[{"data":1,"prerenderedAt":207},["ShallowReactive",2],{"magazin-current-issue":3,"article-abnehmen-machen-kohlenhydrate-dick":156,"related-abnehmen-machen-kohlenhydrate-dick":172,"comments-machen-kohlenhydrate-dick":205},{"issueNumber":4,"ym":5,"issueDate":6,"coverTitle":7,"coverSub":8,"coverDesc":9,"coverImage":10,"previewCoverImage":11,"manifestUrl":12,"previewPdf":13,"previewPages":14,"pageCount":43,"sections":44},1,"2026-04","April 2026","Training, Ernährung und Gesundheit für die zweite Lebenshälfte"," Abnehmen ab 50, Kollagen, Koffein, Schlaf","","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover-leseprobe.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fmanifest.json","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fsf-magazin-2026-04-leseprobe.pdf",[15,16,17,18,19,20,21,22,23,24,25,26,27,28,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42],"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-01.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-02.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-03.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-04.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-05.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-06.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-07.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-08.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-09.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-10.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-11.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-12.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-13.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-14.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-15.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-16.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-17.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-18.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-19.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-20.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-21.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-22.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-23.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-24.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-25.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-26.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-27.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-28.jpg",28,[45,65,83,111,134],{"issueNumber":4,"order":46,"slug":47,"type":48,"label":49,"title":50,"subtitle":9,"articleImage":51,"teaserText":53,"teaserParagraphs":54,"wordCount":62,"gating":63,"firstPage":64},2,"abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat","eingeordnet","Deep Dive","Abnehmen ab 50: Was sich verändert hat — und was jetzt funktioniert",{"src":52,"alt":50},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F02-abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat-hero.jpg","Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.\n\nDie naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.\n\nWarum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht\n\nEine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.\n\nDas Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:\n\nNur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.\n\nDiät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. Der Reiz, den Muskeln brauchen, um nicht abgebaut zu…",[55,56,57,58,59,60,61],"Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.","Die naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.","Warum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht","Eine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.","Das Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:","Nur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.","Diät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. 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Hinzu kommt der spürbare Puls-Kick nach einer grossen Dosis — das fühlt sich nach Belastung an, und von dort ist es gedanklich nur ein kurzer Weg zu \"schadet dem Herzen\".\n\nAuch die Fachlogik klingt zunächst plausibel. Koffein blockiert den Adenosin-Rezeptor und regt das zentrale Nervensystem an. Gleichzeitig hat es eine ausgesprochen variable Halbwertszeit von 1,5 bis 9,5 Stunden (Antonio et al., 2024). Wer langsam metabolisiert, spürt die Wirkung stundenlang — und deutet jedes Herzklopfen als Warnsignal. Nachvollziehbar, aber eben nicht gleichbedeutend mit Schaden.\n\nDehydriert Koffein? Nein — nicht in moderaten Mengen\n\nDer narrative Review von Antonio et al. (2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.