[{"data":1,"prerenderedAt":291},["ShallowReactive",2],{"magazin-current-issue":3,"article-supplements-omega-3-fischoel":156,"related-supplements-omega-3-fischoel":173,"comments-omega-3-fischoel":203},{"issueNumber":4,"ym":5,"issueDate":6,"coverTitle":7,"coverSub":8,"coverDesc":9,"coverImage":10,"previewCoverImage":11,"manifestUrl":12,"previewPdf":13,"previewPages":14,"pageCount":43,"sections":44},1,"2026-04","April 2026","Training, Ernährung und Gesundheit für die zweite Lebenshälfte"," Abnehmen ab 50, Kollagen, Koffein, Schlaf","","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover-leseprobe.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fmanifest.json","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fsf-magazin-2026-04-leseprobe.pdf",[15,16,17,18,19,20,21,22,23,24,25,26,27,28,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42],"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-01.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-02.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-03.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-04.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-05.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-06.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-07.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-08.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-09.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-10.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-11.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-12.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-13.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-14.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-15.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-16.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-17.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-18.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-19.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-20.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-21.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-22.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-23.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-24.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-25.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-26.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-27.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-28.jpg",28,[45,65,83,111,134],{"issueNumber":4,"order":46,"slug":47,"type":48,"label":49,"title":50,"subtitle":9,"articleImage":51,"teaserText":53,"teaserParagraphs":54,"wordCount":62,"gating":63,"firstPage":64},2,"abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat","eingeordnet","Deep Dive","Abnehmen ab 50: Was sich verändert hat — und was jetzt funktioniert",{"src":52,"alt":50},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F02-abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat-hero.jpg","Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.\n\nDie naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.\n\nWarum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht\n\nEine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.\n\nDas Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:\n\nNur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.\n\nDiät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. Der Reiz, den Muskeln brauchen, um nicht abgebaut zu…",[55,56,57,58,59,60,61],"Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.","Die naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.","Warum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht","Eine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.","Das Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:","Nur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.","Diät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. 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Hinzu kommt der spürbare Puls-Kick nach einer grossen Dosis — das fühlt sich nach Belastung an, und von dort ist es gedanklich nur ein kurzer Weg zu \"schadet dem Herzen\".\n\nAuch die Fachlogik klingt zunächst plausibel. Koffein blockiert den Adenosin-Rezeptor und regt das zentrale Nervensystem an. Gleichzeitig hat es eine ausgesprochen variable Halbwertszeit von 1,5 bis 9,5 Stunden (Antonio et al., 2024). Wer langsam metabolisiert, spürt die Wirkung stundenlang — und deutet jedes Herzklopfen als Warnsignal. Nachvollziehbar, aber eben nicht gleichbedeutend mit Schaden.\n\nDehydriert Koffein? Nein — nicht in moderaten Mengen\n\nDer narrative Review von Antonio et al. (2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.\n\nDie zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). Kaffee zählt also zur Flüssigkeitsbilanz, er zieht sie nicht…",[75,76,77,78,79,80,81],"Zwei Vorwürfe in einem Satz: Die Tasse Kaffee entwässere dich und setze deinem Herzen zu. Klingt nach einem Doppelschlag, der Koffein endgültig ins Reich der Sünden verbannt. 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(2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.","Die zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). 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Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).\n\nSkelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.\n\n22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind\n\nNulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.\n\nKollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.\n\nPlacebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.\n\nDie Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein\n\nWas bei allen gleich war:\n\nMaximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht\n\nKein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.\n\nWas bei der Kollagengruppe besser war:\n\nQuerschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)\n\nDie Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.