann auch zu den EOS Refeeds verweisen an geeigneter stelle) > was soll das heißen?

  25. Juli sagt:

    Hallo :-)

    Könnt ihr bitte einen Beitrag zum abnehmen MIT Kohlenhydrate schreiben! (Am besten für Frauen weil bei 1200 kcal Grundumsatz kann man eh nicht so arg viel essen).
    Habe schon unzählige Male lc versucht und bin immer gescheitert. Habe auch eher ebook zur hsd, aber die halte ich nicht durch.
    Prinzipiell ist es natürlich schon klar, wie man auch mit KH abnehmen kann, aber eine Art Anleitung schwarz auf weiß motiviert zum einen und zum anderen habt ihr einfach wirklich Ahnung von der Materie.

    Viele Grüße

    1. Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) & Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V. sagt:

      Du meinst wie man abnimmt ohne komplett auf Kohlenhydrate zu verzichten? Also anstatt komplettem Verzicht eher eine Mäßigung? Oder sogar wie man mit möglichst vielen Kohlenhydraten in der Ernährung abnimmt?

      Wie hoch dein Grundumsatz ist, ist übrigens recht egal. Entscheidend ist deine gesamter Kalorienverbrauch.
      Ich schaue mal, was man in Zukunft dazu schreiben könnte.

  26. Steppi sagt:

    Hallo,
    ich habe gestern mit der HSD angefangen. Ich habe gleichzeitig aufgehört zu rauchen und unheimliche Angst, wieder so schrecklich viel zuzunehmen, wie bei den anderen gescheiterten Versuchen. Daher nun die Kombination aus Rauch-Stopp & strickter Diät…
    Habe aber bitte einige Verständnisfragen: mit dem BMI bin ich rechnerisch bei 25 (170m/ 72kg = lt Tabelle 31% Kfa)); wenn ich mich mit dem Körperfettrechner vermesse, komme ich aber auf 40% Kfa… das ergibt einen Unterschied in der Proteinberechnung (2,1g zu 1,4g). Wovon sollte ich denn nun am besten ausgehen?Ist es generell eigentlich ’schlimm‘ wenn ich über meine tägliche Proteinmenge komme (weil meine Fisch- oder Hühnchenportion etwas zu groß war)?
    Und ich verstehe es auch richtig, dass ich mich quasi jeden Tag wiegen muss, um den Proteinbedarf an mein Körpergewicht anzupassen… Je mehr ich also im Laufe der Zeit abnehme, um so mehr Proteine muss ich zu mir nehmen?
    Dann noch kurz zum Trainingsplan für Anfänger: hier trainiere ich ohne Gewichte, oder?

    Vielleicht habt ihr ja Zeit mir zu antworten – es würde mir sehr helfen :-)
    Danke!

  27. Pipo sagt:

    Hat leider nicht geklappt… Ich bleibe einfach dauernd auf meinen 90.Xkg. Hätte ich die Diätpause ausgieber müssen nützen? Ich habe versucht meine Erhaltungskalorien gemäss Rechner der Seite zu essen und auch ein anständiges Verhältnis EW/KH/F erreicht. Nach den zwei Wochen war ich auf 90.9 und mittlerweile habe ich jede Woche wieder rund 400-500 pro Tag eingespart, also hatte ich 1500 – 1700 kcal und dennoch bin ich gestern wieder „nur“ auf 90.7.

    Kann doch etwas nicht stimmen oder? :-D Muss ich den Stoffwechsel noch krasser ankurbeln? Oder habt ihr noch eine Idee wie ich zu meinen 85kg komme…

  28. Pipo sagt:

    Vielen Dank für die motivierenden Worte!

    Ob ich das schaffe ist die andere Frage, aber ich werde es versuchen, auch wenn sich nach jeder „Sünde“ ein schlechtes Gewissen breit machen wird und vor allem die Angst wieder zu zunehmen…. :-/ Schliesslich möchte man den langen Weg den du nennst nicht noch einmal gehen müssen. Wenn ich nun 2 Wochen Erhaltungskalorien zu mir nehme und dabei auf normale KH, EW, Fett Verhältnis schaue, habe ich Angst am Ende der zwei Wochen wieder 10kg mehr auf den Rippen zu haben, da der Körper sich für eine nächste „Hungephase“ Reserven anschaffen möchte?!

    Eieiei… das wird schwer, aber werde es nach dem nächsten Wiege-Tag einmal versuchen.

    Danke!!!!

    1. Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) & Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V. sagt:

      Du kannst keine 10 kg in 2 Wochen mit Erhaltungskalorien zunehmen. Ist eine physikalische Unmöglichkeit.
      Sollte nach einer Woche dein Gewicht leicht nach oben gehen, passe die Kalorien eben nach unten an. In dem Fall sind deine Erhaltungskalorien eben niedriger.

      10 kg nimmst du vlt. durch den Rückfall in alter Ernährungsmuster zu dir, nicht aber durch 2 wöchige kontrollierte Diätpause.

  29. Pipo sagt:

    Wow, super Seite! Vielen Dank!

    Ich habe seit Anfang Juni vergangenen Jahres 63 Kilo abgenommen mit LC und Kalorien zählen und fühle mich absolut super und besser denn je. Von 153kg auf aktuell 90kg und das bei 185cm Grösse. In dieser Zeit habe ich auch 3x die Woche Krafttraining gemacht und konnte extreme Muskelmassenzuwächse feststellen teilweise trotz kcal-Defizit. Mittlerweile bin ich bei rund 2’000 kcal täglich obwohl mein Verbrauch bei zirka 2’500 liegt aber ich stagniere bei 90kg… Mein Ziel war 85kg und somit ein Ideal-BMI (auch wenn dieser keine Relevanz hat) und danach von 85kg in eine EOD-Phase einsteigen und Muskelaufbau weiter antreiben. Nun aber wie gesagt seit einem Monat fast auf 90kg und das trotz Defizit von 300-600kcal täglich. An was kann es liegen? Hungestoffwechsel gibt es gemäss eurer Seite in dieser Form ja nicht? Jemand eine Idee was ich machen kann?

    Lg
    Pipo

    1. Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) & Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V. sagt:

      Hallo Pipo,
      erstmal Respekt für deine Leistung! Du hast schon ein ziemlich weiten Weg hinter dir. Eine richtige Diätpause würde deinem Körper bestimmt gut tun. Ernähre dich mal 2 Wochen mit Erhaltungskalorien und nicht Low Carb. Danach kannst du dann wieder durchstarten.

      Es ist nicht so, dass es die Stoffwechselverlangsamung nicht gäbe, allerdings ist sie bei den meisten zu vernachlässigen oder nicht existent. Vor allem nicht bei kurzen Diäten mit hohem Körperfettanteil. Da du eine recht starke körperliche Veränderung hinter dir hast, könnte es schon sein, dass sich dein Körper etwas wehrt.

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