\n\nDie zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). Kaffee zählt also zur Flüssigkeitsbilanz, er zieht sie nicht…",[75,76,77,78,79,80,81],"Zwei Vorwürfe in einem Satz: Die Tasse Kaffee entwässere dich und setze deinem Herzen zu. Klingt nach einem Doppelschlag, der Koffein endgültig ins Reich der Sünden verbannt. 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(2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.","Die zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). 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Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).\n\nSkelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.\n\n22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind\n\nNulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.\n\nKollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.\n\nPlacebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.\n\nDie Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein\n\nWas bei allen gleich war:\n\nMaximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht\n\nKein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.\n\nWas bei der Kollagengruppe besser war:\n\nQuerschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)\n\nDie Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.\n\nDer Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen\n\nHier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",[92,93,94,95,96,97,98,99,100,101,102,103,104,105,106,107,108],"Kollagen ist eines der meistverkauften Supplements im Fitnessbereich. Die Versprechen reichen von besserer Haut über gesunde Gelenke bis zu stärkeren Sehnen. Aber was sagt die Forschung wirklich? Eine aktuelle Studie liefert interessante Ergebnisse — und macht gleichzeitig die Grenzen der bisherigen Evidenz deutlich.","Sehnen bestehen fast komplett aus Kollagen","Zum Verständnis: Sehnen sind zu 60–85 % aus Kollagen aufgebaut (Kjaer, 2004). Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).","Skelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.","22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind","Nulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.","Kollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.","Placebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.","Die Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein","Was bei allen gleich war:","Maximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht","Kein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.","Was bei der Kollagengruppe besser war:","Querschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)","Die Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.","Der Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen","Hier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",298,19,{"issueNumber":4,"order":112,"slug":113,"type":85,"label":86,"title":114,"subtitle":9,"articleImage":115,"teaserText":117,"teaserParagraphs":118,"wordCount":132,"gating":63,"firstPage":133},5,"whey-protein-vor-dem-laufen","Whey Protein vor dem Laufen – wie viel verträgt der Magen wirklich?",{"src":116,"alt":114},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F05-whey-protein-vor-dem-laufen-hero.jpg","Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.\n\nAber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.\n\nDas Setup\n\nShaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.\n\n60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:\n\nNiedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge\n\nDa die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.\n\nGI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.\n\nDie Ergebnisse\n\nVier zentrale Befunde:\n\n1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. In beiden Bedingungen stiegen die Symptome zwischen Nüchternzustand und Lauf. Aber der Proteingehalt hatte keinen Einfluss auf die Gesamtsymptomatik (p = 0,85).\n\n2. Der einzige Unterschied: Blähungen. Die MP-Bedingung führte zu stärkerem Blähgefühl während des Laufs (1,23 vs. 0,54 auf der Skala; p = 0,03). Alle anderen Symptome — Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Sodbrennen — unterschieden sich nicht.\n\n3. Kein Unterschied im Blutzucker. Beide Shakes führten 30 Minuten nach dem Trinken zu einem Blutzuckeranstieg, aber es gab keinen Unterschied zwischen den Dosen (p = 0,20). Die Hypothese, dass Protein die Blutzuckerregulation verbessern könnte (Gunnerud et al., 2013), bestätigt sich hier nicht.",[119,120,121,122,123,124,125,126,127,128,129,130,131],"Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.","Aber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.","Das Setup","Shaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. 