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„Weniger Fleisch für’s Klima“. Diese Forderung ist inzwischen überall zu hören. Sie impliziert, dass Fleischkonsum schlecht fürs Klima sei.
Doch stimmt diese Annahme überhaupt?
Oder ist sie ähnlich gelagert, wie die falsche Pauschalaussage „Fleisch ist schlecht für die Gesundheit„.
In diesem Artikel schauen wir uns konkrete Daten und Fakten an. Außerdem erhältst du eine Einordnung und konkrete Empfehlungen, wie du deinen CO₂-Ausstoß senken kannst.
12 Tonnen CO₂* pro Jahr erzeugt ein Deutscher im Schnitt.1CO2-Rechner Umweltbundesamt
Davon sind aber lediglich 1,7 Tonnen CO₂* auf die Ernährung zurückzuführen.
Die Ernährung verursacht damit ~15 % unseres persönlichen CO₂-Ausstoßes. 85 % kommen aus anderen Quellen (siehe Abb 1.).2Direkte und indirekte CO₂-Emissionen in Deutschland (Statistisches Bundesamt)

Wer seinen CO₂-Ausstoß reduzieren will, muss aber natürlich an allen Emissionsquellen ansetzen. Damit auch an der Ernährung.
Unterschiedliche Fleischsorten haben ganz unterschiedliche CO₂-Bilanzen.
Rindfleisch ist der große Übeltäter (+ andere Wiederkäuer wie bspw. Lamm, Ziegen usw.).
Rindfleisch erzeugt im Vergleich zu Puten- und Schweinefleisch 5x bis 10x mehr Treibhausgase.3Eshel G, Shepon A, Makov T, Milo R. Land, irrigation water, greenhouse gas, and reactive nitrogen burdens of meat, eggs, and dairy production in the United States. Proc Natl Acad Sci U S A. 2014 Aug 19;111(33):11996-2001. doi: 10.1073/pnas.1402183111. Epub 2014 Jul 21. PMID: 25049416; PMCID: PMC4143028.
In konkreten Zahlen bedeutet das:
Auf dem folgenden Bild siehst du, wie viel mehr CO₂ durch Rindfleisch verursacht wird. Auch bei Land, Wasser und reaktivem Stickstoff sieht es für Rindfleisch schlecht aus.

Wiederkäuer wie Rinder erzeugen durch ihre spezielle Verdauung große Mengen an Methan, welches besonders klimaschädlich ist.
Wichtig mitzunehmen: Neben der Menge kommt es also sehr stark darauf an, welche Art von Fleisch du genau isst.
O. K., aber was kannst du trotzdem mit deiner Ernährung gegen den Klimawandel tun?
Nein, das kann man so auch nicht sagen.
Pflanzliche Lebensmittel produzieren im Schnitt weniger Treibhausgase als tierische Lebensmittel.
Aber auch hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen:

Wir sehen: 1 kg Rind und Lamm ganz rechts bei ca. 25 kg CO₂. Das ist zu erwarten.
Dann ein gewaltiger 70 % Sprung nach unten auf 8 kg CO₂ bei Butter und Käse. Kein Wunder, das sind Produkte, die Kuhhaltung erfordern.
Dann geht es auf 3–5 kg CO₂ nach unten für jeweils 1 kg Hühnchen, Schwein, Fisch, Eier, und nanu(!) Reis.
Auch Obst & Gemüse aus beheizten Gewächshäusern liegen in diesem CO₂-Bereich.4Clune, Stephen & Verghese, Karli & Crossin, Enda. (2016). Systematic review of greenhouse gas emissions for different fresh food categories. Journal of Cleaner Production. in press. 10.1016/j.jclepro.2016.04.082.
Es scheint auf einmal gar nicht mehr so eindeutig, ob Fleisch oder andere Lebensmittel weniger klimaschädlich sind.
Zudem gilt es, noch etwas Wichtiges zu beachten. Die CO₂ kg Angaben in Abb. 2 oben beziehen sich immer auf 1 kg Lebensmittel. Butter, Sahne und Käse rangieren zwar höher als Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Aber oft haben diese Milchprodukte 10-20x so viele Kalorien. Daher isst du davon mengenmäßig auch wesentlich weniger.
Beispiel: 10 g Butter sind schon ein Brotaufstrich. 500 g Erdbeeren oder Brokkoli sind hingegen schnell konsumiert.
Wie viel du von den jeweiligen Lebensmitteln tatsächlich isst, spielt also auch keine geringe Rolle.
Anstatt auf einzelne Lebensmittel zu schauen, ist ein Blick auf dein gesamtes Ernährungsmuster konkret hilfreicher.
Auf folgendem Bild siehst du das %-uale Einsparungspotential an CO₂ für verschiedene Ernährungsformen:5Aleksandrowicz L, Green R, Joy EJ, Smith P, Haines A. The Impacts of Dietary Change on Greenhouse Gas Emissions, Land Use, Water Use, and Health: A Systematic Review. PLoS One. 2016 Nov 3;11(11):e0165797. doi: 10.1371/journal.pone.0165797. PMID: 27812156; PMCID: PMC5094759.
Was sehen wir auf dem Bild?
Generell führen pflanzliche Ernährungsmuster im Vergleiche zu einer Ernährung mit vielen tierischen Produkten zu einem geringeren CO₂-Ausstoß.
20 bis 45 % CO₂-Einsparungen bei der Ernährung entsprechen jährlich ca. 0,3 bis 0,8 t weniger CO₂.
Deine jährlichen Gesamtemissionen verringerst du damit aber nur um 2,5 bis knapp 7 %.
| CO₂-Einsparung Ernährung | Entspricht | Gesamtreduktion |
|---|---|---|
| 20 % | 0,3 t | −2,5 % |
| 25 % | 0,4 t | −3,3 % |
| 30 % | 0,5 t | −4,2 % |
| 35 % | 0,6 t | −5,0 % |
| 40 % | 0,7 t | −5,8 % |
| 45 % | 0,8 t | −6,6 % |
Eine Reduktion von ~5 % ist natürlich besser als nichts!
Aber sind wir ehrlich: Der große Durchbruch ist das nicht.
Diese Erkenntnis hat zwei wichtige Implikationen für die Diskussion über den Klimawandel:
Ist „Fleisch“ nun schlecht fürs Klima?
Wichtig ist zu unterscheiden, ob wir von Rind, Lamm, Schwein oder Geflügel sprechen.
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