[{"data":1,"prerenderedAt":242},["ShallowReactive",2],{"magazin-current-issue":3,"article-abnehmen-schnell-abnehmen":156,"related-abnehmen-schnell-abnehmen":172,"comments-schnell-abnehmen":205},{"issueNumber":4,"ym":5,"issueDate":6,"coverTitle":7,"coverSub":8,"coverDesc":9,"coverImage":10,"previewCoverImage":11,"manifestUrl":12,"previewPdf":13,"previewPages":14,"pageCount":43,"sections":44},1,"2026-04","April 2026","Training, Ernährung und Gesundheit für die zweite Lebenshälfte"," Abnehmen ab 50, Kollagen, Koffein, Schlaf","","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover-leseprobe.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fmanifest.json","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fsf-magazin-2026-04-leseprobe.pdf",[15,16,17,18,19,20,21,22,23,24,25,26,27,28,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42],"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-01.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-02.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-03.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-04.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-05.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-06.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-07.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-08.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-09.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-10.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-11.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-12.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-13.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-14.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-15.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-16.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-17.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-18.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-19.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-20.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-21.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-22.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-23.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-24.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-25.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-26.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-27.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-28.jpg",28,[45,65,83,111,134],{"issueNumber":4,"order":46,"slug":47,"type":48,"label":49,"title":50,"subtitle":9,"articleImage":51,"teaserText":53,"teaserParagraphs":54,"wordCount":62,"gating":63,"firstPage":64},2,"abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat","eingeordnet","Deep Dive","Abnehmen ab 50: Was sich verändert hat — und was jetzt funktioniert",{"src":52,"alt":50},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F02-abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat-hero.jpg","Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.\n\nDie naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.\n\nWarum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht\n\nEine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.\n\nDas Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:\n\nNur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.\n\nDiät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. Der Reiz, den Muskeln brauchen, um nicht abgebaut zu…",[55,56,57,58,59,60,61],"Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.","Die naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.","Warum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht","Eine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.","Das Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:","Nur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.","Diät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. Der Reiz, den Muskeln brauchen, um nicht abgebaut zu…",300,"members",4,{"issueNumber":4,"order":66,"slug":67,"type":68,"label":69,"title":70,"subtitle":9,"articleImage":71,"teaserText":73,"teaserParagraphs":74,"wordCount":62,"gating":63,"firstPage":82},3,"stimmt-das-koffein-dehydriert-herz","stimmt_das","Stimmt das?","Koffein: Dehydriert und schadet dem Herzen?",{"src":72,"alt":70},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F03-stimmt-das-koffein-dehydriert-herz-hero.jpg","Zwei Vorwürfe in einem Satz: Die Tasse Kaffee entwässere dich und setze deinem Herzen zu. Klingt nach einem Doppelschlag, der Koffein endgültig ins Reich der Sünden verbannt. Nur — die Datenlage sagt etwas anderes.\n\nWarum die Behauptung sich so hartnäckig hält\n\nKoffein ist pharmakologisch aktiv, und wer einmal nach drei doppelten Espressi auf der Toilette stand, hält die diuretische Wirkung für ausgemacht. Hinzu kommt der spürbare Puls-Kick nach einer grossen Dosis — das fühlt sich nach Belastung an, und von dort ist es gedanklich nur ein kurzer Weg zu \"schadet dem Herzen\".\n\nAuch die Fachlogik klingt zunächst plausibel. Koffein blockiert den Adenosin-Rezeptor und regt das zentrale Nervensystem an. Gleichzeitig hat es eine ausgesprochen variable Halbwertszeit von 1,5 bis 9,5 Stunden (Antonio et al., 2024). Wer langsam metabolisiert, spürt die Wirkung stundenlang — und deutet jedes Herzklopfen als Warnsignal. Nachvollziehbar, aber eben nicht gleichbedeutend mit Schaden.\n\nDehydriert Koffein? Nein — nicht in moderaten Mengen\n\nDer narrative Review von Antonio et al. (2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.