[{"data":1,"prerenderedAt":269},["ShallowReactive",2],{"magazin-current-issue":3,"article-supplements-magnesium":156,"related-supplements-magnesium":173,"comments-magnesium":203},{"issueNumber":4,"ym":5,"issueDate":6,"coverTitle":7,"coverSub":8,"coverDesc":9,"coverImage":10,"previewCoverImage":11,"manifestUrl":12,"previewPdf":13,"previewPages":14,"pageCount":43,"sections":44},1,"2026-04","April 2026","Training, Ernährung und Gesundheit für die zweite Lebenshälfte"," Abnehmen ab 50, Kollagen, Koffein, Schlaf","","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover-leseprobe.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fmanifest.json","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fsf-magazin-2026-04-leseprobe.pdf",[15,16,17,18,19,20,21,22,23,24,25,26,27,28,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42],"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-01.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-02.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-03.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-04.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-05.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-06.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-07.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-08.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-09.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-10.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-11.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-12.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-13.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-14.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-15.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-16.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-17.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-18.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-19.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-20.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-21.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-22.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-23.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-24.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-25.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-26.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-27.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-28.jpg",28,[45,65,83,111,134],{"issueNumber":4,"order":46,"slug":47,"type":48,"label":49,"title":50,"subtitle":9,"articleImage":51,"teaserText":53,"teaserParagraphs":54,"wordCount":62,"gating":63,"firstPage":64},2,"abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat","eingeordnet","Deep Dive","Abnehmen ab 50: Was sich verändert hat — und was jetzt funktioniert",{"src":52,"alt":50},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F02-abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat-hero.jpg","Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.\n\nDie naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.\n\nWarum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht\n\nEine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.\n\nDas Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:\n\nNur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.\n\nDiät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. Der Reiz, den Muskeln brauchen, um nicht abgebaut zu…",[55,56,57,58,59,60,61],"Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.","Die naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.","Warum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht","Eine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.","Das Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:","Nur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.","Diät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. 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Hinzu kommt der spürbare Puls-Kick nach einer grossen Dosis — das fühlt sich nach Belastung an, und von dort ist es gedanklich nur ein kurzer Weg zu \"schadet dem Herzen\".