\n\nDer Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen\n\nHier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",[92,93,94,95,96,97,98,99,100,101,102,103,104,105,106,107,108],"Kollagen ist eines der meistverkauften Supplements im Fitnessbereich. Die Versprechen reichen von besserer Haut über gesunde Gelenke bis zu stärkeren Sehnen. Aber was sagt die Forschung wirklich? Eine aktuelle Studie liefert interessante Ergebnisse — und macht gleichzeitig die Grenzen der bisherigen Evidenz deutlich.","Sehnen bestehen fast komplett aus Kollagen","Zum Verständnis: Sehnen sind zu 60–85 % aus Kollagen aufgebaut (Kjaer, 2004). Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).","Skelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.","22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind","Nulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.","Kollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.","Placebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.","Die Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein","Was bei allen gleich war:","Maximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht","Kein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.","Was bei der Kollagengruppe besser war:","Querschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)","Die Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.","Der Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen","Hier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",298,19,{"issueNumber":4,"order":112,"slug":113,"type":85,"label":86,"title":114,"subtitle":9,"articleImage":115,"teaserText":117,"teaserParagraphs":118,"wordCount":132,"gating":63,"firstPage":133},5,"whey-protein-vor-dem-laufen","Whey Protein vor dem Laufen – wie viel verträgt der Magen wirklich?",{"src":116,"alt":114},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F05-whey-protein-vor-dem-laufen-hero.jpg","Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.\n\nAber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.\n\nDas Setup\n\nShaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.\n\n60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:\n\nNiedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge\n\nDa die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.\n\nGI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.\n\nDie Ergebnisse\n\nVier zentrale Befunde:\n\n1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. In beiden Bedingungen stiegen die Symptome zwischen Nüchternzustand und Lauf. Aber der Proteingehalt hatte keinen Einfluss auf die Gesamtsymptomatik (p = 0,85).\n\n2. Der einzige Unterschied: Blähungen. Die MP-Bedingung führte zu stärkerem Blähgefühl während des Laufs (1,23 vs. 0,54 auf der Skala; p = 0,03). Alle anderen Symptome — Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Sodbrennen — unterschieden sich nicht.\n\n3. Kein Unterschied im Blutzucker. Beide Shakes führten 30 Minuten nach dem Trinken zu einem Blutzuckeranstieg, aber es gab keinen Unterschied zwischen den Dosen (p = 0,20). Die Hypothese, dass Protein die Blutzuckerregulation verbessern könnte (Gunnerud et al., 2013), bestätigt sich hier nicht.",[119,120,121,122,123,124,125,126,127,128,129,130,131],"Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.","Aber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.","Das Setup","Shaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. 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Schlaf.\n\nWas Schlaf eigentlich macht\n\nNedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.\n\nUnterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.\n\nIdentisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf\n\nZwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:\n\n8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse\n\nBei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.\n\nHerz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.\n\nHeisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.\n\nUnd dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",[144,145,146,147,148,149,150,151,152,153,154],"Es gibt ein Werkzeug für Gewicht, Herz und Kopf, das nichts kostet, keine Nebenwirkungen hat und in fast jeder Studie besser abschneidet als das, was man dafür kaufen kann. Schlaf.","Was Schlaf eigentlich macht","Nedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.","Unterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.","Identisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf","Zwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:","8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse","Bei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.","Herz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.","Heisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.","Und dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",25,{"id":157,"slug":158,"title":159,"content":160,"excerpt":161,"date":162,"modified":163,"categories":164,"tags":166,"featured_media":169,"featured_image_url":170,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":172,"sources":172},218868,"omega-3-fischoel","Omega-3 Fettsäuren (Fischöl): Wirkung, Dosierung, Gefahren, tierisch oder pflanzlich?","\u003Cp>Omega-3 Fettsäuren nimmst du vor allem über Fisch, Meeresfrüchte und Omega-3 Supplements zu dir.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Für die meisten positiven Wirkungen, die man Fischöl zuspricht, sind folgende Omega-3-Fettsäuren verantwortlich.\u003C\u002Fp>\n\u003Col> \u003Cli>\u003Cem>Eicosapentaensäure\u003C\u002Fem> (\u003Cstrong>EPA\u003C\u002Fstrong>, 20:5 )\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Cem>Docosahexaensäure\u003C\u002Fem> (\u003Cstrong>DHA\u003C\u002Fstrong>, 22:6)\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Fol>\n\u003Cp>Eine weitere Omega-3-Fettsäure ist \u003Cem>alpha-Linolensäure\u003C\u002Fem> (\u003Cb>ALA\u003C\u002Fb>, 18:3), die verstärkt in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten ist. ALA hat nicht dieselben Effekte wie EPA\u002FDHA und kann diese daher schlecht ersetzen.