\n\nDie zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). Kaffee zählt also zur Flüssigkeitsbilanz, er zieht sie nicht…",[75,76,77,78,79,80,81],"Zwei Vorwürfe in einem Satz: Die Tasse Kaffee entwässere dich und setze deinem Herzen zu. Klingt nach einem Doppelschlag, der Koffein endgültig ins Reich der Sünden verbannt. Nur — die Datenlage sagt etwas anderes.","Warum die Behauptung sich so hartnäckig hält","Koffein ist pharmakologisch aktiv, und wer einmal nach drei doppelten Espressi auf der Toilette stand, hält die diuretische Wirkung für ausgemacht. Hinzu kommt der spürbare Puls-Kick nach einer grossen Dosis — das fühlt sich nach Belastung an, und von dort ist es gedanklich nur ein kurzer Weg zu \"schadet dem Herzen\".","Auch die Fachlogik klingt zunächst plausibel. Koffein blockiert den Adenosin-Rezeptor und regt das zentrale Nervensystem an. Gleichzeitig hat es eine ausgesprochen variable Halbwertszeit von 1,5 bis 9,5 Stunden (Antonio et al., 2024). Wer langsam metabolisiert, spürt die Wirkung stundenlang — und deutet jedes Herzklopfen als Warnsignal. Nachvollziehbar, aber eben nicht gleichbedeutend mit Schaden.","Dehydriert Koffein? Nein — nicht in moderaten Mengen","Der narrative Review von Antonio et al. (2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.","Die zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). Kaffee zählt also zur Flüssigkeitsbilanz, er zieht sie nicht…",15,{"issueNumber":4,"order":64,"slug":84,"type":85,"label":86,"title":87,"subtitle":9,"articleImage":88,"teaserText":90,"teaserParagraphs":91,"wordCount":109,"gating":63,"firstPage":110},"kollagen-fuer-die-sehnen","zweites_thema","Studie im Blick","Kollagen für die Sehnen: Was bringt es wirklich beim Krafttraining?",{"src":89,"alt":87},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F04-kollagen-fuer-die-sehnen-hero.jpg","Kollagen ist eines der meistverkauften Supplements im Fitnessbereich. Die Versprechen reichen von besserer Haut über gesunde Gelenke bis zu stärkeren Sehnen. Aber was sagt die Forschung wirklich? Eine aktuelle Studie liefert interessante Ergebnisse — und macht gleichzeitig die Grenzen der bisherigen Evidenz deutlich.\n\nSehnen bestehen fast komplett aus Kollagen\n\nZum Verständnis: Sehnen sind zu 60–85 % aus Kollagen aufgebaut (Kjaer, 2004). Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).\n\nSkelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.\n\n22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind\n\nNulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.\n\nKollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.\n\nPlacebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.\n\nDie Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein\n\nWas bei allen gleich war:\n\nMaximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht\n\nKein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.\n\nWas bei der Kollagengruppe besser war:\n\nQuerschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)\n\nDie Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.\n\nDer Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen\n\nHier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",[92,93,94,95,96,97,98,99,100,101,102,103,104,105,106,107,108],"Kollagen ist eines der meistverkauften Supplements im Fitnessbereich. Die Versprechen reichen von besserer Haut über gesunde Gelenke bis zu stärkeren Sehnen. Aber was sagt die Forschung wirklich? Eine aktuelle Studie liefert interessante Ergebnisse — und macht gleichzeitig die Grenzen der bisherigen Evidenz deutlich.","Sehnen bestehen fast komplett aus Kollagen","Zum Verständnis: Sehnen sind zu 60–85 % aus Kollagen aufgebaut (Kjaer, 2004). Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).","Skelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.","22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind","Nulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.","Kollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.","Placebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.","Die Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein","Was bei allen gleich war:","Maximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht","Kein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.","Was bei der Kollagengruppe besser war:","Querschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)","Die Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.","Der Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen","Hier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",298,19,{"issueNumber":4,"order":112,"slug":113,"type":85,"label":86,"title":114,"subtitle":9,"articleImage":115,"teaserText":117,"teaserParagraphs":118,"wordCount":132,"gating":63,"firstPage":133},5,"whey-protein-vor-dem-laufen","Whey Protein vor dem Laufen – wie viel verträgt der Magen wirklich?",{"src":116,"alt":114},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F05-whey-protein-vor-dem-laufen-hero.jpg","Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.\n\nAber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.\n\nDas Setup\n\nShaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.\n\n60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:\n\nNiedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge\n\nDa die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.\n\nGI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.\n\nDie Ergebnisse\n\nVier zentrale Befunde:\n\n1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. In beiden Bedingungen stiegen die Symptome zwischen Nüchternzustand und Lauf. Aber der Proteingehalt hatte keinen Einfluss auf die Gesamtsymptomatik (p = 0,85).\n\n2. Der einzige Unterschied: Blähungen. Die MP-Bedingung führte zu stärkerem Blähgefühl während des Laufs (1,23 vs. 0,54 auf der Skala; p = 0,03). Alle anderen Symptome — Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Sodbrennen — unterschieden sich nicht.