\n\nAuch die Fachlogik klingt zunächst plausibel. Koffein blockiert den Adenosin-Rezeptor und regt das zentrale Nervensystem an. Gleichzeitig hat es eine ausgesprochen variable Halbwertszeit von 1,5 bis 9,5 Stunden (Antonio et al., 2024). Wer langsam metabolisiert, spürt die Wirkung stundenlang — und deutet jedes Herzklopfen als Warnsignal. Nachvollziehbar, aber eben nicht gleichbedeutend mit Schaden.\n\nDehydriert Koffein? Nein — nicht in moderaten Mengen\n\nDer narrative Review von Antonio et al. (2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.\n\nDie zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). Kaffee zählt also zur Flüssigkeitsbilanz, er zieht sie nicht…",[75,76,77,78,79,80,81],"Zwei Vorwürfe in einem Satz: Die Tasse Kaffee entwässere dich und setze deinem Herzen zu. Klingt nach einem Doppelschlag, der Koffein endgültig ins Reich der Sünden verbannt. 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(2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.","Die zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). 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Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).\n\nSkelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.\n\n22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind\n\nNulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.\n\nKollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.\n\nPlacebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.\n\nDie Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein\n\nWas bei allen gleich war:\n\nMaximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht\n\nKein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.\n\nWas bei der Kollagengruppe besser war:\n\nQuerschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)\n\nDie Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.\n\nDer Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen\n\nHier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",[92,93,94,95,96,97,98,99,100,101,102,103,104,105,106,107,108],"Kollagen ist eines der meistverkauften Supplements im Fitnessbereich. Die Versprechen reichen von besserer Haut über gesunde Gelenke bis zu stärkeren Sehnen. Aber was sagt die Forschung wirklich? Eine aktuelle Studie liefert interessante Ergebnisse — und macht gleichzeitig die Grenzen der bisherigen Evidenz deutlich.","Sehnen bestehen fast komplett aus Kollagen","Zum Verständnis: Sehnen sind zu 60–85 % aus Kollagen aufgebaut (Kjaer, 2004). Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).","Skelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.","22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind","Nulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.","Kollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.","Placebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.","Die Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein","Was bei allen gleich war:","Maximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht","Kein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.","Was bei der Kollagengruppe besser war:","Querschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)","Die Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.","Der Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen","Hier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",298,19,{"issueNumber":4,"order":112,"slug":113,"type":85,"label":86,"title":114,"subtitle":9,"articleImage":115,"teaserText":117,"teaserParagraphs":118,"wordCount":132,"gating":63,"firstPage":133},5,"whey-protein-vor-dem-laufen","Whey Protein vor dem Laufen – wie viel verträgt der Magen wirklich?",{"src":116,"alt":114},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F05-whey-protein-vor-dem-laufen-hero.jpg","Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.\n\nAber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.\n\nDas Setup\n\nShaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.\n\n60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:\n\nNiedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge\n\nDa die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.\n\nGI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.