[{"data":1,"prerenderedAt":321},["ShallowReactive",2],{"magazin-current-issue":3,"article-supplements-teure-mikronaehrstoffpraeparate":156,"related-supplements-teure-mikronaehrstoffpraeparate":172,"comments-teure-mikronaehrstoffpraeparate":203},{"issueNumber":4,"ym":5,"issueDate":6,"coverTitle":7,"coverSub":8,"coverDesc":9,"coverImage":10,"previewCoverImage":11,"manifestUrl":12,"previewPdf":13,"previewPages":14,"pageCount":43,"sections":44},1,"2026-04","April 2026","Training, Ernährung und Gesundheit für die zweite Lebenshälfte"," Abnehmen ab 50, Kollagen, Koffein, Schlaf","","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover-leseprobe.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fmanifest.json","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fsf-magazin-2026-04-leseprobe.pdf",[15,16,17,18,19,20,21,22,23,24,25,26,27,28,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42],"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-01.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-02.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-03.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-04.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-05.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-06.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-07.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-08.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-09.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-10.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-11.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-12.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-13.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-14.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-15.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-16.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-17.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-18.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-19.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-20.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-21.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-22.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-23.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-24.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-25.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-26.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-27.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-28.jpg",28,[45,65,83,111,134],{"issueNumber":4,"order":46,"slug":47,"type":48,"label":49,"title":50,"subtitle":9,"articleImage":51,"teaserText":53,"teaserParagraphs":54,"wordCount":62,"gating":63,"firstPage":64},2,"abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat","eingeordnet","Deep Dive","Abnehmen ab 50: Was sich verändert hat — und was jetzt funktioniert",{"src":52,"alt":50},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F02-abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat-hero.jpg","Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.\n\nDie naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.\n\nWarum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht\n\nEine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.\n\nDas Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:\n\nNur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.\n\nDiät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. Der Reiz, den Muskeln brauchen, um nicht abgebaut zu…",[55,56,57,58,59,60,61],"Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.","Die naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.","Warum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht","Eine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.","Das Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:","Nur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.","Diät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. 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Hinzu kommt der spürbare Puls-Kick nach einer grossen Dosis — das fühlt sich nach Belastung an, und von dort ist es gedanklich nur ein kurzer Weg zu \"schadet dem Herzen\".\n\nAuch die Fachlogik klingt zunächst plausibel. Koffein blockiert den Adenosin-Rezeptor und regt das zentrale Nervensystem an. Gleichzeitig hat es eine ausgesprochen variable Halbwertszeit von 1,5 bis 9,5 Stunden (Antonio et al., 2024). Wer langsam metabolisiert, spürt die Wirkung stundenlang — und deutet jedes Herzklopfen als Warnsignal. Nachvollziehbar, aber eben nicht gleichbedeutend mit Schaden.\n\nDehydriert Koffein? Nein — nicht in moderaten Mengen\n\nDer narrative Review von Antonio et al. (2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.\n\nDie zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). Kaffee zählt also zur Flüssigkeitsbilanz, er zieht sie nicht…",[75,76,77,78,79,80,81],"Zwei Vorwürfe in einem Satz: Die Tasse Kaffee entwässere dich und setze deinem Herzen zu. Klingt nach einem Doppelschlag, der Koffein endgültig ins Reich der Sünden verbannt. 