„Die extremste, aber machbarste Diät“ … und gesund?
im Januar sind schnelle Lösungen für gewichtige Probleme wieder hoch im Kurs.
Dabei natürlich auch unsere „High Speed Diät“ (HSD), die auf Reddit sehr treffend wie folgt beschrieben wurde:
„Die HSD fasst die extremste, aber machbarste Diät zusammen.“
Das würde ich so unterschreiben. Wenn eine kurze und harte Diätphase für schnelle Ergebnisse erwünscht ist, dann ist die HSD das Beste, was du tun kannst.
Schnelles Abnehmen ist auch nicht per se schlecht. Es ist ein Mythos, dass langsames Abnehmen immer „nachhaltiger“ wäre. Erklärung in: Warum schnelles Abnehmen NICHT schlecht ist.
Die Frage ist nicht, ob eine HSD funktioniert oder wie gut/schlecht das funktioniert usw. Sie ist das Maximale, was man mit Defizit, Proteinzufuhr und Krafttraining im Rahmen einer Diät sinnvoll tun kann, um den Fettverlust zu maximieren, ohne dabei die typischen negativen Diäterscheinungen wie z. B. Muskelabbau zu riskieren.
Wichtig ist lediglich, dass man folgende Kriterien erfüllt und keine falschen Erwartungen hat.
Kriterien:
- Mindestens ein Körperfettanteil von 12 % (Männer) und mindestens 21 % (Frauen). Besser mehr (KFA-Rechner oder falls du in unserer Fintess3 App angemeldet bist hier berechnen und direkt loggen lassen)
- Du bist bereit, für einige Zeit nur 2x pro Woche Krafttraining auszuführen (Muskelerhalt). Nicht mehr. Die HSD ist nichts für viel Training.
- Nein, die HSD ist keine dauerhafte Ernährungsform.
- Nein, man sollte nicht dauerhaft so wenig Kalorien zu sich nehmen.
- Nein, der Stoffwechsel schläft nicht ein und geht auch nicht kaputt.
- Nein, man isst bei einer HSD kein Obst.
- Nein, schnelles Abnehmen führt nicht häufiger zum Jojo-Effekt als langsames Abnehmen.
- Nein, du solltest nicht mehr trainieren.
Ach, und hier noch einige der typischen Anwendungsfälle für die HSD:

Eine wenig beachtete Tatsache ist, dass eine HSD so ziemlich die beste Intervention für Typ-2-Diabetes / Insulinresistenz ist. Kann man damit sogar ganz verschwinden lassen.
Auch eine Fettleber, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen sprechen sehr gut auf eine HSD an. Alle diese Krankheiten sind ursächlich mit einem Stoffwechselzustand verbunden, der dem einer HSD diametral gegenübersteht.
Nicht sicher, welcher Ansatz für dich der richtige ist?
Überraschend:
- Hunger ist überraschenderweise oft kein Problem, nachdem die ersten 1–3 Tage geschafft sind.
- Das Krafttraining fühlt sich zwar etwas schwerer an, doch man bekommt in der Regel trotzdem auch hohe Gewichte bewegt.
Weitere Hinweise:
- Ja, man fühlt sich mitten in einer HSD schon mal mental und körperlich schlapper als normal. Vielleicht nicht gerade in einer wichtigen Berufsphase ausprobieren.
- Es kann aber auch das Gegenteil vorkommen, mit hoher Energie und mentaler Klarheit. Häufig bei Leuten, die gute Erfahrungen mit Low Carb / Ketose gemacht haben.
- Je höher der KFA, desto leichter fällt die HSD.
Nutze das Momentum im Januar für den idealen Start.
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