\n\n3. Kein Unterschied im Blutzucker. Beide Shakes führten 30 Minuten nach dem Trinken zu einem Blutzuckeranstieg, aber es gab keinen Unterschied zwischen den Dosen (p = 0,20). Die Hypothese, dass Protein die Blutzuckerregulation verbessern könnte (Gunnerud et al., 2013), bestätigt sich hier nicht.",[119,120,121,122,123,124,125,126,127,128,129,130,131],"Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.","Aber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.","Das Setup","Shaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.","60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:","Niedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge","Da die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.","GI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.","Die Ergebnisse","Vier zentrale Befunde:","1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. In beiden Bedingungen stiegen die Symptome zwischen Nüchternzustand und Lauf. Aber der Proteingehalt hatte keinen Einfluss auf die Gesamtsymptomatik (p = 0,85).","2. Der einzige Unterschied: Blähungen. Die MP-Bedingung führte zu stärkerem Blähgefühl während des Laufs (1,23 vs. 0,54 auf der Skala; p = 0,03). Alle anderen Symptome — Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Sodbrennen — unterschieden sich nicht.","3. Kein Unterschied im Blutzucker. Beide Shakes führten 30 Minuten nach dem Trinken zu einem Blutzuckeranstieg, aber es gab keinen Unterschied zwischen den Dosen (p = 0,20). Die Hypothese, dass Protein die Blutzuckerregulation verbessern könnte (Gunnerud et al., 2013), bestätigt sich hier nicht.",299,22,{"issueNumber":4,"order":135,"slug":136,"type":137,"label":138,"title":139,"subtitle":9,"articleImage":140,"teaserText":142,"teaserParagraphs":143,"wordCount":62,"gating":63,"firstPage":155},6,"schlaf-das-staerkste-werkzeug-das-du-nicht-kaufen-kannst","archiv","Habit des Monats","Schlaf — das stärkste Werkzeug, das du nicht kaufen kannst",{"src":141,"alt":139},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F06-schlaf-das-staerkste-werkzeug-das-du-nicht-kaufen-kannst-hero.jpg","Es gibt ein Werkzeug für Gewicht, Herz und Kopf, das nichts kostet, keine Nebenwirkungen hat und in fast jeder Studie besser abschneidet als das, was man dafür kaufen kann. Schlaf.\n\nWas Schlaf eigentlich macht\n\nNedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.\n\nUnterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.\n\nIdentisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf\n\nZwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:\n\n8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse\n\nBei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.\n\nHerz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.\n\nHeisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.\n\nUnd dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",[144,145,146,147,148,149,150,151,152,153,154],"Es gibt ein Werkzeug für Gewicht, Herz und Kopf, das nichts kostet, keine Nebenwirkungen hat und in fast jeder Studie besser abschneidet als das, was man dafür kaufen kann. Schlaf.","Was Schlaf eigentlich macht","Nedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.","Unterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.","Identisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf","Zwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:","8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse","Bei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.","Herz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.","Heisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.","Und dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",25,{"id":157,"slug":158,"title":159,"content":160,"excerpt":161,"date":162,"modified":163,"categories":164,"tags":165,"featured_media":168,"featured_image_url":169,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":170,"seo_description":171,"sources":171},239394,"schnell-abnehmen","Warum schnelles Abnehmen NICHT schlecht ist (Jojo-Effekt, Stoffwechsel &amp; Langfristigkeit)","\u003Cp>Die breite Bevölkerung ist sicher: \u003Cstrong>Schnelles Abnehmen ist schlecht. \u003C\u002Fstrong>Schließlich führe das unweigerlich zum \u003Cstrong>Jojo-Effekt\u003C\u002Fstrong> und einem \u003Cstrong>eingeschlafenen Stoffwechsel\u003C\u002Fstrong>. Langfristig nähme man damit sowie nicht ab.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Wenn du dich in Abnehm-Gruppen oder Foren bewegst, wirst du ebenso immer wieder auf das weit verbreitete Mantra stoßen: \u003Cstrong>&#8222;Langsam ist besser\u003C\u002Fstrong>.\u003Cstrong>&#8220; \u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Auch viele professionelle Trainer oder Ernährungs-&#8222;Coaches&#8220; halten mit ihrer \u003Cstrong>Meinung\u003C\u002Fstrong> nicht hinterm Berg: Langsames Abnehmen sei der beste Weg, das eigene Fett dauerhaft loszuwerden.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Intuitiv macht dieser Gedanke für uns ja auch sehr viel Sinn, denn: Vieles, was gut und von Dauer ist, müssen wir uns langsam und stetig erarbeiten.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Aber: Ist das nicht eher nur ein diffuses Gefühl links unterhalb der Magengrube? Gibt es überhaupt Belege für diese Behauptung? Tatsächlich zeigen Studien regelmäßig in eine ganz andere Richtung.\u003C\u002Fp> \u003Ch3>1. Schnell abnehmen: Sogar besser für langfristige Abnahme?\u003C\u002Fh3> \u003Cp>Schaut man sich Abnahme-Programme für Übergewichtige genau an, findet man Erstaunliches:\u003C\u002Fp> \u003Cp>Entgegen der weit verbreiteten Annahme, ein langsamer Gewichtsverlust wäre besser für die langfristige Abnahme als ein schneller, zeigt zum Beispiel ein \u003Ca href=\"http:\u002F\u002FAstrup 2000\">Review von Astrup\u003C\u002Fa> einen positiven Zusammenhang zwischen der \u003Cstrong>Gewichtsabnahme in den ersten 2-4 Wochen\u003C\u002Fstrong> und dem \u003Cstrong>Gewichtsverlust nach 1-5 Jahren\u003C\u002Fstrong> (siehe Abb. 1)\u003Cstrong>. \u003C\u002Fstrong>Wer zu Beginn der Gewichtsabnahme viel Fett verliert, steht demnach auch langfristig besser da.