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(2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.","Die zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). 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Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).\n\nSkelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.\n\n22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind\n\nNulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.\n\nKollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.\n\nPlacebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.\n\nDie Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein\n\nWas bei allen gleich war:\n\nMaximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht\n\nKein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.\n\nWas bei der Kollagengruppe besser war:\n\nQuerschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)\n\nDie Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.\n\nDer Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen\n\nHier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",[92,93,94,95,96,97,98,99,100,101,102,103,104,105,106,107,108],"Kollagen ist eines der meistverkauften Supplements im Fitnessbereich. Die Versprechen reichen von besserer Haut über gesunde Gelenke bis zu stärkeren Sehnen. Aber was sagt die Forschung wirklich? Eine aktuelle Studie liefert interessante Ergebnisse — und macht gleichzeitig die Grenzen der bisherigen Evidenz deutlich.","Sehnen bestehen fast komplett aus Kollagen","Zum Verständnis: Sehnen sind zu 60–85 % aus Kollagen aufgebaut (Kjaer, 2004). Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).","Skelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.","22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind","Nulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.","Kollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.","Placebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.","Die Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein","Was bei allen gleich war:","Maximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht","Kein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.","Was bei der Kollagengruppe besser war:","Querschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)","Die Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.","Der Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen","Hier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",298,19,{"issueNumber":4,"order":112,"slug":113,"type":85,"label":86,"title":114,"subtitle":9,"articleImage":115,"teaserText":117,"teaserParagraphs":118,"wordCount":132,"gating":63,"firstPage":133},5,"whey-protein-vor-dem-laufen","Whey Protein vor dem Laufen – wie viel verträgt der Magen wirklich?",{"src":116,"alt":114},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F05-whey-protein-vor-dem-laufen-hero.jpg","Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.\n\nAber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.\n\nDas Setup\n\nShaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.\n\n60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:\n\nNiedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge\n\nDa die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.\n\nGI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.\n\nDie Ergebnisse\n\nVier zentrale Befunde:\n\n1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. In beiden Bedingungen stiegen die Symptome zwischen Nüchternzustand und Lauf. Aber der Proteingehalt hatte keinen Einfluss auf die Gesamtsymptomatik (p = 0,85).\n\n2. Der einzige Unterschied: Blähungen. Die MP-Bedingung führte zu stärkerem Blähgefühl während des Laufs (1,23 vs. 0,54 auf der Skala; p = 0,03). Alle anderen Symptome — Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Sodbrennen — unterschieden sich nicht.\n\n3. Kein Unterschied im Blutzucker. Beide Shakes führten 30 Minuten nach dem Trinken zu einem Blutzuckeranstieg, aber es gab keinen Unterschied zwischen den Dosen (p = 0,20). Die Hypothese, dass Protein die Blutzuckerregulation verbessern könnte (Gunnerud et al., 2013), bestätigt sich hier nicht.",[119,120,121,122,123,124,125,126,127,128,129,130,131],"Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.","Aber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.","Das Setup","Shaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.","60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:","Niedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge","Da die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.","GI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.","Die Ergebnisse","Vier zentrale Befunde:","1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. 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Schlaf.\n\nWas Schlaf eigentlich macht\n\nNedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.\n\nUnterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.\n\nIdentisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf\n\nZwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:\n\n8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse\n\nBei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.