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>1. Welche Lebensmittel enthalten viele Omega-3 Fettsäuren?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>\u003Cstrong>EPA und DHA Quellen\u003C\u002Fstrong> (Gramm Angaben in EPA+DHA):\u003C\u002Fp>\n\u003Cul> \u003Cli>100 g Lachs (Atlantik, roh, gezüchtet): ~2 g\u003C\u002Fli> \u003Cli>100 g Sardinenfilets (Konserve): ~1,3 g\u003C\u002Fli> \u003Cli>100 g Makrelenfilet (gekocht): ~ 0,8 g\u003C\u002Fli> \u003Cli>1 Dose Thunfisch (in Wasser): ~ 0,5 g\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp>\u003Cstrong>ALA Quellen (Achtung! Kein EPA+DHA):\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cul> \u003Cli>1 EL Leinsamen (15 g): 3,2 g\u003C\u002Fli> \u003Cli>6 Walnüsse: ~2,5 g\u003C\u002Fli> \u003Cli>1 EL Chiasamen (15 g): ~2,5 g\u003C\u002Fli> \u003Cli>1 TL Rapsöl: 0,4 g\u003C\u002Fli> \u003Cli>1 TL Olivenöl: 0,03 g\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Ch6>Quelle: Nutritiondata.com\u003C\u002Fh6>\n\u003Ch2>2. Welche Effekte haben Omega-3 Fettsäuren (Fischöl)?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Omega-3 entfalten ihre Wirkung vor allem durch \u003Cstrong>anti-entzündliche\u003C\u002Fstrong> Effekte, Effekte im \u003Cstrong>Immunsystem\u003C\u002Fstrong> und in der Abwehr von \u003Cstrong>oxidativem Stress\u003C\u002Fstrong>. Zudem spielen sie eine wichtige Rolle bei der \u003Cstrong>Gehirn- und Augenfunktion\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Aufgrund der vielfältigen Wirkungsbereiche werden Omega-3 Fettsäuren gerne als &#8222;Alleskönner&#8220; dargestellt. Doch was sagen uns die Ergebnisse der Studien wirklich?\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>2.1 Training und Muskelaufbau\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Für Athleten wird eine positive Wirkung von Omega-3 Fettsäuren für eine bessere allgemeine Gesundheit diskutiert.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">1\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Mickleborough TD. Omega-3 polyunsaturated Fatty acids in physical performance optimization. Int J Sport Nutr Exerc Metab. 2013 Feb;23(1):83-96. PubMed PMID: 23400626.\u003C\u002Fspan> Athleten, die insgesamt robuster sind, können mehr trainieren und sind weniger krank.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Höhere Muskelproteinsynthese\u003C\u002Fstrong> &#8211; Eine hohe Omega-3 Zufuhr kann den \u003Cstrong>Muskelaufbau\u003C\u002Fstrong> fördern. Die Muskelproteinsynthese &#8211; ausgelöst durch Insulin und Protein (= nach einer Mahlzeit) &#8211; ist nach 8 Wochen 3,36 g EPA+DHA bei jungen und gesunden Menschen erhöht.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">2\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\">Smith GI, Atherton P, Reeds DN, Mohammed BS, Rankin D, Rennie MJ, Mittendorfer B. Omega-3 polyunsaturated fatty acids augment the muscle protein anabolic response to hyperinsulinaemia-hyperaminoacidaemia in healthy young and middle-aged men and women. Clin Sci (Lond). 2011 Sep;121(6):267-78. doi: 10.1042\u002FCS20100597. PubMed PMID: 21501117; PubMed Central PMCID: PMC3499967.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Auch bei \u003Cstrong>älteren Menschen (≥65 Jahre)\u003C\u002Fstrong> sieht man diesen Effekt, weshalb Omega-3 Fettsäuren gegen Muskelschwund im Alter wirken könnten. \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">3\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">Smith GI, Atherton P, Reeds DN, Mohammed BS, Rankin D, Rennie MJ, Mittendorfer B. Dietary omega-3 fatty acid supplementation increases the rate of muscle protein synthesis in older adults: a randomized controlled trial. Am J Clin Nutr. 2011 Feb;93(2):402-12. doi: 10.3945\u002Fajcn.110.005611. Epub 2010 Dec 15. PubMed PMID: 21159787; PubMed Central PMCID: PMC3021432.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Weniger Muskelkater\u003C\u002Fstrong> &#8211; Den durch Training ausgelösten entzündlichen Prozessen kann durch EPA + DHA entgegengewirkt werden. Beispielsweise wird \u003Cstrong>Muskelkater\u003C\u002Fstrong> bei Gaben von 1,8 &#8211; 3 g Omega-3 Fettsäuren reduziert.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"4\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">4\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-4\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"4\">Kim J, Lee J. A review of nutritional intervention on delayed onset muscle soreness. Part I. J Exerc Rehabil. 2014 Dec 31;10(6):349-56. doi: 10.12965\u002Fjer.140179. eCollection 2014 Dec. Review. PubMed PMID: 25610818; PubMed Central PMCID: PMC4294436. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>2.2 Abnehmen\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Mehr Fettabnahme in einer Diät. \u003C\u002Fstrong>Bei einer Diät mit großem Kaloriendefizit, vergleichbar mit unserer \u003Ca href=\"\u002Fhigh-speed-diaet\">High Speed Diät (HSD)\u003C\u002Fa>, führt die Supplementierung mit 2,8 EPA + DHA zu 1 kg mehr Fettabnahme (während eines Zeitraumes von 3 Wochen) und höherer Fettverbrennung bei übergewichtigen Menschen.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"5\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">5\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-5\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"5\">Kunesová M, Braunerová R, Hlavatý P, Tvrzická E, Stanková B, Skrha J, Hilgertová J, Hill M, Kopecký J, Wagenknecht M, Hainer V, Matoulek M, Parízková J, Zák A, Svacina S. The influence of n-3 polyunsaturated fatty acids and very low calorie diet during a short-term weight reducing regimen on weight loss and serum fatty acid composition in severely obese women. Physiol Res. 2006;55(1):63-72. Epub 2005 Apr 26. PubMed PMID: 15857162.