\n\nDie Ergebnisse\n\nVier zentrale Befunde:\n\n1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. In beiden Bedingungen stiegen die Symptome zwischen Nüchternzustand und Lauf. Aber der Proteingehalt hatte keinen Einfluss auf die Gesamtsymptomatik (p = 0,85).\n\n2. Der einzige Unterschied: Blähungen. Die MP-Bedingung führte zu stärkerem Blähgefühl während des Laufs (1,23 vs. 0,54 auf der Skala; p = 0,03). Alle anderen Symptome — Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Sodbrennen — unterschieden sich nicht.\n\n3. Kein Unterschied im Blutzucker. Beide Shakes führten 30 Minuten nach dem Trinken zu einem Blutzuckeranstieg, aber es gab keinen Unterschied zwischen den Dosen (p = 0,20). Die Hypothese, dass Protein die Blutzuckerregulation verbessern könnte (Gunnerud et al., 2013), bestätigt sich hier nicht.",[119,120,121,122,123,124,125,126,127,128,129,130,131],"Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.","Aber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.","Das Setup","Shaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. 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Schlaf.\n\nWas Schlaf eigentlich macht\n\nNedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.\n\nUnterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.\n\nIdentisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf\n\nZwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:\n\n8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse\n\nBei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.\n\nHerz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.\n\nHeisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.\n\nUnd dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",[144,145,146,147,148,149,150,151,152,153,154],"Es gibt ein Werkzeug für Gewicht, Herz und Kopf, das nichts kostet, keine Nebenwirkungen hat und in fast jeder Studie besser abschneidet als das, was man dafür kaufen kann. Schlaf.","Was Schlaf eigentlich macht","Nedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.","Unterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.","Identisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf","Zwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:","8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse","Bei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.","Herz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.","Heisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.","Und dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",25,{"id":157,"slug":158,"title":159,"content":160,"excerpt":161,"date":162,"modified":163,"categories":164,"tags":166,"featured_media":169,"featured_image_url":170,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":172,"sources":172},218903,"magnesium","Magnesium &#8211; Wirkung, Studien, Einnahme","\u003Ch2>Wie viel Magnesium brauchst du?\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Die empfohlene Magnesiumzufuhr der DGE liegt bei ca. 300-400 mg \u002F Tag.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218903\">1\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218903-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">https:\u002F\u002Fwww.dge.de\u002Fwissenschaft\u002Freferenzwerte\u002Fmagnesium \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.dge.de\u002Fwissenschaft\u002Freferenzwerte\u002Fmagnesium\u002F\">Link\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fspan> Ca. 1\u002F3 der Bevölkerung erreicht diesen Wert nicht.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Ob man als Sportler einen höheren Bedarf an Magnesium hat, ist spekulativ, kann aber vermutet werden.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Welche Lebensmittel enthalten viel Magnesium?\u003C\u002Fh2> \u003Cul> \u003Cli>Grünes Gemüse (sehr viel),\u003C\u002Fli> \u003Cli>Nüsse, Samen und Vollkornprodukte (viel),\u003C\u002Fli> \u003Cli>Hülsenfrüchte, Früchte, Fleisch und Fisch (mittel),\u003C\u002Fli> \u003Cli>Milchprodukte (wenig).\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218903\">2\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218903-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\">Jahnen-Dechent W, Ketteler M. Magnesium basics. Clin Kidney J. 2012 Feb;5(Suppl 1):i3-i14. doi: 10.1093\u002Fndtplus\u002Fsfr163. PubMed PMID: 26069819; PubMed Central PMCID: PMC4455825.