\u003C\u002Fp> \u003Cfigure class=\"my-6\">\u003Cimg loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Faastrup_initialweightloss.png\" alt=\"\" width=\"1261\" height=\"213\" \u002F>\u003Cfigcaption class=\"text-sm text-gray-500 mt-2 text-center\">Abb. 1 &#8211; Quelle: &#8222;\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F12119640\u002F\">Lessons from obesity management programmes: greater initial weight loss improves long-term maintenance\u003C\u002Fa>&#8220; (\u003Cspan class=\"identifier pubmed\">\u003Cspan class=\"id-label\">PMID: \u003C\u002Fspan>12119640)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Ffigcaption>\u003C\u002Ffigure> \u003Cp>In einer anderen Studie (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F7627252\u002F\">Astrup 1995\u003C\u002Fa>) machten übergewichtige Frauen 9 Monate lang eine Diät. Die 50 % Teilnehmerinnen mit der größten Abnahme erzielten durchschnittlich -17,7 kg Gewichtsveränderung, die andere Hälfte -9,8 kg. \u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Nach 2,5 Jahren\u003C\u002Fstrong> ermittelte man erneut das Gewicht der Personen und verglich es mit dem Ursprungsgewicht. Der Gewichtsverlust in der \u003Cstrong>ersten Gruppe lag zu diesem Zeitpunkt bei -7,1 kg\u003C\u002Fstrong>, während in der \u003Cstrong>zweiten Gruppe +2,8 kg\u003C\u002Fstrong> zu verzeichnen waren. \u003C\u002Fp> \u003Cp>Die Gruppe mit dem großen \u003Ci>anfänglichen \u003C\u002Fi>Gewichtsverlust konnte also einen größeren Teil des Gewichtsverlust halten, die andere Gruppe hingegen nahm über das Ursprungsgewicht hinaus zu. Wer mit der initialen Diät möglichst viele Kilos verloren hatte, stand auch nach 2,5 Jahren besser da. \u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Achtung Limitationen: \u003C\u002Fstrong>Möglicherweise nehmen Menschen mit einer geeigneteren Physiologie oder besseren Verhaltensweisen zu Beginn schneller ab und halten ihr Gewicht daher langfristig besser. Beobachtungsstudien könnten hier einen &#8222;Self Selection&#8220;-Effekt feststellen. Für die finale Klärung brauchen wir randomisiert kontrollierte Experimente, bei denen eine Vielzahl von Teilnehmern zufällig auf schnelle, moderate und langsame Diäten gesetzt werden.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Aber selbst, wenn diese Beobachtungsstudien keinen sicheren kausalen Zusammenhang zeigen können: Nichts deutet bislang in die Richtung, dass man allen Menschen dringend langsames Abnehmen empfehlen müsste oder dieses generell &#8222;besser&#8220; wäre. Wenn überhaupt zeigen die Ergebnisse konstant in die gegenteilige Richtung, was auch in anderen Untersuchungen bestätigt wird. (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F15655039\u002F\">Elfhag 2015\u003C\u002Fa>, \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F1615899\u002F\">Wadden 1992\u003C\u002Fa>, \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F9735580\u002F\">Jeffery 1998\u003C\u002Fa>, \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F12119640\u002F\">Aastrup 2000\u003C\u002Fa>, \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F16238868\u002F\">Stotland 2005\u003C\u002Fa>). \u003C\u002Fp> \u003Ch3>2. Schnelles Abnehmen sogar besser gegen den Jojo-Effekt?\u003C\u002Fh3> \u003Cp>Wer schnell abnimmt, nimmt direkt nach der Diät auch schnell wieder zu, oder? Das denken zumindest viele. Aber was zeigen konkrete Untersuchungen?\u003C\u002Fp> \u003Cblockquote>\n\u003Cp>&#8222;\u003Cstrong>Jojo-Effekt&#8220;\u003C\u002Fstrong> = die Wiederzunahme des abgenommenen Gewichts nach der Diät (oder sogar noch ein paar Kilo mehr).\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fblockquote> \u003Cp>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F20443094\u002F\">Nacker et al.\u003C\u002Fa> ließen 298 übergewichtige Frauen eine Diät machen. Alle bekamen die Anweisung, etwa 1200 kcal zu sich zu nehmen und ungefähr 10.000 Schritte pro Tag zu machen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Die Teilnehmerinnen wurden je nach anfänglicher Abnahmegeschwindigkeit in die Gruppen \u003Cstrong>FAST, MODERATE, und SLOW\u003C\u002Fstrong> eingeteilt. Nach 6 Monaten lag die Gewichtsveränderung jeweils bei \u003Cstrong>−13,5 kg, −8,9 kg und −5,1 kg\u003C\u002Fstrong> (siehe auch Abb. 2).\u003C\u002Fp> \u003Cfigure class=\"my-6\">\u003Cimg loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002FFASTMODSLOW_abnehmen.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"459\" \u002F>\u003Cfigcaption class=\"text-sm text-gray-500 mt-2 text-center\">Abb.2 &#8211; Schnelle, moderate und langsame Gewichtsabnahme + Wiederzunahme. Nach 18 Monaten hat die schnelle Gruppe am meisten Gewicht verloren (angepasst von \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F20443094\u002F\">Nackers et al.\u003C\u002Fa>)\u003C\u002Ffigcaption>\u003C\u002Ffigure> \u003Cp>Ein Jahr nach der Diätphase wurde die \u003Cstrong>Wiederzunahme\u003C\u002Fstrong> ermittelt &#8211; sie lag bei allen 3 Gruppen statistisch gesehen gleich, konkret bei \u003Cstrong>+2,6, +1,8, und +1,3 kg\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Auch wenn die \u003Cstrong>FAST-Gruppe\u003C\u002Fstrong> minimal mehr wiederzugenommen hatte, hat sie unterm Strich\u003Cstrong> nach 1,5 Jahren mit Abstand am meisten verloren\u003C\u002Fstrong>: knapp 11 kg im Gegensatz zu der langsamen Gruppe mit 4 kg (siehe Bild oben &#8222;nach 18 Monaten&#8220;).\u003C\u002Fp> \u003Cp>Zu erwähnen ist dabei, dass alle 3 Gruppen nach der Diät weiterhin an ihren Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten gearbeitet haben. Nur so kann man den Jojo-Effekt wirklich fern halten.\u003C\u002Fp> \u003Cp>In der FAST- und in der MODERATE-Gruppe war die Wahrscheinlichkeit, nach 1,5 Jahren einen Gewichtsverlust von 10 % zu halten, übrigens um das 5,1-Fache bzw. um das 2,7-Fache höher als in der SLOW-Gruppe.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong> Der langfristige Jojo-Effekt war also bei allen 3 Gruppen mehr oder weniger gleich groß.