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Daher gehört die Supplementierung von Omega-3 fest in die \u003Ca href=\"\u002Fhigh-speed-diaet\">HSD\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>2.3 Herzkreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall etc.)\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Gerade was die gesundheitlichen Vorteile bezüglich Herz-Kreislauferkrankungen betrifft, gab es in den letzten Jahren immer mehr \u003Cstrong>ernüchternde Ergebnisse für die \u003Cem>Supplementierung\u003C\u002Fem> mit Omega-3\u003C\u002Fstrong>.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"6\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">6\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-6\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"6\">Aung T, Halsey J, Kromhout D, Gerstein HC, Marchioli R, Tavazzi L, Geleijnse JM, Rauch B, Ness A, Galan P, Chew EY, Bosch J, Collins R, Lewington S, Armitage J, Clarke R; Omega-3 Treatment Trialists&#8216; Collaboration. Associations of Omega-3 Fatty Acid Supplement Use With Cardiovascular Disease Risks: Meta-analysis of 10 Trials Involving 77 917 Individuals. JAMA Cardiol. 2018 Mar 1;3(3):225-234. doi: 10.1001\u002Fjamacardio.2017.5205. PubMed PMID: 29387889; PubMed Central PMCID: PMC5885893.\u003C\u002Fspan> \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"7\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">7\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-7\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"7\">Siscovick DS, Barringer TA, Fretts AM, Wu JH, Lichtenstein AH, Costello RB, Kris-Etherton PM, Jacobson TA, Engler MB, Alger HM, Appel LJ, Mozaffarian D; American Heart Association Nutrition Committee of the Council on Lifestyle and Cardiometabolic Health; Council on Epidemiology and Prevention; Council on Cardiovascular Disease in the Young; Council on Cardiovascular and Stroke Nursing; and Council on Clinical Cardiology. Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acid (Fish Oil) Supplementation and the Prevention of Clinical Cardiovascular Disease: A Science Advisory From the American Heart Association. Circulation. 2017 Apr 11;135(15):e867-e884. doi: 10.1161\u002FCIR.0000000000000482. Epub 2017 Mar 13. Review. PubMed PMID: 28289069.\u003C\u002Fspan> Die AHA (American Heart Association) empfiehlt der breiten Bevölkerung keine Omega-3 Supplemente.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Allerdings empfehlen sie wöchentlich \u003Cstrong>\u003Cem>Omega-3-reichen Seefisch\u003C\u002Fem> zu essen.\u003C\u002Fstrong>\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"8\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">8\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-8\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"8\">http:\u002F\u002Fwww.heart.org\u002FHEARTORG\u002FHealthyLiving\u002FHealthyEating\u002FNutrition\u002FThe-American-Heart-Associations-Diet-and-Lifestyle-Recommendations_UCM_305855_Article.jsp#.WxjtSe6FOM9\u003C\u002Fspan> Fischkonsum (bis zu 4 mal pro Woche) scheint in Beobachtungsstudien mit positiven Effekten für die Herzgesundheit verbunden zu sein.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"9\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">9\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-9\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"9\">Leung Yinko SS, Stark KD, Thanassoulis G, Pilote L. Fish consumption and acute coronary syndrome: a meta-analysis. Am J Med. 2014 Sep;127(9):848-57.e2. doi: 10.1016\u002Fj.amjmed.2014.04.016. Epub 2014 May 4. PubMed PMID: 24802020.\u003C\u002Fspan> Wobei es auch Untersuchungen gibt, die diesen Zusammenhang nicht finden.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"10\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">10\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-10\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"10\">Rhee JJ, Kim E, Buring JE, Kurth T. Fish Consumption, Omega-3 Fatty Acids, and Risk of Cardiovascular Disease. Am J Prev Med. 2017 Jan;52(1):10-19. doi: 10.1016\u002Fj.amepre.2016.07.020. Epub 2016 Sep 16. PubMed PMID: 27646568; PubMed Central PMCID: PMC5167636.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Es ist verwunderlich, dass die Effekte der Omega-3 Supplementierung für Herz-Kreislauferkrankungen widersprüchlich erscheinen\u003Cstrong>. \u003C\u002Fstrong>Zumal Omega-3 Supplementierung den Blutdruck &#8211; bei Menschen mit Bluthochdruck &#8211; senkt \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"11\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">11\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-11\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"11\">Campbell F, Dickinson HO, Critchley JA, Ford GA, Bradburn M. A systematic review of fish-oil supplements for the prevention and treatment of hypertension. Eur J Prev Cardiol. 2013 Feb;20(1):107-20. doi: 10.1177\u002F2047487312437056. Epub 2012 Jan 30. PubMed PMID: 22345681.\u003Cbr \u002F>\u003Cbr \u002F>\n\u003C\u002Fspan>\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"12\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">12\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-12\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"12\">Simão AN, Lozovoy MA, Bahls LD, Morimoto HK, Simão TN, Matsuo T, Dichi I. Blood pressure decrease with ingestion of a soya product (kinako) or fish oil in women with the metabolic syndrome: role of adiponectin and nitric oxide. Br J Nutr. 2012 Oct 28;108(8):1435-42. doi: 10.1017\u002FS0007114511006921. Epub 2012 Feb 8. PubMed PMID: 22313793.\u003C\u002Fspan>, entzündungshemmend wirkt \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"13\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">13\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-13\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"13\">Calder PC. Omega-3 polyunsaturated fatty acids and inflammatory processes:nutrition or pharmacology? Br J Clin Pharmacol. 