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003C\u002Ful> \u003Cp>Schau in unserer \u003Ca href=\"\u002Flisten\u002Fmagnesium-lebensmittel\">Liste magnesiumreicher Lebensmittel\u003C\u002Fa> für mehr Details.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Von dem Magnesium in deiner Ernährung nimmst du ca. 20-30% auf.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218903\">3\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218903-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">Siener R, Hesse A. Influence of a mixed and a vegetarian diet on urinary magnesium excretion and concentration. Br J Nutr. 1995 May;73(5):783-90. PubMed PMID: 7626596. \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F7626596\">Link\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fspan> Aus grünem Blattgemüse werden sogar 40-60% resorbiert.\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"4\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218903\">4\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218903-4\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"4\">Schwartz R, Spencer H, Welsh JJ. Magnesium absorption in human subjects fromleafy vegetables, intrinsically labeled with stable 26Mg. Am J Clin Nutr. 1984Apr;39(4):571-6. PubMed PMID: 6711467. \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F6711467\">Link\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Ch2>Was ist die beste Form von Magnesium-Supplementen?\u003C\u002Fh2> \u003Cstrong>Magnesiumcitrat\u003C\u002Fstrong> und \u003Cstrong>Aspartatformen\u003C\u002Fstrong> haben die höchste Bioverfügbarkeit. Im Gegensatz zu \u003Cstrong>Magnesiumoxid\u003C\u002Fstrong>, was du z.B. in den Brausetabletten der Discounter findest. \u003Cblockquote>Die Bioverfügbarkeit gibt an, in welchem Umfang der Stoff aufgenommen (resorbiert) wird und am Wirkort (Blutkreislauf) zur Verfügung steht.\u003C\u002Fblockquote> \u003Cp>Magnesiumoxid wird von den Herstellern gerne verwendet, da man relativ viel Magnesium in kleine Tabletten pressen kann und es sehr billig ist. Magnesiumoxid wird größtenteils wieder ausgeschieden und wird deswegen in der Medizin auch als Abführmittel verwendet.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Für die Wahl des richtigen Magnesium-Supplements musst du auf den Verpackungen nach &#8222;elementarem Magnesium&#8220; schauen. Das ist die Menge an reinem Magnesium unabhängig von der genauen Form. Im Anschluss sagt dir die jeweilige Bioverfügbakeiten, wie viel davon in deinem Blut ankommen wird.\u003C\u002Fp>\n\u003Ch3>Bioverfügbarkeit von Magnesiumformen:\u003C\u002Fh3> \u003Cul> \u003Cli>Magnesiumoxid: 4-5%\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"5\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218903\">5\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218903-5\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"5\">Firoz M, Graber M. Bioavailability of US commercial magnesium preparations. Magnes Res. 2001 Dec;14(4):257-62. PubMed PMID: 11794633. \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F11794633\">Link\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli>Magnesiumcitrat: 25-30%\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"6\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218903\">6\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218903-6\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"6\">Lindberg JS, Zobitz MM, Poindexter JR, Pak CY. Magnesium bioavailability from magnesium citrate and magnesium oxide. J Am Coll Nutr. 1990 Feb;9(1):48-55. PubMed PMID: 2407766 \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F2407766\">Link\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fspan>\u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"7\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218903\">7\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218903-7\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"7\">Walker