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Schlaf.\n\nWas Schlaf eigentlich macht\n\nNedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.\n\nUnterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.\n\nIdentisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf\n\nZwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:\n\n8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse\n\nBei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.\n\nHerz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.\n\nHeisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.\n\nUnd dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",[144,145,146,147,148,149,150,151,152,153,154],"Es gibt ein Werkzeug für Gewicht, Herz und Kopf, das nichts kostet, keine Nebenwirkungen hat und in fast jeder Studie besser abschneidet als das, was man dafür kaufen kann. Schlaf.","Was Schlaf eigentlich macht","Nedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.","Unterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.","Identisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf","Zwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:","8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse","Bei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.","Herz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.","Heisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.","Und dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",25,{"id":157,"slug":158,"title":159,"content":160,"excerpt":161,"date":162,"modified":163,"categories":164,"tags":165,"featured_media":168,"featured_image_url":169,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":170,"seo_description":171,"sources":171},9301,"machen-kohlenhydrate-dick","Kohlenhydrate machen NICHT dick!","\u003Cp>&nbsp;\u003C\u002Fp>\n\u003Cblockquote>Ich lese immer wieder, dass Kohlenhydrate die Ursache für das Übergewicht in unserer Bevölkerung sind. Stimmt das denn wirklich?\n&#8211; Tina\u003C\u002Fblockquote> \u003Ch2>Antwort FE:\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Nein, Kohlenhydrate sind nicht die Ursache für Übergewicht. Warum? Weil es keine Daten gibt, die Kohlenhydrate als einzige Ursache identifizieren.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Wären Kohlenhydrate die wichtigste und einzige Ursache für Übergewicht, \u003Cb>müsste ein hoher Kohlenhydratanteil der Ernährung immer zu Übergewicht führen.\u003C\u002Fb>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Warum&#8230;\u003C\u002Fp>\n\u003Cul> \u003Cli>&#8230;sind viele Menschen schlank, \u003Cstrong>obwohl sie sehr viele Kohlenhydrate essen\u003C\u002Fstrong>?\u003C\u002Fli> \u003Cli>&#8230;warum belegen Studien die langfristige Wirksamkeit von kalorienreduzierten und \u003Cstrong>kohlenhydratreichen\u003C\u002Fstrong> Diäten? (1,2)\u003C\u002Fli> \u003Cli>&#8230;ernähren sich Spitzensportler \u003Cstrong>kohlenhydratreich\u003C\u002Fstrong> und haben trotzdem oft einen sehr geringen Körperfettanteil? (Fast alle Ausdauersportarten: Läufer, Schwimmer. Spielsportarten: Fußballer, Handballer und viele mehr)\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Cp>Ganz einfach: Weil Kohlenhydrate nicht die wirkliche Ursache für die überschüssigen Pfunde sind. Gerade der letzte Punkt sollte die wichtigsten Ursachen für Übergewicht bereits erahnen lassen: \u003Cb>Eine zu hohe Zufuhr an Energie\u003C\u002Fb> (durch viele komplexe Interaktionen zwischen unserem Körper und der modernen Umwelt) \u003Cstrong>bei zu geringem Verbrauch\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Wenn der Körper zu viel Energie zur Verfügung hat und\u002Foder zu wenig verbraucht wird, entsteht eine positive Kalorienbilanz. Dieses &#8222;Zuviel&#8220; an Energie legt der Körper sehr effizient in seine Speicher (3,4). So entsteht auf die Dauer Übergewicht &#8211; völlig unabhängig davon, wie sich die Ernährung zusammensetzt .\u003C\u002Fp> \u003Ch2 dir=\"ltr\">Aber mit LowCarb nimmt man doch ab?!\u003C\u002Fh2> \u003Cp>LowCarb Diäten, also kohlenhydratarme Diäten, sind ein wertvolles Mittel im Kampf gegen Übergewicht. LowCarb-Diäten haben den Vorteil, dass sie bei vielen Menschen zu einer \u003Cb>automatischen Reduktion der Kalorienzufuhr\u003C\u002Fb> führen (5).\u003C\u002Fp> \u003Cp>Dies geschieht durch die \u003Cb>besseren Sättigungseigenschaften der klassischen LowCarb-Ernährung\u003C\u002Fb> (viel Protein, viel Gemüse, Ballaststoffe) sowie dem Hunger unterdrückenden Effekt der Ketose. (6)\u003C\u002Fp> \u003Cp>Dadurch entsteht ein Kaloriendefizit, das zum Gewichtsverlust führt. Dieser Effekt ist erfahrungsgemäß vor allem bei inaktiven Menschen mit einem hohen Körperfettanteil (= schlechte Insulinsensibilität) zu beobachten. Manche fühlen sich in der Ketose wesentlich klarer und leistungsfähiger, andere fühlen sich schrecklich schlecht. Erfahrungsgemäß verschwindet dieser hungerunterdrückende Effekt jedoch bei sehr langer Anwendung.