2013 Mar;75(3):645-62. doi: 10.1111\u002Fj.1365-2125.2012.04374.x. PubMed PMID: 22765297; PubMed Central PMCID:PMC3575932.\u003C\u002Fspan> und Bluttfettwerte wie Triglyzeride senkt. \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"14\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">14\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-14\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"14\">Eslick GD, Howe PR, Smith C, Priest R, Bensoussan A. Benefits of fish oil supplementation in hyperlipidemia: a systematic review and meta-analysis. Int J Cardiol. 2009 Jul 24;136(1):4-16. doi: 10.1016\u002Fj.ijcard.2008.03.092. Epub 2008 Sep 6. Review. PubMed PMID: 18774613.\u003C\u002Fspan>\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"15\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">15\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-15\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"15\">Innes JK, Calder PC. The Differential Effects of Eicosapentaenoic Acid and Docosahexaenoic Acid on Cardiometabolic Risk Factors: A Systematic Review. Int J Mol Sci. 2018 Feb 9;19(2). pii: E532. doi: 10.3390\u002Fijms19020532. Review. PubMed PMID: 29425187; PubMed Central PMCID: PMC5855754.\u003C\u002Fspan> \u003Cp>Alles Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Sind in echten Lebensmitteln wie Fisch noch andere entscheidende Nährstoffe enthalten? Oder waren die Dosierungen in den Supplement-Studien zu niedrig oder die Supplement-Qualität zu niedrig?\u003C\u002Fp> \u003Cp>Diese Unterschiede sind möglicherweise durch die sehr variable Bioverfügbarkeit und problematische Studiendesigns erklärbar.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"16\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">16\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-16\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"16\">Von Schacky C. Omega-3 index and cardiovascular health. Nutrients. 2014 Feb 21;6(2):799-814. doi: 10.3390\u002Fnu6020799. Review. PubMed PMID: 24566438; PubMed Central PMCID: PMC3942733.\u003C\u002Fspan> Neue und bessere Studien werden gerade durchgeführt und sollten bald Klarheit bringen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Abhilfe für diese Probleme könnte der \u003Cstrong>Omega-3 Index\u003C\u002Fstrong> schaffen. Der Omega-3 Index beschreibt den prozentualen Anteil der Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA in den roten Blutkörperchen. Die \u003Cstrong>größte Risikoreduktion für Herz-Kreislauferkrankungen wird bei einem Omega-3 Index von 8-11%\u003C\u002Fstrong> vermutet.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"17\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">17\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-17\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"17\">Harris WS. The omega-3 index as a risk factor for coronary heart disease. Am J Clin Nutr. 2008 Jun;87(6):1997S-2002S. PubMed PMID: 18541601.\u003C\u002Fspan> In der westlichen Welt liegt der Omega-3 Index jedoch meist nur zwischen 4 und 6%. Das größte Risiko durch einen plötzlichen Herztod ist mit einem Omega-3 Index von ≤ 4 % verbunden.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>2.4 Depressionen, Stimmung, Angst, Stress\u003C\u002Fh3>\n\u003Cp>Ob Omega-3 bei Depressionen wirklich hilft, ist nicht ganz klar. Manche Studien zeigen positive Effekte, andere nicht.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Eventuell gibt es anti-depressive Effekte aber nur bei schwereren Depressionen. \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"18\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">18\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-18\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"18\">Martins JG. EPA but not DHA appears to be responsible for the efficacy of omega-3 long chain polyunsaturated fatty acid supplementation in depression: evidence from a meta-analysis of randomized controlled trials. J Am Coll Nutr. 2009 Oct;28(5):525-42. Review. PubMed PMID: 20439549.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Vor allem EPA ist wirksam. Möglicherweise hilft es nur denjenigen Menschen mit Depressionen, die gleichzeitig erhöhten oxidativen Stress haben. \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"19\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">19\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-19\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"19\">Bigornia SJ, Harris WS, Falcón LM, Ordovás JM, Lai CQ, Tucker KL. The Omega-3 Index Is Inversely Associated with Depressive Symptoms among Individuals with Elevated Oxidative Stress Biomarkers. J Nutr. 2016 Apr;146(4):758-66. doi: 10.3945\u002Fjn.115.222562. Epub 2016 Mar 2. PubMed PMID: 26936135; PubMed Central PMCID: PMC4807643.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Als Betroffener scheint es generell kein Fehler zu sein mehr Omega-3 Fettsäuren zuzuführen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Auch bei gesunden Menschen gibt es Hinweise auf psychische Auswirkungen. Möglicherweise führt mehr Omega-3 zu einer leichten Stimmungsaufhellung, weniger Angst und psychischem Stress.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"20\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">20\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-20\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"20\">Fontani G, Corradeschi F, Felici A, Alfatti F, Migliorini S, Lodi L. Cognitive and physiological effects of Omega-3 polyunsaturated fatty acid supplementation in healthy subjects. Eur J Clin Invest. 2005 Nov;35(11):691-9. PubMed PMID: 16269019.\u003C\u002Fspan>\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"21\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">21\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-21\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"21\">Kiecolt-Glaser JK, Belury MA, Andridge R, Malarkey WB, Glaser R. Omega-3 supplementation lowers inflammation and anxiety in medical students: a randomized controlled trial. Brain Behav Immun. 