AF, Marakis G, Christie S, Byng M. Mg citrate found more bioavailable than other Mg preparations in a randomised, double-blind study. Magnes Res. 2003 Sep;16(3):183-91. PubMed PMID: 14596323. \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F14596323\">Link\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fli> \u003Cli>Magnesium L-Aspartat: Bioverfügbarkeit höher als Mg-Oxid, geringer als Mg-Citrat\u003C\u002Fli> \u003Cli>Magnesium Monoaspartat: 40% \u003Csup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop\" data-mfn=\"8\" data-mfn-post-scope=\"00000000000006170000000000000000_218903\">8\u003C\u002Fsup>\u003Cspan id=\"mfn-content-00000000000006170000000000000000_218903-8\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"8\">Ranade VV, Somberg JC. Bioavailability and pharmacokinetics of magnesium after administration of magnesium salts to humans. Am J Ther. 2001 Sep-Oct;8(5):345-57. Review. PubMed PMID: 11550076 \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Fwww.ncbi.nlm.nih.gov\u002Fpubmed\u002F11550076\">Link\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli>\u003C\u002Fp> \u003Cli>Magnesium Orotate: Keine Daten vorhanden zum aktuellen Zeitpunkt.\u003C\u002Fli> \u003C\u002Ful> \u003Cp>Aus Sicht der Bioverfügbarkeit greifst du daher am besten zu Magnesium in Form von Citrat, Monoaspartat oder auch L-Aspartat.\u003C\u002Fp> \u003Cdiv class=\"not-prose my-8\"> \u003Cdiv class=\"bg-white rounded-lg border border-gray-200 shadow-sm overflow-hidden\"> \u003C!-- Header --> \u003Cdiv class=\"px-5 py-3 border-b border-gray-200 bg-gray-50\"> \u003Cspan class=\"font-semibold text-gray-900\">Magnesium: Kaufempfehlungen\u003C\u002Fspan> \u003C\u002Fdiv> \u003C!-- Products --> \u003Cdiv class=\"divide-y divide-gray-100\"> \u003C!-- Section: Tabletten --> \u003Cdiv class=\"px-4 py-3 bg-gray-50\u002F50\"> \u003Cspan class=\"text-sm font-semibold text-gray-700\">Tabletten\u003C\u002Fspan> \u003C\u002Fdiv> \u003C!-- Product 1: Magnesiumoxid --> \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Famzn.to\u002F2RtduEM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" class=\"flex items-center gap-4 p-4 hover:bg-gray-50 transition-colors group\"> \u003Cdiv class=\"shrink-0 w-20 h-20 bg-white rounded-lg border border-gray-100 flex items-center justify-center p-2\"> \u003Cdiv class=\"text-2xl font-bold text-gray-300\">Mg\u003C\u002Fdiv> \u003C\u002Fdiv> \u003Cdiv class=\"min-w-0 flex-1\"> \u003Cdiv class=\"font-semibold text-gray-900 group-hover:text-blue-600 transition-colors\"> Magnesium 400 mg (Magnesiumoxid) \u003C\u002Fdiv> \u003Cp class=\"text-gray-600 text-sm mt-0.5\">365 x 400 mg elementares Magnesium.\u003C\u002Fp> \u003C\u002Fdiv> \u003Csvg xmlns=\"http:\u002F\u002Fwww.w3.org\u002F2000\u002Fsvg\" viewBox=\"0 0 512 512\" fill=\"currentColor\" width=\"1em\" height=\"1em\" class=\"inline-block text-gray-300 group-hover:text-blue-500 shrink-0 text-sm\" style=\"vertical-align: -0.125em\">\u003Cpath fill=\"currentColor\" d=\"M352 0c-12.9 0-24.6 7.8-29.6 19.8s-2.2 25.7 6.9 34.9L370.7 96L201.4 265.4c-12.5 12.5-12.5 32.8 0 45.3s32.8 12.5 45.3 0L416 141.3l41.4 41.4c9.2 9.2 22.9 11.9 34.9 6.9s19.8-16.6 19.8-29.6V32c0-17.7-14.3-32-32-32zM80 32C35.8 32 0 67.8 0 112v320c0 44.2 35.8 80 80 80h320c44.2 0 80-35.8 80-80V320c0-17.7-14.3-32-32-32s-32 14.3-32 32v112c0 8.8-7.2 16-16 16H80c-8.8 0-16-7.2-16-16V112c0-8.8 7.2-16 16-16h112c17.7 0 32-14.3 32-32s-14.3-32-32-32z\"\u002F>\u003C\u002Fsvg> \u003C\u002Fa> \u003C!-- Section: Pulver --> \u003Cdiv class=\"px-4 py-3 bg-gray-50\u002F50\"> \u003Cspan class=\"text-sm font-semibold text-gray-700\">Pulverform\u003C\u002Fspan> \u003C\u002Fdiv> \u003C!