\n\nHerz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.\n\nHeisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.\n\nUnd dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",[144,145,146,147,148,149,150,151,152,153,154],"Es gibt ein Werkzeug für Gewicht, Herz und Kopf, das nichts kostet, keine Nebenwirkungen hat und in fast jeder Studie besser abschneidet als das, was man dafür kaufen kann. Schlaf.","Was Schlaf eigentlich macht","Nedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.","Unterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.","Identisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf","Zwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:","8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse","Bei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.","Herz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.","Heisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.","Und dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",25,{"id":157,"slug":158,"title":159,"content":160,"excerpt":161,"date":162,"modified":163,"categories":164,"tags":166,"featured_media":169,"featured_image_url":170,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":170,"sources":170},223156,"teure-mikronaehrstoffpraeparate","Sind teure Mikronährstoffpräparate ihr Geld wert?","\u003Cp>In letzter Zeit wird das Thema Mikronährstoffe sehr heiß gekocht. Es werden oft sehr teure Mikronährstoffpräparate beworben, die dich gesünder und leistungsfähiger machen sollen oder dir scheinbar mehr Energie versprechen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Aber stimmt das wirklich? Was ist dran an diesen Behauptungen?\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Es ist zum Teil unerträglicher Unsinn, was in diversen Medien behauptet wird. Höchste Zeit für ein paar Fakten!\u003C\u002Fp> \u003Cp>Bevor du mehr zu dem Thema erfährst, müssen wir erst einmal klären: Was sind Mikronährstoffe?\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Was sind Mikronährstoffe?\u003C\u002Fh2> \u003Cp>\u003Cstrong>Mikronährstoffe sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.\u003C\u002Fstrong> Beispiele dafür sind Vitamin B6, -B1, -B12, -A, -E, -D, -K, uvm., Kalzium, Magnesium, Natrium, Kalium, Selen, Zink, Eisen, Flavonoide, Carotinoide, Sulfide etc.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Ein Teil dieser Mikronährstoffe ist essenziell. Sie können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen über die Ernährung zugeführt werden.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Mehr zu Mikronährstoffen hier: &#8222;\u003Ca title=\"Was sind Mikronährstoffe?\" href=\"\u002Fernaehrung\u002Fmikronaehrstoffe\">Was sind Mikronährstoffe?\u003C\u002Fa>&#8222;\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Brauchst du wirklich ein Mikronährstoff-Supplement?\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Sofern du dich gesund mit einer Vielzahl von unverarbeiteten pflanzlichen und tierischen Produkten ernährst, bist du sehr wahrscheinlich gut mit Mikronährstoffen versorgt.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Bei einer öfters vorkommenden schlechten Ernährung (wenig Obst, Gemüse und zu wenig tierische Lebensmittel) oder einem erhöhten Bedarf als Sportler, kann ein Mikronährstoffsupplement &#8222;als Versicherung&#8220; sinnvoll sein.\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Wenn du es ganz genau nimmst, kannst du mal einen typischen Tag deiner Ernährung durchrechnen:\u003C\u002Fp> \u003Cul> \u003Cli>\u003Cspan style=\"line-height: 13px\">\u003Cspan style=\"line-height: 13px\">Täglicher Bedarf: \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.dge.de\u002Fmodules.php?name=Content&amp;pa=showpage&amp;pid=3&amp;page=1\">D-A-CH Referenzwerte der DGE, ÖGE, SGE\u002FSVE\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli> \u003Cli>Inhaltsstoffe einzelner Lebensmittel: \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fnutritiondata.self.com\u002F\">NutritionData\u003C\u002Fa> oder \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fndb.nal.usda.gov\u002Fndb\u002Fnutrients\u002Findex\">USDA Datenbank\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Cp>Mehr zu dem Thema, ob du überhaupt ein Mikronährstoffsupplement brauchst, in &#8222;Multivitamin-\u002FMineralstoffpräparate (Mikronährstoffpräparate)&#8222;\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Welche Mikronährstoffe können wir nicht über die Ernährung decken?\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Mikronährstoffe, die in unserer westlichen Ernährung oft zu wenig zugeführt werden, sind Vitamin D, Vitamin K2, Magnesium, Zink, Kalzium und Eisen. Die Versorgung ist jedoch je nach Ernährung individuell unterschiedlich. Sofern du dich gut ernährst und viel Tageslicht abbekommst, musst du nicht unbedingt Mikronährstoffe von außen zuführen, um optimal versorgt zu sein.