\u003C\u002Fstrong> Das deckt sich auch mit randomisiert kontrollierten Untersuchungen, bei denen der Jojo-Effekt unabhängig von der Abnahmegeschwindigkeit gleich groß ist. (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F25459211\u002F\">Purcell 2014\u003C\u002Fa>)\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Fazit:\u003C\u002Fstrong> Ob du jetzt schnell oder langsam abnimmst, ist für den Jojo-Effekt wohl nicht die entscheidende Variable. Wichtig ist vor allem, was du nach der Diät machst. Weitere wichtige Punkte, um dem Jojo-Effekt präventiv wenig Angriffsfläche zu liefern, findest du im Artikel: ⇒ \u003Ca href=\"\u002Fabnehmen\u002Fjojo-effekt\">Der Jojo-Effekt: wie du ihn komplett vermeidest\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>3. Was ist mit dem &#8222;einschlafenden Stoffwechsel&#8220;?\u003C\u002Fh3> \u003Cp>Der &#8222;eingeschlafene Stoffwechsel&#8220; ist ein reales Phänomen. Allerdings muss man genau definieren, was man mit diesem Begriff meint.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Wir reden hier wie folgt darüber:\u003C\u002Fp> \u003Cblockquote>\u003Cstrong>&#8222;Eingeschlafener Stoffwechsel&#8220;\u003C\u002Fstrong> = durch die Diät bedingter unnötig hoher Rückgang deines Kalorienverbrauchs\u003C\u002Fblockquote> \u003Cp>Dieser &#8222;Hungerstoffwechsel&#8220; schlägt vor allem bei\u003Cstrong> schlechten und unsinnigen Diäten \u003C\u002Fstrong>zu. Damit kommt es zu \u003Cstrong>gesteigertem Muskelabbau\u003C\u002Fstrong> und du gerätst in \u003Cstrong>hormonelle Schieflagen\u003C\u002Fstrong>. Beides senkt deinen Kalorienverbrauch unnötigerweise und macht das Abnehmen schwerer. Wie diese beiden Effekte genau zustande kommen, erfährst du in den Detail-Artikeln: ⇒ &#8222;\u003Ca href=\"\u002Fabnehmen\u002Feingeschlafener-kaputter-stoffwechsel-hungerstoffwechsel\">Hungerstoffwechsel &amp; eingeschlafener Stoffwechsel – was ist wirklich dran?\u003C\u002Fa>&#8222;\u003C\u002Fp> \u003Cp>Den unnötigen Rückgang deines Kalorienverbrauchs vermeidest du in erster Linie durch die Wahl von intelligenten Diäten. Sie zeichnen sich aus durch:\u003C\u002Fp> \u003Cul>\n\u003Cli>Optimale Proteinzufuhr &amp; richtiges (Kraft-)Training (fest in die Diät integriert)\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Strukturierte Refeeds und geplante Diätpausen\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Abdeckung potenzieller Mangel-Nährstoffe (essenzielle Fette, Mineralien, Vitamine etc.).\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Cp>Darüber hinaus gibt es selbst bei &#8222;intelligenten Diäten&#8220; immer einen \u003Cem>unvermeidbaren Rückgang\u003C\u002Fem> des Kalorienverbrauchs. Dagegen kannst du nichts machen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Dies kommt sowohl bei langsamem als auch bei schnellem Abnehmen zustande. Bei schnellem Abnehmen sind gewisse Effekte zwar stärker, allerdings dauert die Diät auch nicht so lange. Unterm Strich ist die Höhe der Gesamtabnahme viel wichtiger für die Stärke des Effekts als die Abnahmegeschwindigkeit.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Solange eine gewisse Kalorienuntergrenze nicht unterschritten wird (dazu bald ein eigener Artikel), gibt es keine Hinweise darauf, dass größere Unterschiede zwischen schnellem und langsamen Abnehmen vorliegen. Mit unserer High Speed Diät (HSD) liegt man übrigens noch über dieser Grenze.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Fazit:\u003C\u002Fstrong> Mach dir keine Sorgen um den eingeschlafenen Stoffwechsel. Verwende intelligente Diätsysteme und wähle die Abnahmegeschwindigkeit, mit der du gut zurechtkommst.\u003C\u002Fp> \u003Ch3>4. Warum schnelles Abnehmen für viele gut funktioniert\u003C\u002Fh3> \u003Cp>In der Praxis erlebt man viele, die von schnellen kurzen Diätphasen sehr angetan sind. Schlicht deshalb, weil es für sie funktioniert. Aber woran könnte das liegen?\u003C\u002Fp> \u003Cp>Schnell abzunehmen hat einen entscheidenden Vorteil: \u003Cstrong>schnelle, motivierende und sichtbare Ergebnisse\u003C\u002Fstrong>. \u003C\u002Fp> \u003Cp>Schon kurze Zeit nach deinem Diät-Start siehst du \u003Cstrong>besser aus\u003C\u002Fstrong>, das \u003Cstrong>Spiegelbild verändert sich positiv\u003C\u002Fstrong>. Oft fühlst du dich\u003Cstrong> energiegeladener, gesünder, fitter und agiler\u003C\u002Fstrong>. \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F15000970\u002F\">Carels et al.\u003C\u002Fa> (2003) zeigten, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der subjektiv verbesserten Lebensqualität in den ersten 4 Diät-Wochen und einem größerem Gewichtsverlust zum Diät-Ende.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Man vermutet hier einen sogenannten\u003Cstrong> &#8222;positiven Selbstverstärkereffekt&#8220;\u003C\u002Fstrong>: Du siehst schnelle Ergebnisse bzw. Veränderungen und bringst diese direkt mit deinen neuen Verhaltensweisen in Verbindung. Du machst etwas und es funktioniert. Damit kommst du innerhalb weniger Tage in eine \u003Cstrong>positive Aufwärtsspirale\u003C\u002Fstrong>. Die Diät beginnt Spaß zu machen. Auf einmal fühlst du dich am Steuer und merkst, wie du dein Gewicht selbst beeinflussen kannst. \u003C\u002Fp> \u003Cp>Das ist natürlich \u003Cstrong>tausendmal motivierender\u003C\u002Fstrong>, als wenn du mit kleinen Mini-Veränderungen bei Ernährung und Sport beginnst und sich praktisch nichts verändert. Langsame Änderungen der Verhaltensweisen führen zu langsamen und oft nicht zufriedenstellender Gewichtsabnahme. Mit zu langsamem Abnehmen bekommst du viel schwerer einen Bezug zu deinen neuen Verhaltensweisen und es ist schwerer, diese beizubehalten. \u003C\u002Fp> \u003Ch3 style=\"text-align: left\">5. Wenn schnelles Abnehmen sogar leichter geht als langsames Abnehmen\u003C\u002Fh3> \u003Cp>Paradoxerweise ist schnelles Abnehmen oft leichter als langsames Abnehmen. Wie kann das sein?