-- Product 2: Pulver --> \u003Ca href=\"http:\u002F\u002Famzn.to\u002F2BVGOKG\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" class=\"flex items-center gap-4 p-4 hover:bg-gray-50 transition-colors group bg-green-50\u002F30\"> \u003Cdiv class=\"shrink-0 w-20 h-20 bg-white rounded-lg border border-gray-100 flex items-center justify-center p-2\"> \u003Cimg decoding=\"async\" class=\"max-w-full max-h-full object-contain\" src=\"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fraab-magnesiumcitrat.jpg\" alt=\"Raab Vitalfood Magnesium Citrat Pulver\" loading=\"lazy\" \u002F> \u003C\u002Fdiv> \u003Cdiv class=\"min-w-0 flex-1\"> \u003Cspan class=\"inline-block text-xs font-semibold text-green-700 bg-green-100 px-2 py-0.5 rounded mb-1\">Vegan\u003C\u002Fspan> \u003Cdiv class=\"font-semibold text-gray-900 group-hover:text-blue-600 transition-colors\"> Magnesium-Citrat Pulver 200 g \u003C\u002Fdiv> \u003Cp class=\"text-gray-600 text-sm mt-0.5\">Entspricht 1000 x 200 mg elementarem Magnesium – einfach in Wasser auflösen.\u003C\u002Fp> \u003C\u002Fdiv> \u003Csvg xmlns=\"http:\u002F\u002Fwww.w3.org\u002F2000\u002Fsvg\" viewBox=\"0 0 512 512\" fill=\"currentColor\" width=\"1em\" height=\"1em\" class=\"inline-block text-gray-300 group-hover:text-blue-500 shrink-0 text-sm\" style=\"vertical-align: -0.125em\">\u003Cpath fill=\"currentColor\" d=\"M352 0c-12.9 0-24.6 7.8-29.6 19.8s-2.2 25.7 6.9 34.9L370.7 96L201.4 265.4c-12.5 12.5-12.5 32.8 0 45.3s32.8 12.5 45.3 0L416 141.3l41.4 41.4c9.2 9.2 22.9 11.9 34.9 6.9s19.8-16.6 19.8-29.6V32c0-17.7-14.3-32-32-32zM80 32C35.8 32 0 67.8 0 112v320c0 44.2 35.8 80 80 80h320c44.2 0 80-35.8 80-80V320c0-17.7-14.3-32-32-32s-32 14.3-32 32v112c0 8.8-7.2 16-16 16H80c-8.8 0-16-7.2-16-16V112c0-8.8 7.2-16 16-16h112c17.7 0 32-14.3 32-32s-14.3-32-32-32z\"\u002F>\u003C\u002Fsvg> \u003C\u002Fa> \u003C\u002Fdiv> \u003C!-- Tipp --> \u003Cdiv class=\"px-4 py-3 bg-amber-50\u002F50 border-t border-amber-100\"> \u003Cp class=\"text-amber-700 text-sm\">\u003Csvg xmlns=\"http:\u002F\u002Fwww.w3.org\u002F2000\u002Fsvg\" viewBox=\"0 0 512 512\" fill=\"currentColor\" width=\"1em\" height=\"1em\" class=\"inline-block mr-1\" style=\"vertical-align: -0.125em\">\u003Cpath fill=\"currentColor\" d=\"M256 512a256 256 0 1 0 0-512a256 256 0 1 0 0 512m-40-176h24v-64h-24c-13.3 0-24-10.7-24-24s10.7-24 24-24h48c13.3 0 24 10.7 24 24v88h8c13.3 0 24 10.7 24 24s-10.7 24-24 24h-80c-13.3 0-24-10.7-24-24s10.7-24 24-24m40-208a32 32 0 1 1 0 64a32 32 0 1 1 0-64\"\u002F>\u003C\u002Fsvg> Falls du andere Produkte kaufst, achte darauf, dass die Hersteller oft die Menge pro Tagesration angeben, für die du dann 2-3 Tabletten benötigst. So werden aus 180 Kapseln schnell mal nur 60 oder 90 Rationen.\u003C\u002Fp> \u003C\u002Fdiv> \u003C\u002Fdiv>\n\u003C\u002Fdiv> \u003Ch3>Weitere hilfreiche Artikel:\u003C\u002Fh3> \u003Cul> \u003Cli>\u003Ca href=\"\u002Fsuppomat\">Der Supp-O-MAT:\u003C\u002Fa> Schnell &amp; einfach evidenzbasierte Supps finden + individuelle Dosierung.\u003C\u002Fli> \u003C\u002Ful>","Wie viel Magnesium brauchst du? Die empfohlene Magnesiumzufuhr der DGE liegt bei ca. 300-400 mg \u002F Tag. Ca. 1\u002F3 der [&hellip;]","2011-09-10T00:03:06","2025-12-09T16:11:15",[165],93,[167,168],309,140,0,"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fmagnesium.jpg","supplements",null,[174,184,194],{"id":175,"slug":176,"title":177,"excerpt":178,"date":179,"modified":180,"categories":181,"tags":182,"featured_media":169,"featured_image_url":183,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":172,"sources":172},246134,"der-supp-o-mat","Der Supp-O-Mat","Evidenzbasierte Supplemente mit personalisierten Dosis-Empfehlungen. Auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.","2022-06-08T07:33:30","2022-06-08T07:35:14",[165],[167],"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fsupp-o-mat_cover2.jpg",{"id":185,"slug":186,"title":187,"excerpt":188,"date":189,"modified":190,"categories":191,"tags":192,"featured_media":169,"featured_image_url":193,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":171,"seo_description":172,"sources":172},867,"bcaas","BCAAs &#8211; Sinnvoll? Dosierung, Einnahme &#038; Wirkung [+Tipps]","Mit BCAAs sind drei spezielle Aminosäuren gemeint: Leucin, Isoleucin und Valin. 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Es werden oft sehr teure Mikronährstoffpräparate beworben, die dich gesünder [&hellip;]","2014-06-20T13:11:50","2025-12-09T16:10:30",[165],[167,168],{"count":204,"comments":205},11,[206,218,229,240,251,257,263],{"id":207,"author":208,"date":209,"content":210,"replies":211},26096,"Kevin","2014-01-01T20:09:41+00:00","Moin, ich wollte mal fragen was die Höchstgrenze für die tägliche Magnesiumzufuhr ist und ab wie viel mg keine verbesserten Effekte auf den Körper zu erwarten ist?