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Sofern du einen erhöhten Bedarf hast (Schwangerschaft, Athlet) oder eine verminderte Zufuhr (Veganer, oft schlechte Ernährung), empfehlen wir generell ein einfaches Multivitamin-Präparat, um auf der sicheren Seite zu sein. Falls du mal gehört hast, dass Multivitamintabletten schädlich sein sollen, lies dazu unseren Artikel: &#8222;Multivitamin-\u002F Multimineralpräparate&#8222;\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Brauche ich &#8222;natürliche Formen&#8220;, die auch wirklich aufgenommen werden?\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Gerne wird damit geworben, dass herkömmliche Mikronährstoffe nicht gut vom Körper aufgenommen werden könnten.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Aber &#8230;\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Die Herkunft eines Mikronährstoffs ist komplett egal.\u003C\u002Fh3> \u003Cp>Das ist zwar ein hervorragender Marketingtrick, um dir das Geld aus der Tasche zu ziehen, hat jedoch nicht viel mit der Realität zu tun. \u003Cstrong>Ein Molekül oder eine chemische Verbindung ist genau dieses Molekül oder diese chemische Verbindung &#8211; unabhängig von der Herstellung! \u003C\u002Fstrong>Es ist deinem Körper egal, ob ein Molekül aus Pflanzen extrahiert oder ob es synthetisch hergestellt wurde. Er erkennt nur das Endprodukt und verwendet es entsprechend seiner Funktion. Selbst minimale Veränderungen an einem Molekül würden sofort zu einem völligen Verlust der Funktion führen!\u003C\u002Fp> \u003Cp>Wenn du glaubst, die Atome besäßen &#8222;andere Schwingungen&#8220; oder eine &#8222;gewisse Energie&#8220;, können wir an dieser Stelle nicht weiterhelfen. Du bist hier wahrscheinlich falsch abgebogen. Allerdings ermuntern wir dich, Biochemie oder Medizin zu studieren und deine Theorie in der Forschung der kritischen Prüfung auszusetzen. Sofern du diese Ansichten mit stichhaltigen Daten belegen kannst, wirst du reich und berühmt werden. Der Nobelpreis für Medizin, Chemie oder Physik wird dir ebenfalls sicher sein. Wenn du Fakten für eine neue Sichtweise hast, ist es deine Aufgabe, diese zu belegen. Sonst könnte jeder behaupten: &#8222;Es gibt fliegende lila Elefanten &#8211; Du musst mir beweisen, dass wir unrecht haben!&#8220; (engl. &#8222;\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fen.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FEvidence_of_absence\">Evidence of Absence\u003C\u002Fa>&#8222;)\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Aber: Unterschiedliche Formen von Mineralien werden unterschiedlich gut aufgenommen!\u003C\u002Fh3> \u003Cp>Mineralien wie Magnesium, Kalzium, Kalium, Zink etc. kommen in Präparaten nicht in elementarer Reinform vor, sondern in Form von Oxiden, Citrat, Gluconat oder Asparat. Bei diesen Formen gibt es in der Tat unterschiedliche Resorptionsverhalten.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Beispielsweise werden bei Magnesiumoxid nur 4-5% des zugeführten Magnesiums aufgenommen.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_223156\">1\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_223156-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Firoz M, Graber M. Bioavailability of US commercial magnesium preparations. Magnes Res. 2001 Dec;14(4):257-62. PubMed PMID: 11794633.\u003C\u002Fspan> Bei Magnesiumcitrat sind es immerhin 25-30%. \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_223156\">2\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_223156-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\">Lindberg JS, Zobitz MM, Poindexter JR, Pak CY. Magnesium bioavailability from magnesium citrate and magnesium oxide. J Am Coll Nutr. 1990 Feb;9(1):48-55 PubMed PMID: 2407766\u003C\u002Fspan> \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_223156\">3\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_223156-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">Walker AF, Marakis G, Christie S, Byng M. Mg citrate found more bioavailable than other Mg preparations in a randomised, double-blind study. Magnes Res. 2003 Sep;16(3):183-91. PubMed PMID: 1459632\u003C\u002Fspan> Allerdings werden auch bei einer normalen gemischten Ernährung &#8222;nur&#8220; 20-30% des in der Nahrung verfügbaren Magnesiums aufgenommen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Deshalb solltest du bei Mineralien ein Auge auf die chemische Verbindung werfen. Oder noch simpler &#8211; einfach mehr einnehmen (wenn es keine Nebenwirkungen, wie Diarrhoe bei Magnesiumoxid gibt).\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Letzteres ist z. B. bei Kreatin der Fall. Statt ein teures Spezialprodukt zu verwenden, das evtl. sogar etwas besser aufgenommen wird, kannst du einfach 1 g mehr Kreatin-Monohydrat zu dir nehmen. Du gibst nur einen Bruchteil aus, hast aber den exakt gleichen Effekt.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Ansonsten sind uns keine Probleme mit den Aufnahmeraten der Mikronährstoffe bei billigeren Präparaten bekannt. Es ist ganz normal, dass immer nur ein gewisser Anteil der Inhaltsstoffe am Ende &#8222;bioverfügbar&#8220; ist.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Es besteht generell kein Problem, dass bestimmte Mikronährstoffe aus einfachen Präparaten nicht aufgenommen werden könnten.