\u003C\u002Fp> \u003Cdiv style=\"width: 290px\" class=\" float-right ml-4 mb-4\">\u003Cimg loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\u002F\u002Flh4.googleusercontent.com\u002F2oi0ffv4YLJFVHnBdChywgpZyWL1lfPXDce1eYatMdBPi2V0vsgNSauLbx6SKUw6I-eKfHMhsLvdouCyk_Z-CXK0KUH18C-7ifA8w_u2skbf4xVTWEk6\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"169\" \u002F>\u003Cp>Abb. 1 &#8211; Auch Low Fat Diäten waren erfolgreich.\u003C\u002Fp>\u003C\u002Fdiv> \u003Cp>Aber: alle Diäten, die eine negative Kalorienbilanz schaffen, &#8222;funktionieren&#8220;.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Klassische LowFat-Diäten, mit denen sich unzählige Bodybuilder sogar in Wettkampfform gebracht haben(siehe Bild: Mr. Olympia 1980, die große Zeit der Low Fat Diäten) sind langfristig genau gleich effektiv wie LowCarb-Diäten (9).\u003C\u002Fp> \u003Cp>Allgemein zählt für die Gewichtsabnahme vor allem die Kalorienbilanz, die Zusammensetzung der Diät ist weniger relevant (8,9,10,11,12).\u003C\u002Fp> \u003Ch2 dir=\"ltr\">Aber Insulin macht doch dick?\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Insulin ist ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Steigt der Blutzuckerspiegel an (vor allem nach Kohlenhydraten in den Mahlzeiten) wird Insulin ausgeschüttet, um die Glukose in die Zellen zu transportieren und die körpereigene Glukoseproduktion in der Leber zu reduzieren.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Da Insulin ein als Gewebe aufbauendes Hormon (anaboles) gesehen wird, kamen viele auf die Idee, dass hohe Insulinspiegel für die Fettzunahme verantwortlich wären. Hohe Insulinspiegel reduzieren die Mobilisierung von Fettsäuren aus dem Fettgewebe (13,14) und fördern gleichzeitig die Einlagerung von Fettsäuren in das Fettgewebe(15).\u003C\u002Fp> \u003Cdiv style=\"width: 158px\" class=\" float-left mr-4 mb-4\">\u003Ca href=\"http:\u002F\u002F2.bp.blogspot.com\u002F-i1PDu-hp5ac\u002FT6fwDbAS6EI\u002FAAAAAAAAADk\u002F7_H8mx4Xumg\u002Fs1600\u002Fmetabolism.jpg\">\u003Cimg loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\u002F\u002Flh3.googleusercontent.com\u002Fp2ElQ5X8-txWJKkHMuufVMadqA_r4Rv8qEMS6xHFuW4L0-smoe3kzO8trJceYu7Q9VtklCugHWnWIWglhtpSRyU78b1pwDOamhsepKTxn8USgL1gR3tb\" alt=\"\" width=\"148\" height=\"260\" \u002F>\u003C\u002Fa>\u003Cp>Abb. 2 &#8211; Die Komplexität des Stoffwechsels\u003C\u002Fp>\u003C\u002Fdiv> \u003Cp>\u003Cb>Ein einziger biochemischer Pfad ist aber nicht unbedingt bedeutsam\u003C\u002Fb> für die Fettzunahme in deinem Leben. Der Stoffwechsel ist wesentlich komplexer. Eine riesige Zahl von Abläufen interagieren miteinander.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Schaut man kontrollierte Studien an, sieht man, dass die folgende Aussage nicht haltbar ist:\u003C\u002Fp> \u003Cp>Achtung, Mythos! &#8222;Viele Kohlenhydrate in der Ernährung -&gt; hohe Insulinspiegel -&gt; Fettzunahme&#8220;\u003C\u002Fp> \u003Cp>Diese Aussage steht im Widerspruch zu kontrollierten Studien, die zeigen, dass der Anteil an Kohlenhydraten, Protein und Fett (und damit variierende Insulinspiegel) bei der Wirksamkeit von Diäten (vor allem langfristig) keine Rolle spielt.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Hier einige Zitate aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen:\u003C\u002Fp>\n\u003Cul> \u003Cli>The results of this study showed that it was energy intake, not nutrient composition, that determined weight loss in response to low-energy diets over a short time period. (8) (\u003Cem>Deutsch: Die Ergebnisse dieser Studie haben gezeigt, dass die Energieaufnahme und nicht die Nährstoffzusammensetzung der Ernährung für den Gewichtsverlust durch eine energiereduzierte Diät über einen kurzen Zeitraum bestimmend war.\u003C\u002Fem>)\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cul> \u003Cli>Even with extreme changes in the fat-carbohydrate ratio (fat energy varied from 0% to 70% of total intake), there was no detectable evidence of significant variation in energy need as a function of percentage fat intake (9). (\u003Cem>Deutsch: Trotz extremer Unterschiede im Verhältnis von Fett zu Kohlenhydraten (Energie aus Fett wurde von 0% bis 70% der Gesamtenergiezufuhr variiert) gab es keinen feststellbaren Beweis einer signifikanten Änderung des Energiebedarfs in Abhängigkeit der Fettaufnahme.