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Rudern ist eine der besten Übungen, um deinen Rücken zu trainieren. Du trainierst damit sowohl die „Rückenbreite“ (vor allem Latissimus) als auch die „Rückentiefe“ (mittlerer Rücken). Auch die hintere Schulter und der Bizeps sind involviert.
Rudern ist eine horizontale Zugbewegung, durch die du viele Gegenspieler (Antagonisten) der beim Bankdrücken (horizontaler Druck) beanspruchten Muskeln belastest.
Grundsätzlich gibt es verschiedene Übungen, mit denen du Rudern kannst:
Jede dieser Varianten hat Vor- und Nachteile.
Freies T-Bar Rudern (nicht brustgestützt)
Ähnlich aber nicht genau gleich: Pendlay Rows. Hierbei ist der Rück fast horizontal zum Boden und das Gewicht wird nach jeder Wiederholung abgelegt.
Einer der wichtigsten Unterschiede ist, dass bei freiem Rudern dein unterer Rücken und die hinteren Oberschenkel stark involviert sind. Das kann nach schweren Kniebeugen oder Kreuzheben durchaus zum Problem werden. Sind diese Muskeln vorermüdet, wirst du sehr leicht „abfälschen“. Auch ohne Vorermüdung besteht die Gefahr den Rücken durch „Schwung holen“ nicht sauber zu treffen.
Daher ist brustgestütztes Rudern oder Kabelrudern meist besser geeignet, um deinen Rücken zu trainieren.
Bei den brustgestütztem Rudern, gibt es keine Bewegung mehr in deiner Hüfte, weshalb die komplette Kraft wirklich aus deinem Rücken kommen muss.
Diese Variante des Ruderns kannst du gut an einer Maschine ausführen:
Ebenfalls eine ist brustgestütztes T-Bar Rudern eine gute Variante:
Rudern am Kabelzug
Bei allen Rudernvarianten kannst du zusätzlich noch mit der Griffart und der „Line of Pull“ beeinflussen, welche Rückenmuskeln am meisten getroffen werden.
Die Griffweite und Ellbogenposition bestimmt, wie stark du einzelne Muskelpartien deines Rückens belastest
Breiter Griff (breiter als schulterbreit)
Enger Griff (enger als schulterbreit)
Mittlerer Griff (schulterbreit)
Breites Rudern im Obergriff am Kabelzug und brustgestütztes Rudern (T-Bar Rudern oder Bankziehen) sind die Rudervarianten, die wir (der Mehrheit der Trainierenden) empfehlen.
Mit dieser Variante sprichst du viel besser den stark vernachlässigten „mittleren Rücken“ an. Diese Muskeln werden ansonsten kaum dynamisch trainiert.
Bei anderen Varianten, wie dem engen Rudern zum Bauch, trainierst du viel stärker deinen Latissimus sowie deinen Bizeps. Außerdem wirst du bei den empfohlenen Rudervarianten nicht so leicht das Gewicht reißen.
Was wir NICHT empfehlen: Freies (vorübergebeugtes) Rudern (oder „Pendlay Rows“):
Freies Langhantelrudern ist an sich eine gute Übung. Aber viele Trainierende holen gerne Schwung aus den Beinen und dem unteren Rücken. Sie reißen das Gewicht mit schlechter Technik hoch. Oder der untere Rücken ist bereits durch Kniebeugen und Kreuzheben zu stark ermüdet.
Freies Rudern führt zu oft (sofern unbeaufsichtigt) zu einer schlechten Übungsausführung, einem weniger effektiven Trainingsreiz und einem höheren Verletzungsrisiko! Sofern du immer einen wunderbar kompetenten Trainer neben dir hast (die sind extrem selten) oder ehrlich und motiviert genug bist, sehr stark auf deine Übungsausführung zu achten (filmen, reflektieren und verbessern), kannst du natürlich auch gerne frei mit der Langhantel rudern.
Brustgestützes Rudern wird praktisch genau gleich ausgeführt.
Bei dieser Variante ziehst du von schräg oben nach unten. Dadurch sprichst du viel stärker die untere, mittlere Rückenmuskulatur an. Insbesondere der untere Trapezius wird dadurch stark trainiert: sehr wichtig, um die Schulterblätter wieder „zusammen“ und „nach unten“ zu bekommen.
Externe Links:
Weitere Bilder zu anderen Ausführungen findet ihr vorerst hier: Cable Row Technique.
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