\u003C\u002Fstrong> Es gibt natürlich ein finanzielles Interesse daran, dich vom Gegenteil zu überzeugen.\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Unterschiedliche Aufnahme bei Vitaminen\u003C\u002Fh3> \u003Cp>Auch bei Vitaminen gibt es Unterschiede &#8211; \u003Cstrong>das spielt aber selten eine Rolle in der Praxis\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fp> \u003Cp>So sollte z. B. Vitamin D3 und nicht Vitamin D2 supplementiert werden. \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"4\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_223156\">4\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_223156-4\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"4\">Houghton LA, Vieth R. The case against ergocalciferol (vitamin D2) as a vitamin supplement. Am J Clin Nutr. 2006 Oct;84(4):694-7. PubMed PMID: 17023693. \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F17023693\">Link\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fspan> Da aber generell D3 (sowohl in billigen als auch in teuren Produkten) verkauft und empfohlen wird, hat das keine praktische Relevanz.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Auch für viele anderen Vitamine werden sowohl in billigen als auch teuren Mikronährstoffpräparaten dieselben Substanzen verwendet. Einige Beispiele:\u003C\u002Fp> \u003Cul> \u003Cli>\u003Cspan style=\"line-height: 13px\">Vitamin C als Ascorbinsäure\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli>Vitamin B12 als Cyanocobalamin\u003C\u002Fli> \u003Cli>Vitamin D3 als Cholecalciferol\u003C\u002Fli> \u003Cli>Vitamin E als α-Tocopherol\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Cp>Mal abgesehen davon, dass deine Versorgung mit diesen Vitaminen durch eine gute Ernährung bereits abgedeckt ist, besteht auch hier kein Grund, teure Supplements als überlegen anzupreisen.\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Was ist (meistens) besser als ein &#8222;natürliches&#8220; Supplement? Echte Lebensmittel!\u003C\u002Fh2> \u003Cp>In der Ernährungswissenschaft sind viele Mikronährstoffe aus Lebensmitteln noch gar nicht bekannt! Ganz zu schweigen von den Interaktionen dieser Mikronährstoffe miteinander. Stoffe wie Bor oder Inositol scheinen wichtige bis essenzielle Rollen im Körper einzunehmen. Aber wir werden noch viele Jahre lang forschen müssen, bis ihre Rolle entschlüsselt ist.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Deswegen gibt es auch keinen kompletten &#8222;Nahrungsersatz&#8220;. Die Hersteller von &#8222;Mahlzeitenersatz&#8220; (engl. &#8222;Meal Replacement Products&#8220;) sind extrem vorsichtig mit ihren Behauptungen und empfehlen ihre Produkte nur als \u003Cstrong>Bestandteil einer &#8222;ausgewogenen Ernährung&#8220;\u003C\u002Fstrong>. Man weiß einfach nicht, was noch alles an essenziellen und hilfreichen Stoffen in unseren Lebensmitteln steckt.\u003C\u002Fp> \u003Ch2>&#8222;Ich fühle mich viel besser, seit dem ich XY einnehme!&#8220;\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Solche Aussagen hörst du vermutlich öfters &#8211; gerade von den Herstellern oder Verkäufern.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Anekdotische Evidenz wie diese ist höchstgradig problematisch.\u003C\u002Fstrong> Denn sie ist komplett subjektiv, nicht zu überprüfen und immer massiv anfällig für den Placebo-Effekt. Es hat einen Grund, warum genau damit gearbeitet wird.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Selbst wenn sich die Leute wirklich nach der Einnahme eines Produktes &#8222;besser fühlen&#8220;, beheben sie vielleicht lediglich einen Mangelzustand. Gleiches ist mit jedem billigen Mikronährstoffpräparat ebenfalls möglich.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Oder es lag daran, dass sie in letzter Zeit häufiger in die Sonne gegangen sind, weniger Stress hatten und häufiger Sport getrieben haben. Ohne eine kontrollierte Untersuchung kann man es nicht wissen.\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Warnzeichen: Für gewisse Zutaten werden unhaltbare Versprechen gegeben &#8211; Beispiel &#8222;Mangosteen&#8220;\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Bei teuren Nahrungsergänzungsprodukten wird oft mit ein paar &#8222;besonders wertvollen&#8220; Inhaltsstoffen geworben. Viele Studien werden angeführt, damit es legitim aussieht. Schaut man sich aber diese Untersuchungen genauer an, bricht alles zusammen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Mangosteen (aus der Mangostan Frucht) ist ein sehr schönes Beispiel für einen derartigen &#8222;überhypten&#8220; Inhaltsstoff. Angeblich soll Mangosteen eine ganze Reihe von potenziell positiven Effekten haben:\u003C\u002Fp> \u003Cul> \u003Cli>entzündungshemmend\u003C\u002Fli> \u003Cli>gegen Pilze (antifungal) wirken\u003C\u002Fli> \u003Cli>gegen Bakterien (antimikrobiell) wirken\u003C\u002Fli> \u003Cli>gegen Viren (antiviral) wirken\u003C\u002Fli> \u003Cli>Allergien reduzieren\u003C\u002Fli> \u003Cli>usw.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Cp>Die wissenschaftliche Evidenz gibt das aber bei Weitem nicht her.