\u003C\u002Fem>)\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful>\n\u003Cul> \u003Cli>Neither diet offered a significant advantage when comparing weight loss or other, metabolic parameters over a 12 w period (10). (\u003Cem>Deutsch: Keine Diät zeigte einen signifikannten Vorteil bzgl. Gewichtsverlust oder anderer Stoffwechselparameter während 12-wöchigen Untersuchungszeitraums.\u003C\u002Fem>)\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Cp>Diese einfachen Beobachtungen reichen schon aus um zu zeigen, dass Insulin kein limitierender Faktor bei der Gewichtsab- bzw. Gewichtszunahme sein kann.\u003C\u002Fp> \u003Ch2 dir=\"ltr\">Höherer Kohlenhydratkonsum seit 1970?\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Ein weiteres Argument der Anhänger der &#8222;Kohlenhydrattheorie&#8220; ist, dass der Kohlenhydratkonsum seit der 70er Jahre (seit dem nimmt Übergewicht rasant zu) stark angestiegen ist.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Während diese Behauptung nicht falsch ist, wird dabei außer Acht gelassen, dass der Konsum von Fett und Eiweiß ebenfalls zugenommen hat. Somit hat sich die Gesamtenergiezufuhr erhöht.\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cimg loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"mx-auto block\" src=\"https:\u002F\u002Flh5.googleusercontent.com\u002FkJ5dtQsY4k9kJCdUvCi8y92Kw6cNaUXmZdIWt7mVOLllr9QLw59q1kyeRnGze4X4SLlH_0hjTk08rxvN4zi2TUy6ERvAiABJLRFvc43XKS5XTRMkG-nE\" alt=\"\" width=\"626\" height=\"321\" \u002F>\u003C\u002Fp> \u003Cp style=\"text-align: center\">\u003Cstrong>In der Tat hat der Mehrkonsum der einzelnen Nährstoffe prozentual von 1970 bis 2005 gleich stark zugenommen (siehe Abb. 3) wobei sich die Kalorienzufuhr um 485 kcal erhöht hat (16).\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cp>Die Behauptung, die Menschen würden nur mehr Kohlenhydrate essen, ist also nicht haltbar. \u003Cb>In der Realität essen die Menschen mehr von allem.\u003C\u002Fb> Dies kombiniert mit immer geringerer körperlicher Aktivität ist verantwortlich für immer stärker werdende Probleme mit Übergewicht.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Natürlich haben stark verarbeitete Kohlenhydrate wie Weißmehl und Zucker ihren Anteil an der höheren Energiezufuhr heutzutage. Genau so wie der hohe Fettanteil in vielen verarbeiteten Lebensmitteln. Der hohe Verarbeitungsgrad macht es oft sehr leicht, schnell und viel zu essen.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Ein einzelner Makronährstoff kann also nicht verantwortlich für das Übergewicht gemacht werden, viel \u003Cb>relevanter scheint die Art und Form der\u003C\u002Fb> \u003Cstrong>Makronährstoffzufuhr \u003C\u002Fstrong>zu sein\u003Cb>. \u003C\u002Fb>Einem geringen Verarbeitungsgrad kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.\u003C\u002Fp> \u003Ch2 dir=\"ltr\">Zusammenfassung\u003C\u002Fh2> \u003Cp>Kohlenhydrate müssen nicht dick machen. Dick macht ein langfristiger Energieüberschuss (Kalorien), unabhängig von der Makronährstoffverteilung (Kohlenhydrate, Protein, Fett) der Ernährung. Aber durch stark verarbeitete kohlenhydrat- und fetthaltige Lebensmittel nimmt bei fast allen\u002Fden meisten Menschen die Energieaufnahme zu.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Wem LowCarb-Diäten helfen, den Hunger einzudämmen und wer in Folge dessen die Energieaufnahme reduziert, nimmt dadurch ab. Ursächlich für die Gewichtsabnahme ist die geringere Energieaufnahme.\u003C\u002Fp> \u003Cp>Kohlenhydrate machen also nicht dick, sie können jedoch einen wichtigen Beitrag zum Übergewicht leisten.\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Weitere interessante Artikel\u003C\u002Fh3>\n\u003Cul> \u003Cli>\u003Ca href=\"\u002Fabnehmen\">Abnehmen 101\u003C\u002Fa>: wie du richtig und effizient Fett abnimmst - ohne Mythen und Unwahrheiten.\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Ca href=\"\u002Fkoerper\u002Fkfa-koerperfettanteil\">Körperfettanteil (KFA) – Erklärung, Bilder, Rechner\u003C\u002Fa> – Der KFA spielt eine zentrale Rolle bei der Wahl des richtigen Vorgehens.\u003C\u002Fli> \u003Cli>\u003Ca href=\"\u002Fkalorienrechner\">Der exakteste Kalorienrechner\u003C\u002Fa>: Die meisten Kcal-Rechner liefern falsche Ergebnisse. Berechne deinen Kalorienverbrauch sehr genau.\u003C\u002Fli>\n\u003C\u002Ful> \u003Ch3>Literaturverzeichnis\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(1) McManus, K, L Antinoro, und F Sacks.2001. „A randomized controlled trial of a moderate-fat, low-energy diet compared with a low fat, low-energy diet for weight loss in overweightadults&#8220;. International Journal of Obesity 25 (10) (Oktober): 1503–1511.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(2) Astrup, A, G K Grunwald, E L Melanson, W H Saris, und JO Hill. 2000. „The role of low-fat diets in body weight control: a meta-analysis of ad libitum dietary intervention studies&#8220;. Internationaljournal of obesity and related metabolic disorders: journal of theInternational Association for the Study of Obesity 24 (12) (Dezember):1545–1552.