\u003C\u002Fp> \u003Cp>Das hat nicht nur, aber auch mit der \u003Cstrong>kürzeren Dauer \u003C\u002Fstrong>zu tun\u003Cstrong>. \u003C\u002Fstrong>Beispielsweise dauert deine Diät nur 4 statt 8 Wochen. Klar sind die Einschränkungen härter. Aber oft fühlt sich ähnlich an, ob eine Einschränkung hart oder weniger hart ist. Da kann man auch gleich die stärkere Variante wählen und hat die Sache schneller hinter sich. \u003C\u002Fp> \u003Cp>Aber es gibt noch einen ganz anderen interessanten Mechanismus: Einigen Studien haben gezeigt, dass es bei schnellem Abnehmen zu \u003Cstrong>weniger Hunger und Appetit\u003C\u002Fstrong> kommt als bei langsamen Diäten. (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F28479016\u002F\">Coutinho 2018\u003C\u002Fa>, \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.sciencedirect.com\u002Fscience\u002Farticle\u002Fabs\u002Fpii\u002FS2213858714702001\">Purcell 2014\u003C\u002Fa>) Damit erklären sich auch Aussagen wie etwa bei der High Speed Diät in Richtung &#8222;\u003Cem>Ich habe überhaupt keinen Hunger\u003C\u002Fem>&#8220; oder &#8222;\u003Cem>Ich schaffe es nicht mal, alles zu essen\u003C\u002Fem>&#8222;. Und das wohlgemerkt in einer Diät, bei der es fast ausschließlich Protein und Gemüse gibt.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Sehr wahrscheinlich ist hier unter anderem ein \u003Cstrong>Appetit-unterdrückender Effekt der Ketose\u003C\u002Fstrong> am Werk. (\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fonlinelibrary.wiley.com\u002Fdoi\u002Fabs\u002F10.1111\u002Fobr.12230\">Gibson 2014\u003C\u002Fa>, \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.nature.com\u002Farticles\u002Fejcn201390\">Sumithran 2013\u003C\u002Fa>). Die Ketose entsteht, wenn dein Körper Ketone bildet und zur Energiegewinnung verwendet. Das geschieht bei einer geringen Kalorienzufuhr und wenigen Kohlenhydraten.\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Was sagt dir das für das praktische Abnehmen?\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Schnelle initiale Erfolge beim Abnehmen sind keineswegs schlecht. Vielmehr sind sie wahrscheinlich ziemlich gut.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Aber Achtung: Wir sagen keineswegs, dass schnelles Abnehmen immer besser ist als langsames Abnehmen. Wir sagen aber:\u003C\u002Fp> \u003Cblockquote>\n\u003Cp style=\"text-align: center\">\u003Cstrong>Wenn du mit schnellem Abnehmen gut zurechtkommst, dann spricht nichts dagegen, davon Gebrauch zu machen. Du wirst auch langfristig eher bessere als schlechtere Ergebnisse bekommen.\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fblockquote> \u003Cp>Natürlich aber bitte nur mit intelligenten Diäten, die genügend \u003Cstrong>qualitatives Protein\u003C\u002Fstrong> liefern, \u003Cstrong>richtiges Training für Muskelschutz\u003C\u002Fstrong> beinhalten und alle \u003Cstrong>essenzielle Mikronährstoffe\u003C\u002Fstrong> abdecken.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Niemand redet hier von Kohlsuppen oder Nulldiäten. Es gibt eine großen Unterschied zwischen dummen Crash-Diäten und intelligentem, schnellem Abnehmen, wie beispielsweise mit der \u003Ca href=\"\u002Fhigh-speed-diaet\">High Speed Diät\u003C\u002Fa> (eine weiterentwickelte Form der \u003Ca href=\"\u002Fabnehmen\u002Fpsmf-schnellstmoegliche-fettabnahme-1-einfuehrung\">PSMF\u003C\u002Fa>).\u003C\u002Fp> \u003Cfigure class=\"my-6\">\u003Cimg loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fslowandsteady_weightloss.jpg\" alt=\"\" width=\"1216\" height=\"484\" \u002F>\u003Cfigcaption class=\"text-sm text-gray-500 mt-2 text-center\">&#8222;\u003Cem>Langsam und stetig macht nicht das Rennen\u003C\u002Fem>&#8220; &#8211; Ein Kommentar von\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov\u002F25459210\u002F\"> C. Martin &amp; K. Gadde im Lancet Diabetes &amp; Endocrinology\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Ffigcaption>\u003C\u002Ffigure> \u003Cp>Unterm Strich musst du es \u003Cstrong>austesten\u003C\u002Fstrong>. Wir haben viele Menschen gesehen, die mit der High Speed Diät überragend zurechtkommen. Die teilweise nur noch mit der HSD abnehmen, weil es spielend leicht ist. Andere hingegen kommen mit schnellem Abnehmen nicht klar und arbeiten lieber mit einem kleinen 300-500 kcal-Defizit.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Eine Möglichkeit, um abzuschätzen, welcher Typ du eher bist: \u003C\u002Fp> \u003Cp>Stell dir vor, du musst mit deinem Fahrrad die Spitze eines Berges erreichen. Es gibt einen \u003Cstrong>kurzen und steilen Weg\u003C\u002Fstrong> und einen \u003Cstrong>längeren, flach ansteigenden Weg\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Welcher Weg ist nun der &#8222;Bessere&#8220;?\u003C\u002Fp> \u003Cp>Das kannst nur du für dich beantworten. Beim kurzen und steilen Weg hast du eine \u003Cstrong>hohe, dafür aber nur kurz anhaltende Belastung\u003C\u002Fstrong>. Wenn du genug Anlauf nimmst, kann es sein, dass du die Anstrengung erst bemerkst, wenn du schon oben bist.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Der längere Weg mit einigen Serpentinen verspricht geringere Anstrengung &#8211; \u003Cstrong>allerdings über eine längere Dauer\u003C\u002Fstrong>. Eine lange Dauer kocht dich nach und nach genauso weich. Selbst bei kleinerer Anstrengung. Es gilt:\u003C\u002Fp> \u003Cblockquote>\n\u003Cp>&#8222;\u003Cem>Es gibt nicht DIE EINE beste Diät für alle, sondern nur die beste Diät für dich und deine Situation.\u003C\u002Fem>&#8222;\u003C\u002Fp>\n\u003C\u002Fblockquote> \u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Kurz und schmerzlos? Liebst du den Motivationsschub durch rasante Veränderungen?\u003C\u002Fstrong> Dann ist schnelles Abnehmen eine gute Strategie. Oft passend bei höheren KFAs (&gt; 15% Männer, &gt; 24% Frauen). Du möchtest deinen KFA herausfinden? ⇒ \u003Ca href=\"\u002Fkoerper\u002Fkfa-koerperfettanteil\">Körperfettanteil Rechner &amp; Bilder\u003C\u002Fa>\u003Cbr \u002F>\u003Cbr \u002F>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Langsam und kontinuierlich arbeiten? Keine zu große Einschränkungen hinnehmen?\u003C\u002Fstrong> Dann ist langsameres Abnehmen dein Weg. Oft besser, wenn dein KFA schon niedriger ist oder du mehr als 2x pro Woche hart trainieren willst.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Cp>Man kann übrigens auch zuerst eine Kickstart-Phase mit schnellem Abnehmen einlegen und danach auf langsames Abnehmen wechseln.