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"5\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_223156\">5\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_223156-5\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"5\">Gutierrez-Orozco F, Failla ML. Biological activities and bioavailability of mangosteen xanthones: a critical review of the current evidence. Nutrients. 2013 Aug 13;5(8):3163-83. doi: 10.3390\u002Fnu5083163. Review. PubMed PMID: 23945675; PubMed Central PMCID: PMC3775248. \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F23945675\u002F\">Abstract\u003C\u002Fa> \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpmc\u002Farticles\u002FPMC3775248\u002F\">Volltext\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fspan> Die Forscher kommen zu folgender Aussage:\u003C\u002Fp> \u003Cblockquote>\n\u003Cdiv id=\"__sec7\">\n\u003Cp id=\"__p36\">Various health-promoting activities of xanthones in the pericarp of mangosteen fruit have been described by numerous investigators using \u003Cem>in vitro\u003C\u002Fem> cellular models. During the past several years, anti-tumorigenic and anti-inflammatory activities of xanthones have been demonstrated in laboratory rodents. Controlled intervention trials of the efficacy of xanthones in human volunteers, as well as characterization of the absorption, metabolism and elimination of these compounds, remain quite limited. Also, the potential toxicity of chronic ingestion of formulations containing mangosteen pericarp and its extracts has received minimal attention. Despite the numerous health claims on advertising sites for producers and retailers of products and beverages containing mangosteen, there is insufficient scientific evidence at this time to support the use of mangosteen containing supplements as enhancers of health and useful adjuvants for treatment of various pathophysiological illnesses.\u003C\u002Fp> \u003C\u002Fdiv>\u003C\u002Fblockquote>\n\u003Cdiv id=\"__sec7\"> \u003Cp>\u003Cstrong>Kurzum\u003C\u002Fstrong>: Es gibt keine Beweise für die Wirksamkeit im Menschen und (noch wichtiger) es gibt keine Untersuchungen zur \u003Cstrong>langfristigen Sicherheit\u003C\u002Fstrong> für den Menschen. Wir wissen also nicht, ob eine langfristige Aufnahme von Mangosteen Extrakten toxische Effekte haben könnte.\u003C\u002Fp> \u003C\u002Fdiv>\n\u003Ch2>\u003C\u002Fh2>\n","In letzter Zeit wird das Thema Mikronährstoffe sehr heiß gekocht. Es werden oft sehr teure Mikronährstoffpräparate beworben, die dich gesünder [&hellip;]","2014-06-20T13:11:50","2025-12-09T16:10:30",[165],93,[167,168],309,140,0,null,"supplements",[173,183,193],{"id":174,"slug":175,"title":176,"excerpt":177,"date":178,"modified":179,"categories":180,"tags":181,"featured_media":169,"featured_image_url":182,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":170,"sources":170},246134,"der-supp-o-mat","Der Supp-O-Mat","Evidenzbasierte Supplemente mit personalisierten Dosis-Empfehlungen. Auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.","2022-06-08T07:33:30","2022-06-08T07:35:14",[165],[167],"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fsupp-o-mat_cover2.jpg",{"id":184,"slug":185,"title":186,"excerpt":187,"date":188,"modified":189,"categories":190,"tags":191,"featured_media":169,"featured_image_url":192,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":170,"sources":170},867,"bcaas","BCAAs &#8211; Sinnvoll? Dosierung, Einnahme &#038; Wirkung [+Tipps]","Mit BCAAs sind drei spezielle Aminosäuren gemeint: Leucin, Isoleucin und Valin. Aufgrund ihrer verzweigten Strukturformel werden sie als verzweigtkettige Aminosäuren [&hellip;]","2016-01-05T20:43:03","2025-07-28T08:23:43",[165],[167,168],"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002FBCAAs.jpg",{"id":194,"slug":195,"title":196,"excerpt":197,"date":198,"modified":199,"categories":200,"tags":201,"featured_media":169,"featured_image_url":202,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":170,"sources":170},228077,"glutamin","Glutamin &#8211; Wirkung, Einnahme, Dosierung","Glutamin ist eine der häufigsten Aminosäuren deines Muskelgewebes. Die Vermutung liegt nahe, dass sie deshalb positive Auswirkungen auf den Muskelaufbau [&hellip;]","2014-06-06T14:10:14","2025-07-28T08:24:05",[165],[167,168],"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002FGlutamin.jpg",{"count":204,"comments":205},21,[206,212,224,235,256,278,289,295,311],{"id":207,"author":208,"date":209,"content":210,"replies":211},42492,"Antonio","2014-06-22T09:32:16+00:00","Hallo, \r\n\r\nund vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Artikel !",[],{"id":213,"author":214,"date":215,"content":216,"replies":217},42497,"ede","2014-06-22T12:02:03+00:00","schöner Artikel. \r\n\r\nTrotzdem ein Kritik Punkt:\r\n\"sofern du genug Licht abbekommst\" ist etwas ungenau formuliert. Ich würde an eurer Stelle eine klare Empfehlung für die supplementierung von VitaminD aussprechen.\r\nIn unseren Breitenkreisen bekommt eben fast niemand \" genug Licht\" ab, sofern er nicht 8h oberkörperfrei im Sommer auf den Bau schafft.