\r\n\r\nGruß \r\nKevin",[212],{"id":213,"author":214,"date":215,"content":216,"replies":217},44251,"Dr. med. Dominik Dotzauer","2014-07-14T21:41:23+00:00","Es kommt auf vieles an. Ist aber auch selbstlimitierend, weil es bei zu großen Dosen zu Durchfall führt. Einfach an unsere Vorgaben halten und dann hoch\u002Frunterfahren je nach Reaktion.",[],{"id":219,"author":220,"date":221,"content":222,"replies":223},45296,"Michael","2014-07-25T23:21:01+00:00","War heute einkaufen, habe mir dank diesem Artikel gemerkt \"kein Magnesiumoxid\". Leider habe ich dann zuhause festgestellt, dass das was ich gekauft habe aber auch keines von \"den Guten\" ist. Gekauft habe ich ein Produkt mit hauptsächlich Magnesiumcarbonat. Nach ein wenig Recherche komme ich zum Schluss, dass dieses ebenso schlecht aufgenommen wird wie Magnesiumoxid. Was mache ich nun mit den 300 Tabletten? Weg schmeissen? Oder trotzdem nehmen, weil es doch noch \"besser als nichts\" ist?",[224],{"id":225,"author":214,"date":226,"content":227,"replies":228},45311,"2014-07-26T08:37:37+00:00","Einfach nehmen. Sofern du Durchfall bekommst bzw. der Stuhl sehr weich wird > Dosis reduzieren. Kannst es einfach in Kombination mit einem \"guten\" Magnesiumpräparat verbrauchen.",[],{"id":230,"author":231,"date":232,"content":233,"replies":234},46002,"Ulrike","2014-08-04T16:55:40+00:00","Mir wurde wiederholt berichtet, dass Magnesium in Verbindung mit Calzium wirkungslos ist  (was auch für Flur in Verbindung mit Jod gelten soll), bzw. nicht aufgenommen werden kann. So z. B. in Mineralwasser oder Discounterpräparaten. Stimmt das?",[235],{"id":236,"author":214,"date":237,"content":238,"replies":239},46008,"2014-08-04T17:13:37+00:00","Wirkungslos ist viel zu stark. Wenn du große Mengen gleichzeitig nimmst wird ein kleiner Teil von der Gesamtmenge nicht aufgenommen. Relevant ist das aber eigentlich nur wenn du große Mengen Kalzium zu dir nimmst. Wie so oft erzählen die Leute einfach nur was sie gehört haben - immer nach Primärliteratur schauen oder auf Seiten wie Examine. \n\nSiehe bei Examine:\nSuperloading zinc by taking up to 100mg zinc a day is confirmed to be safe in the short term (2-4 months), but because this dose is higher than the 40mg Tolerable Upper Limit (TUL) of zinc, prolonged superloading is not advised. Zinc’s intestinal uptake is hindered by other minerals, including Calcium, Magnesium, and iron, since they all use the same transporter. If the transporter’s uptake limit (800mg) is exceeding between these four minerals, absorption rates will fall. Taking less than 800mg of these four minerals at the same time is fine.\nhttp:\u002F\u002Fexamine.com\u002Fsupplements\u002FZinc\u002F",[],{"id":241,"author":242,"date":243,"content":244,"replies":245},49000,"Niklas","2014-08-26T21:02:10+00:00","Da es in den Kommentaren noch nicht aufgetaucht ist, frag ich mal danach..\r\nWie lang vor dem Schlafen gehen sollte man Magnesium ca. einnehmen?",[246],{"id":247,"author":214,"date":248,"content":249,"replies":250},49003,"2014-08-26T21:28:14+00:00","Einfach einnehmen wann es abends passt. 20-30 Minuten vor dem einschlafen bzw. kurz vorm zu Bett gehen ist optimal.",[],{"id":252,"author":253,"date":254,"content":255,"replies":256},49112,"q.s.","2014-08-27T16:08:22+00:00","Ich nehme jeden Abend 3,5g Magnesiumcitrat, habe aber trotzdem nachts oft Wadenkrämpfe. Wie kann ich die Wadenkrämpfe los werden?",[],{"id":258,"author":259,"date":260,"content":261,"replies":262},51652,"Sebastian","2017-07-29T17:46:22+00:00","Wie sieht es mit der Bioverfügbarkeit von Magnesiumcarbonat aus?",[],{"id":264,"author":265,"date":266,"content":267,"replies":268},51587,"Natalie ","2018-02-07T10:03:19+00:00","Hey! \nErstmal super Artikel, wie immer :). Eine Frage stellt sich mir aber. Die DGE empfiehlt 300-400mg Magnesium pro Tag, aber es wird (bis auf grünes Blattgemüse) nur 20-30% des Nahrungsmagnesiums im Darm aufgenommen. Muss man deswegen täglich ca. 3x so viel Magnesium aus der Nahrung aufnehmen um den benötigten Bedarf zu decken ?",[],1776333131768]