2011 Nov;25(8):1725-34. doi: 10.1016\u002Fj.bbi.2011.07.229. Epub 2011 Jul 19. PubMed PMID: 21784145; PubMed Central PMCID: PMC3191260.\u003C\u002Fspan>\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"22\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">22\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-22\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"22\">Lucas M, Asselin G, Mérette C, Poulin MJ, Dodin S. Ethyl-eicosapentaenoic acid for the treatment of psychological distress and depressive symptoms in middle-aged women: a double-blind, placebo-controlled, randomized clinical trial. Am J Clin Nutr. 2009 Feb;89(2):641-51. doi: 10.3945\u002Fajcn.2008.26749. Epub 2008 Dec 30. PubMed PMID: 19116322.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>2.5 Weitere Wirkungen von Omega-3 Fettsäuren:\u003C\u002Fh3>\n\u003Cul> \u003Cli>\u003Cstrong>In der Schwangerschaft:\u003C\u002Fstrong> bessere Gehirnfunktionen, Koordination und Augenentwicklung des Fötus. Wirkt Frühgeburten entgegen. \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"23\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">23\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-23\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"23\">Swanson D, Block R, Mousa SA. Omega-3 fatty acids EPA and DHA: health benefits throughout life. Adv Nutr. 2012 Jan;3(1):1-7. doi: 10.3945\u002Fan.111.000893. Epub 2012 Jan 5. Review. PubMed PMID: 22332096; PubMed Central PMCID: PMC3262608.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Cstrong>Reduziert ADHS-Sympomte\u003C\u002Fstrong> bei Kindern. \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"24\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">24\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-24\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"24\">Bloch MH, Qawasmi A. Omega-3 fatty acid supplementation for the treatment of children with attention-deficit\u002Fhyperactivity disorder symptomatology: systematic review and meta-analysis. J Am Acad Child Adolesc Psychiatry. 2011 Oct;50(10):991-1000. doi: 10.1016\u002Fj.jaac.2011.06.008. Epub 2011 Aug 12. Review. PubMed PMID: 21961774; PubMed Central PMCID: PMC3625948.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Ch2>3. Das Omega 3: Omega 6-Verhältnis\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>In unserer westlichen Ernährung führen wir viele Omega 6 Fettquellen zu (z.B. fettes Fleisch), aber zu wenig Omega 3 Quellen (fetter Fisch).\u003C\u002Fp> \u003Cp>Weniger als die jeweilige absolute Fettzufuhr ist das relative Verhältnis vom Omega 3 zu Omega 6 hier das Problem. Ideal ist wahrscheinlich ein Verhältnis von 1:3 o.ä., während wir bei unserer normalen westlichen Ernährung eher ein Verhältnis von 1:16 haben.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"25\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">25\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-25\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"25\">Simopoulos AP. The importance of the ratio of omega-6\u002Fomega-3 essential fatty acids. Biomed Pharmacother. 2002 Oct;56(8):365-79. Review. PubMed PMID: 12442909. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>4. Wie viel Omega 3 solltest du zuführen?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cdiv class=\"bg-blue-50 border-l-4 border-blue-500 p-4 my-4\"> \u003Cp>Generell empfehlen wir eine \u003Cstrong>Omega-3 Zufuhr von 600 mg bis 3 g\u003C\u002Fstrong>. Die richtige Dosis hängt von deinem Ziel und den individuellen Gegebenheiten ab. Diese Menge kannst du sowohl über Fisch und Meeresfrüchte als auch über Supplemente aufnehmen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cdiv class=\"bg-red-50 border-l-4 border-red-500 p-4 my-4\" role=\"alert\">\n\u003Cp style=\"text-align: center\">\u003Cstrong>Gute Strategie für alle potenziellen Vorteile von Omega-3 Fettsäuren:\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cstrong>Optimal: Omega-3 Index auf 8-11% anheben.\u003C\u002Fstrong> Die meisten haben einen O3Ix von 4-6%. Wie viel Omega-3 ist dafür notwendig? Berechne es mit dem \u003Ca href=\"\u002Fernaehrung\u002Fwie-viel-omega-3-o3-index-rechner\">Omega-3 Index Rechner\u003C\u002Fa>. \u003Cstrong>Alternativer pauschaler Praxistipp:\u003C\u002Fstrong> Pauschal täglich 1-2 g EPA+DHA supplementieren &amp; 1-2 x pro Woche Omega-3 reichen Fisch essen. Je nach Körpergewicht eher an der unteren oder oberen Grenze orientieren. \u003C\u002Fdiv>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Spezielle Anwendgunsgebiete:\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cul> \u003Cli>\u003Cstrong>In einer extremen Diät:\u003C\u002Fstrong> 1,8-3 g EPA+DHA. In einer harten, intelligenten Diät wie der \u003Ca title=\"PSMF – schnell abnehmen (1): Einführung\" href=\"\u002Fabnehmen\u002Fpsmf-schnellstmoegliche-fettabnahme-1-einfuehrung\">PSMF\u003C\u002Fa> oder \u003Ca title=\"Ebook: Die High Speed Diät\" href=\"\u002Fhigh-speed-diaet\">High Speed Diät\u003C\u002Fa> sind bis zu 3 g Fischöl pro Tag sinnvoll. Du wirkst damit einer Vielzahl von negativen Nebenwirkungen einer Diät (u.a. Depressionen) entgegen.\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Cstrong>Gegen Muskelschmerzen\u002FMuskelkater:\u003C\u002Fstrong> 1,8 &#8211; 3 g EPA+DHA.\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Cstrong>Reduktion von Entzündungen: \u003C\u002Fstrong>1,8-3 g EPA+DHA. Mehr als 2,7 g EPA+DHA vermutlich notwendig für einen anti-entzündlichen Effekt.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"26\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">26\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-26\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"26\">Cleland LG, James MJ, Proudman SM. Fish oil: what the prescriber needs to know. Arthritis Res Ther. 2006;8(1):202. Erratum in: Arthritis Res Ther. 2006;8(4):402. PubMed PMID: 16542466; PubMed Central PMCID: PMC1526555.