\r\n \r\nNachzulesen hier:\r\n\r\n- http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F18541590 \r\n- http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F18525006",[218],{"id":219,"author":220,"date":221,"content":222,"replies":223},42499,"Dr. med. Dominik Dotzauer","2014-06-22T12:41:53+00:00","Ja, korrekt. Das mit den Breitengraden und der generellen Versorgung wird noch ergänzt bei uns - ist schon einiges soweit hier https:\u002F\u002Ffitness-experts.de\u002Fsupplements\u002Fvitamin-d. Danke!",[],{"id":225,"author":226,"date":227,"content":228,"replies":229},42546,"Jaqueline","2014-06-23T09:44:54+00:00","Hey! Ich habe abgebrochen den Artikel bis zu Ende zu lesen, weil Ihr oben bei \"natürlich\" oder \"synthetisch\" hergestellt aus meiner Sicht nicht die Experten zu sein scheint. Am Beispiel vom Vit C lässt sich das gut erklären: Askorbinsäurepulver lässt sich leicht überdosieren = Durchfall, weil nur eine chemische Struktur dem Körper angeboten wird &amp; davon nichts gespeichert werden kann. Das rauscht sozusagen durch. Natürliches Vitamin C, z.B. aus der Acerolakirsche oder dem Sanddorn gewonnen, hat viele verschiedene Vorstufen und Zwischenprodukte, hinzu kommen noch andere Inhaltsstoffe und, dass die Inhaltsstoffe anders \"eingebuden\" sind. So braucht der Körper in mg weniger, hat mehr davon &amp; kann sogar noch ein wenig speichern. Mein Bild dazu: tanzt Ihr lieber mit einem Gerippe, oder wollt Ihr einen Menschen aus Fleisch und Blut, mit Muskeln und allem drum &amp; dran in den Armen halten? Das Gerippe ist das Ascorbinsäurepulver, das \"Drumherum\" steckt in Produkten mit der entsprechenden Qualität. Und die kostet nun mal mehr, als das aus dem Reagenzglas! VG Jaqueline",[230],{"id":231,"author":220,"date":232,"content":233,"replies":234},42547,"2014-06-23T10:15:20+00:00","Es geht hier um die Herkunft der GLEICHEN Form. Nicht dass es verschiedene Formen gibt die leicht abweichende Effekte haben.\n\nWarum würde der Durchfall nicht geschehen wenn ich eine andere Form (meinethalben aus Sanddorn) in Megadosen konsumiere? Vitamin C (egal welche Form) wird ab 500mg einfach weniger und weniger aufgenommen (siehe:http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F3911266). Schau dir mal die Pathophysiologie der Diarrhö an. Die \"natürlichen Präparate\" sind einfach nur niedriger dosiert UND auch noch teurer. Ich kann auch einfach die andere, günstigere Form niedriger dosieren und Gemüse\u002FObst essen.\n\nDas ganze ist zudem komplett irrelevant, wenn du Vitamin C haltige Lebensmittel konsumierst. Lies nächstes mal den Artikel zu Ende, dann siehst du schnell dass du gegen einen Strohmann argumentierst.",[],{"id":236,"author":237,"date":238,"content":239,"replies":240},42548,"Jörg","2014-06-23T10:16:23+00:00","wenn die Micronährstoffe nach diesem Artikel überwiegend überflüssig sind, wieso macht ihr dann an anderer Stelle (unter dem Reiter Supplements) recht unverhohlen Werbung für das eine oder andere Supplement. Darunter fallen auch L-Carnitin und beta-Alanin, beide Verbindungen kann unser Körper selbst in den notwendigen Mengen herstellen! Und weiter zum Thema: Die Folsäure habt ihr vergessen; Frauen im gebärfähigen Alter muss man dringend zu einer Supplementierung raten, denn die in normaler Ernährung enthaltenen Mengen reichen nicht an das heran, was die DGE als Zufuhrempfehlung ausspricht.",[241],{"id":242,"author":220,"date":243,"content":244,"replies":245},42549,"2014-06-23T10:33:43+00:00","Wir sagen nirgendwo dass sie immer überflüssig sind. Sondern dass die Gefahr eines Mikronährstoffmangels übertrieben ist. Wir raten zu L-Carnitin im Falle einer Unterversorgung (Veganer). Beta Alanin ist zur Leistungssteigerung manchmal sinnvoll.\nLies bitte genau in welchem Kontext und für welches Ziel die jeweiligen Supplemente empfohlen werden. Wir machen nirgendwo unverholene Werbung, sondern analysieren was in welcher Situation Sinn macht. Wenn wir Werbung machen würden, wären wir doch blöd nicht pauschal alles zu empfehlen und von \"Topsellern\" wie Glutamin oder teuren Kreatinvarianten abzuraten.\n\nJa, es gibt noch einige Supplemente die in speziellen Situationen Sinn machen (Taurin bei Diabetes, eine ganze Reihe bei Schwangerschaft oder bei Verletzungen\u002FErkrankungen etc.) - wenn man tiefer einsteigen will, empfehlen ich den Examine Supplement Guide http:\u002F\u002Fexamine.com\u002Fstore\u002Freference\u002F bzw. Examine an sich. Wir gehen hier aber auf generelle Mängel ein (wie Vitamin D und Magnesium). Spezielle Fälle behandeln wir hier explizit nicht.\n\nIch hab oben noch einen Paragraphen eingebaut um es klarer zu machen.",[246],{"id":247,"author":237,"date":248,"content":249,"replies":250},42672,"2014-06-24T14:21:23+00:00","wenn Du jetzt noch statt IN der Schwangerschaft VOR und in der Schwangerschaft geschrieben haettest, dann wäre ich fast glücklich....",[251],{"id":252,"author":220,"date":253,"content":254,"replies":255},42676,"2014-06-24T15:53:25+00:00","Ah - danke. Was fehlt dir noch um glücklich zu sein? ;)",[],{"id":257,"author":258,"date":259,"content":260,"replies":261},42550,"chris","2014-06-23T10:46:15+00:00","Vielleicht ein noch deutlicherer Hinweis, dass die Versorgung stark variiert. Bei Eisen ist eine Mangelversorgung eigentlich nur bei Frauen und Vegetariern vorhanden. \r\n\r\nDafür werfe ich noch Folsäure ins Rennen, bei der beide Geschlechter stark unterversorgt sind. Und Dauerbrenner Jod, sofern nicht Jodsalz zum Einsatz kommt.