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(3) Ravussin, E., Y. Schutz, K. J. Acheson, M. Dusmet, L.Bourquin, und E. Jequier. 1985. „Short-term, Mixed-diet Overfeeding in Man: No Evidence for ‚Luxuskonsumption'&#8220;. American Journal of Physiology- Endocrinology And Metabolism 249 (5) (Januar 11): E470–E477.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(4) Roberts, S. B., V. R. Young, P. Fuss, M. A. Fiatarone, B. Richard, H.Rasmussen, D. Wagner, L. Joseph, E. Holehouse, und W. J. Evans. 1990.„Energy Expenditure and Subsequent Nutrient Intakes in Overfed YoungMen&#8220;. American Journal of Physiology &#8211; Regulatory, Integrative andComparative Physiology 259 (3) (Januar 9): R461–R469.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(5) Boden, Guenther, Karin Sargrad, Carol Homko, Maria Mozzoli, und TPeter Stein. 2005. „Effect of a low-carbohydrate diet on appetite,blood glucose levels, and insulin resistance in obese patients with type2 diabetes&#8220;. Annals of internal medicine 142 (6) (März 15): 403–411.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(6) Johnstone, Alexandra M., Graham W. Horgan,Sandra D. Murison, David M. Bremner, und Gerald E. Lobley. 2008. „Effects of a High-protein Ketogenic Diet on Hunger, Appetite, andWeight Loss in Obese Men Feeding Ad Libitum&#8220;. The American Journal of Clinical Nutrition87 (1) (Januar 1): 44–55.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(7) Heilbronn LK, Noakes M, Clifton PM. Effect of energy restriction, weight loss, and diet composition on plasma lipids and glucose in patients with type 2 diabetes. Diabetes Care. (1999)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(8) Boden G, Sargrad K, Homko C, Mozzoli M, Stein TP. Effect of a low-carbohydrate diet on appetite, blood glucose levels, and insulin resistance in obese patients with type 2 diabetes. Ann Intern Med. (2005)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(9) Astrup A, Meinert Larsen T, Harper A. Atkins and other low-carbohydrate diets: hoax or an effective tool for weight loss. Lancet. (2004)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(10) Golay A, et al. Similar weight loss with low- or high-carbohydrate diets. Am J Clin Nutr. (1996)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(11) Leibel RL, et al. Energy intake required to maintain body weight is not affected by wide variation in diet composition. Am J Clin Nutr. (1992)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(12) Golay A, et al. Weight-loss with low or high carbohydrate diet. Int J Obes Relat Metab Disord. (1996)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(13) Jensen, Michael D., Michela Caruso, Valarie Heiling, und John M. Miles. 1989. „Insulin Regulation of Lipolysis in Nondiabetic and IDDMSubjects&#8220;. Diabetes38 (14) (Januar 12): 1595–1601.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(14) Campbell, P. J., M. G. Carlson, J. O. Hill, und N. Nurjhan. 2006. „Regulation of Free Fatty Acid Metabolism by Insulin in Humans: Role of Lipolysis and Reesterification&#8220;. American Journal of Physiology &#8211; Endocrinology And Metabolism263 (6) (Januar 31): E1063–E1069.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(15) Kersten, Sander. 2001. „Mechanisms of Nutritional and Hormonal Regulation of Lipogenesis&#8220;. EMBO Reports 2 (4) (Januar 4): 282–286. doi:10.1093\u002Fembo-reports\u002Fkve071.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-size: small\">(16) Guyenet: USDA data, \u003C!--ile-->http:\u002F\u002Fwholehealthsource.blogspot.de\u002F2012\u002F09\u002Fmore-thoughts-on-macronutrient-trends.html\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n","&nbsp; Ich lese immer wieder, dass Kohlenhydrate die Ursache für das Übergewicht in unserer Bevölkerung sind. Stimmt das denn wirklich? [&hellip;]","2012-10-14T09:07:41","2025-12-10T10:29:57",[66],[166,167],138,309,0,"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fkohlenhydrate_dick.jpg","abnehmen",null,[173,184,195],{"id":174,"slug":175,"title":176,"excerpt":177,"date":178,"modified":179,"categories":180,"tags":182,"featured_media":168,"featured_image_url":183,"featured_image_alt":9,"primary_category_slug":170,"seo_description":171,"sources":171},255880,"die-extremste-aber-machbarste-diaet-und-gesund","&#8222;Die extremste, aber machbarste Diät&#8220; &#8230; und gesund?","im Januar sind schnelle Lösungen für gewichtige Probleme wieder hoch im Kurs. 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