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Cstrong>Senkungen von Triglyzeriden:\u003C\u002Fstrong> 3-4 g EPA+DHA. Kann Triglyzeride um ca. 30% reduzieren.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"27\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">27\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-27\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"27\">Harris WS, Miller M, Tighe AP, Davidson MH, Schaefer EJ. Omega-3 fatty acidsand coronary heart disease risk: clinical and mechanistic perspectives.Atherosclerosis. 2008 Mar;197(1):12-24. Epub 2007 Dec 26. Review. PubMed PMID: 18160071.\u003C\u002Fspan>\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"28\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">28\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-28\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"28\">Shearer GC, Savinova OV, Harris WS. Fish oil &#8212; how does it reduce plasma triglycerides? Biochim Biophys Acta. 2012 May;1821(5):843-51. doi: 10.1016\u002Fj.bbalip.2011.10.011. Epub 2011 Oct 25. PubMed PMID: 22041134; PubMed Central PMCID: PMC3563284.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Cstrong>Rheumatoide Arthritis:\u003C\u002Fstrong> 2,6 g EPA+DHA.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"29\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">29\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-29\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"29\">Geusens P, Wouters C, Nijs J, Jiang Y, Dequeker J. Long-term effect of omega-3 fatty acid supplementation in active rheumatoid arthritis. A 12-month, double-blind, controlled study. Arthritis Rheum. 1994 Jun;37(6):824-9. PubMed PMID: 8003055.\u003C\u002Fspan>\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"30\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218868\">30\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218868-30\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"30\">MacLean CH, Mojica WA, Morton SC, Pencharz J, Hasenfeld Garland R, Tu W, Newberry SJ, Jungvig LK, Grossman J, Khanna P, Rhodes S, Shekelle P. Effects of omega-3 fatty acids on lipids and glycemic control in type II diabetes and the metabolic syndrome and on inflammatory bowel disease, rheumatoid arthritis, renal disease, systemic lupus erythematosus, and osteoporosis. Evid Rep Technol Assess (Summ). 2004 Mar;(89):1-4. PubMed PMID: 15133890; PubMed Central PMCID: PMC4780987.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Einnahmezeitpunkt:\u003C\u002Fstrong> idealerweise nach einem fetthaltigen Essen. Tägliche Einnahme.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Hinweis: In \u003Cstrong>1 g Fischöl-Supplementen sind standardmäßig 180 mg EPA (18%) und 120 mg (12%) DHA\u003C\u002Fstrong> enthalten. Die Gesamtmenge an reinen Omega-3-Fettsäuren in 1 g Fischöl ist 300 mg. Entscheidend ist die Menge an EPA+DHA. Schau auf das Label und addiere die Angaben.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>5. Welches Omega-3 Supplements kaufen?\u003C\u002Fh2>\n\u003C!-- Snippet not found: Omega-3 --> \u003C\u002Fdiv>\n\u003Ch2>6. Wann solltest du kein Fischöl nehmen?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Wenn du erkrankt bist (z.B. bei einer Erkältung) und dein Immunsystem gegen Eindringlinge kämpft, solltest du kein Fischöl nehmen. Omega 3 wirkt leicht immunsuppressiv d.h. fährt dein Immunsystem leicht herunter. Im Zweifelsfall sprich mit deinem behandelnden Arzt!\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Vorsicht\u003C\u002Fstrong>: Nimmst du blutverdünnende Medikamente, solltest du kein Omega-3 extra supplementieren.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>7. Leinöl\u002F Leinsamen \u002F Chiasamen statt Fischöl auch möglich?\u003C\u002Fh2>\n\u003Cp>Fischöl ist leider nicht durch Leinsamen, Chiasamen und Co. ersetzbar. In diesen Lebensmitteln ist \u003Cstrong>vor allem alpha-Linolensäure (ALA)\u003C\u002Fstrong> enthalten.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Die Umwandlung in EPA und DHA ist gering und ineffizient.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Details dazu hier nachlesen: \u003Ca href=\"\u002Fernaehrung\u002Fwarum-omega-3-aus-leinoel-oder-walnuessen-ala-kein-ersatz-fuer-fischoel-ist\">Warum Omega-3 aus Leinöl oder Walnüssen (ALA) kein Ersatz für Fischöl ist\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Das könnte dich auch interessieren\u003C\u002Fh3>\n\u003Cul> \u003Cli>\u003Ca href=\"\u002Fernaehrung\u002Fwie-viel-omega-3-o3-index-rechner\">Wie viel Omega-3 brauchst du? [+ Omega-3 Index Rechner]\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Ca href=\"\u002Fsuppomat\">Der Supp-O-MAT:\u003C\u002Fa> Schnell &amp; einfach evidenzbasierte Supps finden + individuelle Dosierung.\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Cstrong>Examine.com:\u003C\u002Fstrong> \u003Ca title=\"\" href=\"http:\u002F\u002Fexamine.com\u002Fsupplements\u002FFish+Oil\u002F\" target=\"\" rel=\"noopener noreferrer\">Detailinformationen Fischöl\u002FOmega 3 (englisch)\u003C\u002Fa> &#8211; sehr genaue Analyse vieler Studien.