\r\n\r\nhttp:\u002F\u002Fwww.was-esse-ich.de\u002Fuploads\u002Fmedia\u002FNVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf",[262,268],{"id":263,"author":264,"date":265,"content":266,"replies":267},42671,"Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) &amp; Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V.","2014-06-24T14:19:07+00:00","Am liebsten wollen wir hier nur auf das Thema günstige oder teure Mikro-Supps eingehen.\r\n\r\nWir arbeiten jedoch an einem Grundlagen-Artikel zu den Mikronährstoffen und die Notwendigkeit oder Überflüssigkeit deren Supplementierung.\r\n\r\nFolsäure und Eisen sind in der Tat in der Durchschnittsbevölkerung oft ein Problem. Wir wollen es jedoch am liebsten noch individualisierter betrachten, da sich viele unserer Leser vermutlich schon anders als der Durchschnitt ernähren.",[],{"id":269,"author":237,"date":270,"content":271,"replies":272},42674,"2014-06-24T14:26:16+00:00","seit es Jodsalz gibt (in Deutschland seit 1986) hat sich die Versorgungssituation so stark verbessert dass es kaum noch zum Auftreten des typischen Jodmangels mit Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) kommt. Da die meisten Bäcker, Hersteller von Fertignahrung und auch die meisten Großküchen Jodsalz verwenden, kommt das Jod uns Allen zu Gute, unabhängig davon, welches Salz sie in ihren privaten Salzstreuer zu Hause einfüllen.",[273],{"id":274,"author":258,"date":275,"content":276,"replies":277},42700,"2014-06-24T23:10:10+00:00","Jörg: Bitte den von mir oben geposteten link zur NVS durchlesen, Kapitel Jod. Es wurden Simulationen berechnet bei durchgängiger Verwendung von Jodsalz (100% aller Lebensmittel) sowie keiner Verwendung von Jodsalz (0% aller Lebensmittel). Selbst bei ersteren erreichen 28% der Männer und 53% der Frauen die Zufuhrempfehlungen nicht.\r\n\r\nAbsenz (eher: vermindertes Auftreten) von Kropferkrankungen =\u002F ausreichende Zufuhr.",[],{"id":279,"author":280,"date":281,"content":282,"replies":283},42563,"Anja","2014-06-23T15:01:51+00:00","Sehr schöner Artikel, besonders der Abschnitt über \"Die Herkunft eines Mikronährstoffs ist komplett egal\" hat mich zum Schmunzeln gebracht und mir als Chemikerin quasi aus der Seele gesprochen ;)",[284],{"id":285,"author":220,"date":286,"content":287,"replies":288},42564,"2014-06-23T15:09:17+00:00","Danke! Echt absurde Denkweisen gibt es dazu. Da fehlt es einfach an grundliegender Vorbildung, wenn man solche Dinge behauptet.",[],{"id":290,"author":291,"date":292,"content":293,"replies":294},42585,"Marc","2014-06-23T20:06:31+00:00","Ich sage dazu nur: https:\u002F\u002Fwww.google.de\u002F#q=wasserged%C3%A4chtnis Google Suche nach \"Wassergedächtnis\" ;) Offensichtlich bedarf es für den \"Wahren Gläubigen\"(TM) gar nicht mehr des Nährstoffs, er muss nur in einer früheren Inkarnation, nennen wir es mal so, in Kontakt mit einem Trägermedium gewesen sein. *kopfschüttel*",[],{"id":296,"author":297,"date":298,"content":299,"replies":300},42598,"Adrian","2014-06-23T22:10:05+00:00","ist die supplementierung von vitamin B12 nötig? Denn man ließt ja öfters dass Lebensmitteln nicht viel jenes Vitamin enthält. Ich versuche zwei mal pro Woche Fisch zu essen. Der Körper soll ja auch einen gewissen Vorrat speichern können da man ja nicht täglich auf die notwendige Dosis kommt. Das beschäftigt mich nur, weil ich die Symptome von b12-Mangel erlebe (Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche), wobei diese bei jedem Mikronährstoff aufgezählt werden... klärt mich bitte auf ;)",[301,306],{"id":302,"author":220,"date":303,"content":304,"replies":305},42659,"2014-06-24T07:30:01+00:00","Du kannst auch einfach krank oder depressiv sein. Analysier selber mal deine B12 Zufuhr oder\u002Fund supplementier einfach.",[],{"id":307,"author":264,"date":308,"content":309,"replies":310},42670,"2014-06-24T14:12:23+00:00","Das kann man nicht generell beantworten! Wie Dominik sagt, analysiere lieber mal deine Vitamin B12 Zufuhr aus deiner Ernährung.\r\n\r\nDie Vit B12-Versorgung kannst du auch gut im Serum bestimmen. Mit den Symptomen \"Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche\" sind viele Rattenfänger unterwegs, aber das deutest du ja selber schon an.",[],{"id":312,"author":237,"date":313,"content":314,"replies":315},42727,"2014-06-25T10:41:13+00:00","Kreatin ist ein Provitamin wird oben behauptet: Welches Vitamin entsteht denn daraus wenn ich fragen darf?  Oder fehlt es da nicht auch an der grundlegenden Vorbildung wenn man solche wenn man solche Dinge behauptet? \r\nNix für ungut aber das müsst ihr im Text schon auch noch korrigieren!",[316],{"id":317,"author":220,"date":318,"content":319,"replies":320},42728,"2014-06-25T11:57:49+00:00","Komisch, das sollte da gar nicht stehen. Behoben.\n\nBitte Beleidigungen unterlassen (Kommentarregeln), sonst werden sie als Spam gelöscht.",[],1776500471519]