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Oder Pausen dazwischen machen &#8211; sich in Etappen zur Spitze arbeiten usw.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Merke:\u003C\u002Fstrong> Richtig ist, was für dich funktioniert!\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Fazit: Schnelles Abnehmen ist keineswegs schlecht\u003C\u002Fh2> \u003Cp style=\"text-align: center\">\u003Cstrong>👉 Wenn schnelles Abnehmen für dich gut funktioniert, dann nutze es.\u003C\u002Fstrong> Vor allem wenn es eine starke Motivation auslöst und du den hungerunterdrückenden Effekt spürst.\u003C\u002Fp> \u003Cul>\n\u003Cli>Wissenschaftliche Untersuchungen deuten eher darauf hin, dass schnelles Abnehmen \u003Cstrong>mindestens genauso gut ist wie langsames Abnehmen\u003C\u002Fstrong>. Gerade wenn du gut mit schnellem Abnehmen zurechtkommst, spricht nichts dagegen.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Die \u003Cstrong>Höhe der ersten initialen Gewichtsabnahme\u003C\u002Fstrong> hat die beste Vorhersagekraft für erfolgreiche \u003Cstrong>langfristige Gewichtsabnahme\u003C\u002Fstrong> (Beobachtungsstudien). Wenn du auf intelligente (!) Art und Weise schnell und erfolgreich abnimmst, wirst du langfristig dein Gewicht genauso oder besser halten können als mit langsamen Abnehmen! \u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Der \u003Cstrong>Jojo-Effekt\u003C\u002Fstrong> hat &#8211; intelligente Diäten vorausgesetzt &#8211; sehr wenig mit schnellem Abnehmen zu tun. Wichtig ist natürlich, nach der Abnahme nicht dasselbe wie vor der Abnahme zu tun.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Hormonelle Stoffwechselanpassungen\u003C\u002Fstrong> sind zwar &#8222;pro Woche&#8220; gesehen stärker bei schnellem Abnehmen &#8211; dafür dauert die Diät aber auch nicht so lange.\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Schnell abzunehmen kann sogar leichter sein\u003C\u002Fstrong> als langsames Abnehmen (Sättigung, Appetitunterdrückung, Ketose).\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Große erste Gewichtsverluste sind oft\u003Cstrong> sehr motivierend\u003C\u002Fstrong> und lösen einen \u003Cstrong>positiven Feedback-Loop\u003C\u002Fstrong> aus.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Ch3 style=\"text-align: center\">Vor- und Nachteile von schnellem Abnehmen\u003C\u002Fh3> \u003Cdiv class=\"not-prose overflow-x-auto my-8\">\n\u003Ctable class=\"w-full border-collapse\">\n\u003Ctbody>\n\u003Ctr class=\"bg-gray-100\">\n\u003Cth width=\"50%\" class=\"border border-gray-300 px-4 py-2 text-left\">\u003Cstrong>Vorteile\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fth>\n\u003Cth width=\"50%\" class=\"border border-gray-300 px-4 py-2 text-left\">\u003Cstrong>Nachteile\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fth>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003Ctr>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">\u003Cp>✅ Kurze Diätzeit &amp; schnelle Erfolge\u003C\u002Fp>\u003C\u002Ftd>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">🔴 Stärkere Einschränkungen\u003C\u002Ftd>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003Ctr>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">✅ Schneller wieder voll trainieren\u003C\u002Ftd>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">🔴 Nur wenig Training möglich\u003C\u002Ftd>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003Ctr>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">\u003Cp>✅ Stärkere Diätanpassungen (Leptin, Schilddrüsenhormone, Cortisol, LH)\u003C\u002Fp>\u003C\u002Ftd>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">🔴 Manche kommen damit nicht klar\u003C\u002Ftd>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003Ctr>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">✅ Sehr motivierend\u003C\u002Ftd>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">🔴 Bei zu viel Stress oft überfordernd\u003C\u002Ftd>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003Ctr>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\">✅ Oft Hungerunterdrückung durch Ketose\u003C\u002Ftd>\n\u003Ctd class=\"border border-gray-300 px-4 py-2\"> \u003C\u002Ftd>\n\u003C\u002Ftr>\n\u003C\u002Ftbody>\n\u003C\u002Ftable>\n\u003C\u002Fdiv> \u003Ch3 style=\"text-align: center\">Welche konkreten und intelligente Diäten sind empfehlenswert?\u003C\u002Fh3> \u003Cp>Die folgenden Diäten liefern nicht nur individuell das richtige Defizit für deine Ausgangsposition, sondern auch integrierte Trainingspläne, Refeeds sowie Diätpausen und kontrollierte Diätenden. Sie bringen dir schon während der Diät gute Gewohnheiten für später bei.\u003C\u002Fp> \u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Für schnelles Abnehmen\u003C\u002Fstrong> (~1-2 kg \u002F Woche oder 1,5% Körpergewicht) =&gt; die \u003Ca href=\"\u002Fhigh-speed-diaet\">High Speed Diät\u003C\u002Fa>. Sie ist eine weiterentwickelte Form der PSMF und die optimale Diät, um schnell Fett (!) abzunehmen und Muskeln zu erhalten. Die HSD basiert auf einer Ernährung mit mageren Proteinquellen und viel Gemüse. Echte Nahrung, die auch nach deiner Diät die Basis einer sättigenden Ernährung bilden kann. Dazu machst du noch 2x pro Woche richtiges Krafttraining. \u003Cbr \u002F>\u003Cbr \u002F>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>\u003Cstrong>Für mittelschnelles &amp; langsames Abnehmen\u003C\u002Fstrong> (~0,3 bis 1 kg \u002F Woche oder 0,5-1 % Körpergewicht) =&gt; die \u003Ca href=\"\u002Fburn-diaet\">BURN-Diät\u003C\u002Fa>.\u003Cbr \u002F>\u003Cbr \u002F>\u003C\u002Fli>\n\u003Cli>Wenn richtige Diäten nichts für dich sind, dann funktioniert Abnehmen über die \u003Cstrong>Gewohnheitsänderung. \u003C\u002Fstrong>Durch bessere Ernährungs-, Trainings- und psychologische Gewohnheiten erzielst du so im Idealfall ein &#8222;unbewusstes&#8220; Defizit.