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n","Omega-3 Fettsäuren nimmst du vor allem über Fisch, Meeresfrüchte und Omega-3 Supplements zu dir. Für die meisten positiven Wirkungen, die [&hellip;]","2011-09-09T10:07:01","2025-12-10T10:24:36",[165],93,[167,168],309,140,0,"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fomega3_fischoel.jpg","supplements",null,[174,184,194],{"id":175,"slug":176,"title":177,"excerpt":178,"date":179,"modified":180,"categories":181,"tags":182,"featured_media":169,"featured_image_url":183,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":172,"sources":172},246134,"der-supp-o-mat","Der Supp-O-Mat","Evidenzbasierte Supplemente mit personalisierten Dosis-Empfehlungen. Auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.","2022-06-08T07:33:30","2022-06-08T07:35:14",[165],[167],"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fsupp-o-mat_cover2.jpg",{"id":185,"slug":186,"title":187,"excerpt":188,"date":189,"modified":190,"categories":191,"tags":192,"featured_media":169,"featured_image_url":193,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":172,"sources":172},867,"bcaas","BCAAs &#8211; Sinnvoll? Dosierung, Einnahme &#038; Wirkung [+Tipps]","Mit BCAAs sind drei spezielle Aminosäuren gemeint: Leucin, Isoleucin und Valin. 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Es werden oft sehr teure Mikronährstoffpräparate beworben, die dich gesünder [&hellip;]","2014-06-20T13:11:50","2025-12-09T16:10:30",[165],[167,168],{"count":82,"comments":204},[205,217,229,240,256,267,273,279,285],{"id":206,"author":207,"date":208,"content":209,"replies":210},25449,"Moritz","2013-12-24T15:49:44+00:00","Hi FE-Team,\r\n\r\nIhr schreibt oben bei den Myprotein Omega 3 folgendes:\r\n\r\n\"Dosierung: 2 Kapseln täglich (entspricht 2g Omega 3)\"\r\n\r\nDie Angabe das 2 Kapseln insgesamt 2g Omega 3 entsprechen ist meiner Meinung nach falsch.\r\nZwei Kapseln haben laut Myprotein einen Gehalt von 360mg EPA (18%)und 240mg DHA (12%).\r\nDies bedeutet, dass 2 Kapseln einen Gesamtgehalt von 600mg Omega 3 haben.\r\nMan müsste somit zum Beispiel insgesamt 10 Kapseln einnehmen, um 3g reines Omega 3 Fischöl zu konsumieren.\r\n\r\nFreue mich auf euer Feedback hierzu. Gruß Moritz",[211],{"id":212,"author":213,"date":214,"content":215,"replies":216},25451,"Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) &amp; Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V.","2013-12-24T16:50:24+00:00","Hi Moritz,\ndu hast recht. Es muss \"2 g Fischöl\" heißen. Wurde korrigiert, danke für den Hinweis.",[],{"id":218,"author":219,"date":220,"content":221,"replies":222},27750,"Ich","2014-01-22T18:38:01+00:00","Hallo D. + J.,\r\n\r\nim Artikel fehlt Text. Der Absatz hier hört mitten im Satz auf:\r\n\r\nWie viel Omega 3 genau?\r\n\r\nIn einer harten, intelligenten Diät wie der PSMF oder High Speed Diät sind bis zu 10g Fischöl pro Tag sinnvoll. Das entspricht 1,8g EPA und 1,2 g DHA. Warum? Primär wirken diese",[223],{"id":224,"author":225,"date":226,"content":227,"replies":228},27842,"Dr. med. Dominik Dotzauer","2014-01-23T13:02:15+00:00","Danke!",[],{"id":230,"author":231,"date":232,"content":233,"replies":234},28002,"Veronika","2014-01-25T21:13:03+00:00","Wie sinnvoll sind pflanzliche Omega-3 Kapseln? (Meist auf Leinöl-Basis)",[235],{"id":236,"author":225,"date":237,"content":238,"replies":239},28041,"2014-01-26T15:29:50+00:00","Leinöl - gar nicht sinnvoll. Dann lieber aus Algen gewonnenes Omega 3 mit EPA und DHA- wir wollen EPA und DHA, nicht ALA - siehe oben.",[],{"id":241,"author":242,"date":243,"content":244,"replies":245},48979,"Niklas","2014-08-26T17:23:32+00:00","Könnte man nicht einfach - sagen wir 5g - Leinsamen täglich essen?! Diese hätten 1,28g Omega3-Fettsäuren\r\nOder habe ich einen Denkfehler, bzw wäre das \"nicht so gutes Omega3\" oder so..?",[246],{"id":247,"author":225,"date":248,"content":249,"replies":250},48993,"2014-08-26T19:30:09+00:00","Ja. Ist doch verlinkt: https:\u002F\u002Ffitness-experts.de\u002Fernaehrung\u002Fleinoel-statt-fischoel",[251],{"id":252,"author":242,"date":253,"content":254,"replies":255},48999,"2014-08-26T20:58:58+00:00","Achso Leinöl ist also gleich das Fett von Leinsamen!?!\r\nOke, das hatte ich schon in Erwägung gezogen aufgrund des Namens:D Hätte ich vielleicht direkt hinterfragen sollen, um nich ganz so dumm dazustehen :o\r\nVielen Dank",[],{"id":257,"author":258,"date":259,"content":260,"replies":261},51174,"adipös","2014-09-12T13:27:58+00:00","Ist da was dran das Fischöl evtl Krebs verursachen soll (bes. in Japan) ?",[262],{"id":263,"author":225,"date":264,"content":265,"replies":266},51233,"2014-09-12T23:37:52+00:00","Fang mal hier an zu lesen: http:\u002F\u002Fexamine.com\u002Fblog\u002Ffish-oil-and-your-prostate\u002F",[],{"id":268,"author":269,"date":270,"content":271,"replies":272},51612,"Dennis Baulechner","2017-11-11T10:49:07+00:00","aus Ren-Jay Shei et. al. 2014 (den Ihr nach dem letzten Autor Mickleborough TD angebt, Erstautor ist aber Ren-Jay Shei, so sollte auch zitiert werden).\"This review demonstrates that, at present, we cannot conclude the hypothesis that w3PUFA supplementation is effective and ergogenic, and that the data is inconclusive whether w3PUFA supplementation effectively attenuates the inflammatory and immunomodulatory response to exercise\". Woran macht Ihr eure Aussage fest das es dennoch Positive Effekte hat? Aus euren zitierten Studien kann man das nicht herleiten, sie zweifeln es eher an. Zudem zeigen neuere Studien auch das es keinen Zusammenhang zwichen Herzerkrankungen und der Einnahme von Fischöl gibt. Alles in allem gibt es kaum verlässliche Hinweise das es irgendetwas bringt. Ich supplementiere es zurzeit auch noch, stelle aber immer mehr in Frage ob es sinnvoll ist.",[],{"id":274,"author":275,"date":276,"content":277,"replies":278},51586,"Tolaxor T","2018-01-13T17:16:16+00:00","Hey wieso gibt es noch keinen Eintrag zu vitamin k2?",[],{"id":280,"author":281,"date":282,"content":283,"replies":284},51842,"Ralf","2019-10-16T19:54:39+00:00","Guter Link: https:\u002F\u002Fwww.mayoclinicproceedings.org\u002Farticle\u002FS0025-6196(19)30411-2\u002Fabstract",[],{"id":286,"author":287,"date":288,"content":289,"replies":290},51997,"Line","2020-10-13T21:38:16+00:00","Was sagt ihr zu den empfohlenen Höchstmengen und der Risikopotenziale bei einer Überdosierung? \r\n\r\nhttps:\u002F\u002Fmobil.bfr.bund.de\u002Fcm\u002F343\u002Ffuer_die_anreicherung_von_lebensmitteln_mit_omega_3_fettsaeuren_empfiehlt_das_bfr_die_festsetzung_von_hoechstmengen.pdf",[],1776333131858]