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>","Die breite Bevölkerung ist sicher: Schnelles Abnehmen ist schlecht. Schließlich führe das unweigerlich zum Jojo-Effekt und einem eingeschlafenen Stoffwechsel. Langfristig [&hellip;]","2021-01-26T10:56:18","2025-12-10T10:34:42",[66],[166,167],138,309,0,"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fschnell_abnehmen1.jpg","abnehmen",null,[173,184,195],{"id":174,"slug":175,"title":176,"excerpt":177,"date":178,"modified":179,"categories":180,"tags":182,"featured_media":168,"featured_image_url":183,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":170,"seo_description":171,"sources":171},255880,"die-extremste-aber-machbarste-diaet-und-gesund","&#8222;Die extremste, aber machbarste Diät&#8220; &#8230; und gesund?","im Januar sind schnelle Lösungen für gewichtige Probleme wieder hoch im Kurs. Dabei natürlich auch unsere &#8222;High Speed Diät&#8220; (HSD), [&hellip;]","2026-01-15T16:49:23","2026-01-15T16:56:19",[66,181],97,[],"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002FFASTMODSLOW_abnehmen-1.jpg",{"id":185,"slug":186,"title":187,"excerpt":188,"date":189,"modified":190,"categories":191,"tags":192,"featured_media":168,"featured_image_url":193,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":170,"seo_description":194,"sources":171},9936,"effektive-massnahmen-um-waehrend-den-feiertagen-ferien-nicht-zuzunehmen","Nicht explodieren über die Feiertage &#8211; Die #10 effektivsten Strategien","Die Feiertage rücken näher und aus den vergangenen Jahren weißt du vermutlich noch, wie schnell sich in dieser Zeit das [&hellip;]","2024-12-23T08:22:19","2024-12-25T11:46:08",[66],[166,167],"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fkirby_eating.gif","So wirst du während der Feiertage nicht zunehmen und garantiert keine unnötigen Fettpolster aufbauen!",{"id":196,"slug":197,"title":198,"excerpt":199,"date":200,"modified":201,"categories":202,"tags":203,"featured_media":168,"featured_image_url":204,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":170,"seo_description":171,"sources":171},253160,"glp-1-revolution","Die GLP-1 Revolution: Durchbruch bei der Gewichtsabnahme","Mir scheint es, als ob vielen nicht ganz klar ist, dass wir uns mitten in einer Abnehmen-Revolution befinden. Die Welt [&hellip;]","2024-07-26T08:57:17","2025-12-07T21:24:55",[66],[167],"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fglp-1-revolution.jpg",{"count":135,"comments":206},[207,213,230,236],{"id":208,"author":209,"date":210,"content":211,"replies":212},52037,"Petko","2021-01-26T12:39:51+00:00","Guter Artikel, Danke",[],{"id":214,"author":215,"date":216,"content":217,"replies":218},52082,"Roman","2021-06-18T11:31:28+00:00","Hallo!\r\n\r\nStimmt es, dass schnelles Abnehmen dazu führt, dass mehr lose Haut übrig bleibt? Ist lose Haut bei größeren Gewichtsverlusten überhaupt vermeidbar?\r\n\r\nLG",[219],{"id":220,"author":221,"date":222,"content":223,"replies":224},52083,"Johannes Steinhart, Biomedizin (M.Sc.) &amp; Trainer des Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung e.V.","2021-06-18T14:42:43+00:00","Lose Haut hat erst mal nichts mit der Abnehm-Geschwindigeit zu tun. Dafür ist selbst \"schnelles Abnehmen\" immer noch zu langsam.\n\nBei großen Gewichtsverlusten gibt es verschiedene Szenarien. Manchmal bildet sich dich Haut über viele Monate zurück. Manchmal hilft nur ein operativer Eingriff. Ist alles sehr individuell -&gt; Alter, Genetik usw.",[225],{"id":226,"author":215,"date":227,"content":228,"replies":229},52084,"2021-06-21T06:18:41+00:00","Tausend Dank für die Antwort, lieber Johannes. Im Internet habe ich nämlich immer wieder von besagter Behauptung gelesen. Eine Behauptung, die ich für mich wieder einmal als \"pseudowissenschaftlichen Klatsch der übelsten Sorte\" verbuche. :-)\r\n\r\nLG",[],{"id":231,"author":232,"date":233,"content":234,"replies":235},412312314389,"Gerd und Christine Spranger","2022-11-10T12:56:54+00:00","Vielen Dank für Ihre guten Gedankenanstöße zum Abnehmen. Ohne es selbst wirklich zu wollen fällt es sehr schwer abzunehmen. Also bei uns war es so, dass wir zuerst selbst davon überzeugt sein mussten, es wirklich ernst zu meinen mit dem Abnehmen. Zu verlockend sind die täglichen Leckereien aus dem Supermarkt, vom Bäcker oder sonst wo. \r\nDas größte Problem beim Abnehmen ist: Sich nicht ablenken lassen von dem Entschluss. Wer sich mit Essen selbst gern belohnt, hat es besonders schwer. Bei uns war das so. Wir mussten uns einen Ersatz für das gute Essen überlegen, das unser Belohnungszentrum im Gehirn stattdessen aktivierte.\r\nIn unserem Fall war es Sport. Wir nutzten jede Gelegenheit, um etwas für unseren Body und unsere Gesundheit zu tun. Wir gingen abends hinaus zum Walken, am Wochenende auf die Berge und wenn schlechtes Wetter war, machten wir zuhause Gymnastik.\r\nAber das alles bewirkte noch nicht das Abnehmen bei uns. Am Wichtigsten war die Ernährungsumstellung und zwar so, dass wir sie auch durchhalten konnten. Dazu gehörte es, dass das Essen auch weiterhin gut schmecken sollte. Irgendetwas essen wollten wir nicht. Da wir Genussmenschen sind, sollte die Ernährungsumstellung unseren Geschmack treffen.\r\nEines war klar: Wir verzichteten von nun an auf Alkohol, Zucker und Fertiggerichte. Es sollten nur noch frische, selbst zubereitete Lebensmittel auf den Tisch. Und für den kleinen Hunger zwischendurch gab es bei uns Studentenfutter, Joghurt oder Obst.\r\nNatürlich achteten wir auch darauf, bewusst zu essen und nicht nebenbei schnell etwas in uns hineinzustopfen. Das war manchmal schwierig, weil unser Alltag – wie bei vielen anderen Menschen – sehr stressig ist. Wir schafften es langsam, über Wochen, 4 Kilo abzunehmen. Noch heute achten wir auf eine gesunde und natürlich Ernährung. Es gibt gesündere Phasen und ungesündere. Bis heute ist das so.",[],{"id":237,"author":238,"date":239,"content":240,"replies":241},412312357395,"Kira","2025-12-15T19:28:15+00:00","Super hilfreich erklärt. Wirklich riesen Dank an Sie!",[],1776500460917]